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·9 de enero de 2026

1. FC Köln: Sportliche Führung wünscht sich weitere Transfers

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Mit Jahmai Simpson-Pusey ist der erste Winter-Transfer beim 1. FC Köln unter Dach und Fach – es könnte nicht der letzte in der Domstadt bleiben. Und auch Abgänge sind nicht ausgeschlossen.

Kessler kündigt Anpassungen innerhalb des Kaders an – Neuzugang macht Hoffnung

Am Freitagabend bricht der 1. FC Köln in Richtung Memmingen auf. Aus dem Trainingslager an der spanischen Costa Blanca geht es direkt ins Allgäu, wo der Aufsteiger am Samstagnachmittag auf den 1. FC Heidenheim trifft. Jahmai Simpson-Pusey wird dann erstmals im Spieltagskader der Geißböcke stehen, vorerst aber bleibt es der einzige Winter-Zugang. Dennoch sind weitere Transfers weiterhin möglich.


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„Ich glaube, dass wir grundsätzlich die Qualität in der Mannschaft haben, gut in das Jahr zu starten“, äußert sich Sportdirektor Thomas Kessler gegenüber dem „kicker“, kündigt aber auch an: „Wir haben gesagt, dass wir die ein oder andere Anpassung im Kader vornehmen – was auch an der Verletzungssituation liegt.“ Mit Timo Hübers, Luca Kilian (beide Knieverletzung) fallen ja zwei Verteidiger langfristig aus. Dazu kommt Joel Schmied, dessen Muskelverletzung im Oberschenkel sich als langwieriger als gedacht herausgestellt hat, und der womöglich erst im Februar wieder ins Geschehen eingreifen kann.

Kessler äußerte sich auch zum Transfer von Simpson-Pusey: „Jetzt konnten wir da zumindest mal einen Spielet hinzuholen, der uns eine weitere Option bietet“, erklärt der 39-Jährige, bricht aber eine Lanze für den bestehenden Kader: „Wir sind total überzeugt von der Qualität, die wir hier haben. Wir haben eine sehr ordentliche Bundesliga-Mannschaft, die schon unter Beweis gestellt hat, dass sie in der Lage ist, hintereinander zu punkten. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für den Rest der Saison.“ Gerade Simpson-Pusey habe „eine hohe Grundqualität – gerade mit dem Ball“. Ein Element, das in der letzten Reihe zuletzt etwas fehlte. Und weiter: „Natürlich ist es ein Transfer, der in der Kategorie Talent einzuordnen ist“, betont Kessler, stellt aber auch klar: „Er hat seine Qualität aber auch schon auf höchsten Niveau unter Beweis gestellt.“

Es muss nicht bei Simpson-Pusey bleiben

Derzeit wird in den Medien eine Rückkehr von Innenverteidiger Sebastian Bornauw zu den Kölnern spekuliert. Aufgrund der anhaltenden Verletzungsproblematik ergäbe ein solcher Transfer durchaus Sinn. Auch Trainer Lukas Kwasniok ist grundsätzlich offen für Verstärkungen: „Wenn wir das Gefühl haben, wir müssen nachlegen und die Tür geht auf, machen wir das“, betont der Coach. Auch Kessler äußerte sich dahingehend: „Der Transfermarkt bewegt sich noch, es kommt jetzt ein bisschen Fahrt rein“, schildert der gebürtige Kölner und umreißt das gesuchte Profil für weitere Verpflichtungen: „Spieler die bei vermeintlich besseren Klubs mit besseren finanziellen Möglichkeiten nicht zum Einsatz kommen, suchen mit Blick auf eine Weltmeisterschaft für die Rückrunde Spielpraxis. Das ist unser Zielmarkt“

Mit solchen Spielern habe man auch schon „vernünftige Gespräche“ geführt. Der Wunsch des Sportdirektors: „Wir schauen uns um, wie wir den Kader noch optimieren können.“ Dazu gehören allerdings auch Abgänge. „Ich würde nicht ausschließen, dass uns noch Spieler verlassen werden.“ In der anstehenden Englischen Woche mit den drei Partien in Heidenheim und daheim gegen Bayern und Mainz dürfte es Fingerzeige für diejenigen geben, die in Köln eher keine Zukunft mehr haben. „Spieler bei uns werden sich auch ganz genau anschauen, was in den ersten Wochen hier passiert. Dann werden wir sicherlich das ein oder andere Gespräch führen.“ Und darin womöglich dem einen oder anderen Profi einen Wechsel nahelegen. Klar ist: Die Verantwortlichen am Rhein stehen vor wichtigen Aufgaben und geschäftigen Tagen.

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