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·9 April 2026
Zwayer als einziger deutscher WM-Schiedsrichter nominiert

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·9 April 2026

Felix Zwayer vertritt Deutschland als einziger Schiedsrichter bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Bastian Dankert ist als Video-Assistent dabei.
Felix Zwayer (44) wird der einzige deutsche Schiedsrichter bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada sein. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Aufgebot des Weltverbandes FIFA hervor. Bei der WM 2022 in Katar war Zwayer nicht im Einsatz, dafür nominierte ihn die UEFA für die EM 2024 in Deutschland.
Neben Zwayer wurden auch seine Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz berufen. Bastian Dankert ist als einziger DFB-Offizieller als Video-Assistent dabei. Daniel Siebert, der vor vier Jahren in Katar sowie bei der Heim-EM 2024 Spiele geleitet hatte, fehlt im Aufgebot der FIFA.
Insgesamt wurden 52 Schiedsrichter nominiert. In Katar waren noch 36 Referees dabei. Bei dem Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) werden allerdings auch erstmals 104 statt 64 Spiele ausgetragen. Während 2022 noch drei Frauen berufen worden waren, nominierte die FIFA diesmal die Mexikanerin Katia Garcia als einzige Schiedsrichterin.
Das Schiedsrichterquartier befindet sich während des XXL-Events in Miami, dort belegen die Unparteiischen ab dem 31. Mai ein zehntägiges Vorbereitungsseminar. Die Video-Referees ziehen im Anschluss daran nach Dallas um, die restlichen Offiziellen bleiben in Miami.
"Wir werden alles unternehmen, damit unsere Spieloffiziellen optimal vorbereitet sind", sagte Pierluigi Collina, der Schiedsrichter-Chef der FIFA: "Wir sind überzeugt, dass sie den Herausforderungen dieses bahnbrechenden Turniers gewachsen sein werden."
Bei der WM werden die Schiedsrichter auch die Neuerungen, die von den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) zuletzt eingeführt wurden, umsetzen müssen. Die Video-Assistenten dürfen künftig etwa auch Eckball-Entscheidungen, die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte sowie Verwechslungen überprüfen, wenn Schiedsrichter die falsche Mannschaft für ein Vergehen mit einer Gelben oder Roten Karte bestrafen. Bei Einwürfen und Abstößen wird es künftig einen Fünf-Sekunden-Countdown geben, der vom Schiedsrichter angezeigt werden muss.


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