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·9 April 2026
Zukunft vorerst klar: So plant der VfB Stuttgart mit Chema Andres

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·9 April 2026

Vor dem Duell mit dem Hamburger SV (Sonntag, 17:30 Uhr, DAZN) steht der VfB Stuttgart vor einer wichtigen Veränderung im Mittelfeld. Kapitän Atakan Karazor fehlt gelbgesperrt und eröffnet damit die Chance für ein vielversprechendes Talent: Chema Andres.
Wie der kicker berichtet, planen die Schwaben fest mit dem jungen Spanier - auch, weil sein Ex-Klub Real Madrid wohl nicht länger mit ihm plant.
"Chema gehört die Zukunft."Sebastian Hoeneß
Der 20-Jährige dürfte auf der Doppelsechs in die Startelf rücken und erhält damit die nächste Gelegenheit, sich zu beweisen. Im Verlauf der Saison hatte sich Chema Andres bereits in den Fokus gespielt, zuletzt jedoch an Einsatzzeit verloren und stand seit Januar nur noch selten von Beginn an auf dem Platz. Insgesamt kommt er in dieser Saison auf 33 Pflichtspieleinsätze und jeweils ein Tor in Bundesliga und Europa League.
Der Spanier bringt vieles mit: Spielintelligenz, Technik, Robustheit und Zug zum Tor. Allerdings fehlt es ihm noch an Konstanz, wie zuletzt beim 0:2 gegen Borussia Dortmund zu sehen war, als er in der Schlussphase defensiv nicht aufmerksam genug agierte.
Trotz kleinerer Rückschläge genießt Chema weiterhin großes Vertrauen von Trainer Sebastian Hoeneß. "Die Art, wie er auftritt, ist überragend. Chema gehört die Zukunft", betonte der Coach zuletzt. Besonders seine Lernbereitschaft und Einstellung werden intern hoch geschätzt.
Andres war 2025 für rund drei Millionen Euro von Real Madrid nach Stuttgart gewechselt und besitzt dort einen langfristigen Vertrag bis 2030. Zwar haben die Madrilenen eine Rückkaufoption verankert, doch in Stuttgart rechnet man derzeit nicht mit einer zeitnahen Rückholaktion.
Stattdessen setzen die Verantwortlichen klar auf die Entwicklung des 20-Jährigen. Er soll Schritt für Schritt an mehr Verantwortung herangeführt werden und sich mittelfristig zu einer festen Größe im zentralen Mittelfeld entwickeln. Die Voraussetzungen dafür bringt er bereits jetzt mit.
Sollten die Königlichen die Rückkaufoption doch nutzen, die dem Vernehmen nach bei rund 13,5 Millionen Euro liegt, würde das nicht ausschließen, dass der Spanier künftig weiter mit dem Brustring spielt. In dem Fall könnte Real vor allem gewillt sein, ein Transfer-Plus zu erzielen. Der VfB hat aber ein sogenanntes 'Matching Right'. Heißt: Bei jedem Angebot können die Schwaben mitgehen und würden so den Zuschlag erhalten.Verzichtet man darauf, würde man immerhin mitkassieren. Eine Weiterverkaufsbeteiligung für den VfB "im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentbereich" soll es laut kicker auch geben.









































