15 Mrd. EUR fehlen der Bundesliga? ARD-Dokumentation „Inside Fußball – Wer kauft das Spiel? | OneFootball

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·17 de abril de 2026

15 Mrd. EUR fehlen der Bundesliga? ARD-Dokumentation „Inside Fußball – Wer kauft das Spiel?

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Die Bundesliga droht nach Einschätzung der DFL im internationalen Wettbewerb weiter an Boden zu verlieren. In der ARD-Dokumentation „Inside Fußball – Wer kauft das Spiel?“ spricht Geschäftsführer Dr. Marc Lenz von einer gewaltigen Investitionslücke: Allein in den vergangenen zehn Jahren seien dem deutschen Oberhaus rund 15 Milliarden Euro an Kapital entgangen.

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Der Bundesliga Spielball von Derbystar (Foto Depositphotos.com)


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„Umsatzseitig sind wir sehr wettbewerbsfähig. Kapitalseitig – auch aufgrund von 50+1, das muss man aussprechen – sind es in den letzten zehn Jahren 15 Milliarden an Minderinvestments gewesen“, sagt Lenz in der ARD-Doku. Als Grundlage nennt er Statistiken der UEFA. Zugleich betont der DFL-Geschäftsführer, dass 50+1 weiterhin ein Grundprinzip der Liga bleibe.

Doku zeigt die Verschiebung der Kräfte im Fußball

Die dreiteilige Reihe „INSIDE FUSSBALL – Wer kauft das Spiel?“ der WDR-Redaktion „Sport inside“ greift genau diese Entwicklung auf und fragt, wie die Bundesliga künftig konkurrenzfähig bleiben kann. Neben Marc Lenz und Axel Hellmann kommen in der Dokumentation auch Alexander Wehrle, Horst Heldt und Oliver Bierhoff zu Wort.

Die Produktion ist ab dem 18. April in der ARD Mediathek verfügbar. Die erste Folge wird am 24. April um 23:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Kapital wandert vor allem Richtung Premier League

Das Geld, das der Bundesliga fehlt, ist nach Angaben der Doku vor allem in andere europäische Top-Ligen geflossen, allen voran in die Premier League. Dort haben die hohen Kapitalzuflüsse für international konkurrenzfähige Kader, steigende Gehälter und milliardenschwere Transfers gesorgt.

Auch deshalb verliert die Bundesliga regelmäßig ihre besten Spieler. In den vergangenen Jahren wechselten unter anderem Erling Haaland und Kai Havertz nach England. Zuletzt entschieden sich auch die deutschen Nationalspieler Florian Wirtz und Nick Woltemade für diesen Schritt. Sie stehen stellvertretend für eine Entwicklung, in der die Bundesliga zunehmend zur Ausbildungsliga wird.

Neue Dynamik in der 50+1-Debatte

Die jüngsten Zahlen geben auch der Diskussion um die 50+1-Regel neuen Schwung. Führende Vertreter des FC Bayern München, darunter Uli Hoeneß und Herbert Hainer, hatten zuletzt eine Abschaffung der Regel ins Gespräch gebracht. Axel Hellmann, Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, widerspricht in der Doku deutlich: „Vielleicht können wir mal zwei, drei Jahre mit externem Geld am Transfermarkt mithalten. Und dann? Dann brauchst du ständig wieder frisches und noch größeres. Und das ist der Ausverkauf der Bundesliga und den halte ich für falsch.“

Die 50+1-Regel gilt als Kernmerkmal des deutschen Fußballs. Sie sichert die Stimmenmehrheit der Mitglieder und begrenzt den Einfluss externer Investoren. Mit den neuen Berechnungen dürfte die Debatte über ihre Zukunft weiter an Fahrt gewinnen.

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