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·30 de agosto de 2025

2. Bundesliga: Hannover marschiert weiter, Doppel-Mees schockt Bochum

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Hannover 96 bleibt in der 2. Bundesliga das Maß aller Dinge. Bochum kann seine Überlegenheit gegen Münster dagegen nicht nutzen.

Wie gewohnt standen in der 2. Bundesliga am Samstagmittag drei Spiele auf dem Programm. Absteiger Holstein Kiel empfing Aufstiegsaspirant Hannover 96 im Holstein-Stadion. Der VfL Bochum wollte gegen Preußen Münster vor heimischer Kulisse den zweiten Sieg der Saison einfahren, während sich in Braunschweig mit dem BTSV und Aufsteiger Arminia Bielefeld zwei der positiven Überraschungen der noch jungen Saison gegenüberstanden.


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Trotz Startschwierigkeiten: Hannover und Titz weiter makellos

Im Holstein-Stadion neutralisierten sich Holstein Kiel und Hannover 96 in der Anfangsphase, klare Chancen blieben lange Mangelware. Dennoch fiel der erste Treffer des Tages im hohen Norden. John Tolkin schlenzte den Ball von rechts in den Strafraum, Phil Harres schob am langen Pfosten zur Führung für die Hausherren ein (21.).

Die Gäste mussten sich kurz schütteln, wurden in der Schlussphase der ersten Hälfte aber immer gefährlicher. Nach 39 Minuten verhinderte die Latte ein Traumtor von Maurice Neubauer, wenig später parierte Kiel-Keeper Jonas Krumrey in höchster Not gegen Jannik Rochelt.

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Foto: Getty Images

Nach Wiederanpfiff belohnte sich 96 dann aber doch für den Aufwand. Nach einem Eckball von Enzo Leopold nickte Virgil Ghita zum 1:1 ein (62.). Nur sieben Minuten später brachte ein weiterer Standard die Mannschaft von Christian Titz in Führung. Wieder zeichnete sich Kapitän Leopold als Vorlagengeber aus, diesmal war der eingewechselte Benjamin Källman der Adressat und drehte die Partie mit seinem Kopfball (69.).

In der Schlussphase konzentrierte sich Hannover aufs Verteidigen und hielt die Störche konsequent vom eigenen Tor fern. Mit nun 12 Punkten aus vier Partien grüßt die Titz-Elf mit einer makellosen Bilanz von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga.

Unglückliche Bochumer: Münsters Mees schnürt Traum-Doppelpack

Im ersten Spiel nach dem bitteren 1:2 auf Schalke und dem Wirbel um die abgesagte Leihe von Yusuf Kabadayi wollte der VfL Bochum gegen Preußen Münster wieder sportlich auf sich aufmerksam machen. Die Mannschaft von Dieter Hecking startete forsch in die Partie und näherte sich durch Francis Onyeka und Philipp Hofmann erstmals dem Tor der Gäste an.

Die Gastgeber blieben die überlegene Mannschaft, schafften es aber nicht, sich nennenswerte Torchancen herauszuspielen. Ganz im Gegensatz zu den Preußen, die ihre zweite Gelegenheit gleich zu nutzen wussten. Marvin Schulz setzte sich im Mittelfeld stark durch und bediente Joshua Mees in der Tiefe. Der Stürmer ließ Felix Passlack stehen und verwandelte aus halblinker Position unhaltbar für Keeper Timo Horn ins lange Eck (27.)

Kurz vor der Pause machte Passlack seine schwache Zweikampfführung vor dem Gegentor wieder gut. Der Ex-Dortmunder drang über rechts in den Strafraum ein und bediente Hofmann am langen Pfosten mustergültig, der Stürmer musste nur noch einschieben (43.). Doch erst nach langem VAR-Check durfte der VfL jubeln. Schiedsrichter Felix Prigan war schlussendlich nicht der Ansicht, dass Bochums Kjell Wätjen Torhüter Johannes Schenk aus dem Abseits heraus behindert hat.

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Foto: IMAGO

Kurz nach dem Seitenwechsel folgte jedoch der nächste Dämpfer für die Hecking-Elf. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Gerrit Holtmann landete der Ball bei Mees, der aus der zweiten Reihe einfach mal abzog und ebenso technisch anspruchsvoll wie wuchtig ins Eck traf. Das zweite Traumtor des 29-Jährigen an diesem Nachmittag.

Der Münster-Stürmer sorgte mit seinem Doppelpack dafür, dass der VfL Bochum den Start endgültig als misslungen bezeichnen kann. Trotz der klaren Überlegenheit und zahlreichen Torabschlüssen kam der Traditionsklub nicht mehr zum Ausgleich. Nur drei Punkte hat der Absteiger auf der Habenseite.

Bielefeld findet späte Antwort auf Conteh-Solo

Beide Teams sind mit sechs Punkten aus drei Spielen gut in die neue Spielzeit gestartet und konnten auch im DFB-Pokal überzeugen. Während Eintracht Braunschweig gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart erst im Elfmeterschießen scheiterte, schmiss Vorjahresfinalist Arminia Bielefeld mit Werder Bremen gleich wieder einen Erstligisten aus dem Wettbewerb.

Beim direkten Duell in der 2. Bundesliga erwischte der DSC den etwas besseren Start und verzeichnete nach fünf Minuten in Person von Benjamin Boakye den ersten Abschluss des Spiels. Nach einer knappen halben Stunde tauchte plötzlich BTSV-Stürmer Erencan Yardimci frei vor Jonas Kersken auf und blieb cool, sein Treffer fand wegen einer knappen Abseitsposition jedoch keine Anerkennung. Torlos ging es in die Kabine.

Nach über einer Stunde durften die Gastgeber dann doch endlich feiern. Levente Szabo bediente den einstartenden Christian Conteh, der zunächst Felix Hagmann stehen ließ, dann auch noch Kersken umdribbelte und ins verwaiste Tor einschoss (64.). Das Tor des 26-Jährigen sollte bis in die Schlussphase der einzige Treffer der Partie bleiben, ehe Eintracht Braunschweig der Sieg doch noch entglitt.

Nach einem Einwurf von der linken Seite flankte Stefano Russo ins Zentrum, wo Isaiah Young den Ball über die Linie stocherte und der Arminia doch noch einen Punkt rettete (89.).

Die Spiele der 2. Bundesliga im Überblick

Holstein Kiel – Hannover 96 1:2

Tore: 1:0 Harres (21.), 1:1 Ghita (62.), 1:2 Källman (69.)

VfL Bochum – Preußen Münster 1:2

Tore: 0:1 Mees (27.), 1:1 Hofmann (43.), 1:2 Mees (49.)

Eintracht Braunschweig – Arminia Bielefeld 1:1

Tore: 1:0 Conteh (64.), 1:1 Young (89.)

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