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·7 de junio de 2026
2:1! Türkei müht sich im letzten Testspiel zum Sieg über Venezuela

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·7 de junio de 2026

Im letzten Testspiel der Türkei vor Beginn der Weltmeisterschaft, traf man in Fort Lauderdale, Florida auf Venezuela, das nicht fürs Turnier qualifiziert ist. In einem sehr kraftzehrenden Spiel, in dem gleich mehrere türkische Kicker spürbar keinen guten Tag erwischt hatten, kämpfte sich das Team von Nationaltrainer Vincenzo Montella trotz zwischenzeitlichen Rückstands am Ende doch noch zum 2:1-Erfolg. Die beiden auffälligsten Spieler im türkischen Team waren dabei Arda Güler, der an beiden türkischen Treffern beteiligt war, sowie Yunus Akgün der per Traumtor letztlich den Sieg eintütete.
Im Vergleich zum 4:0-Sieg aus dem letzten Testspiel gegen Nordmazedonien trat die Türkei mit sieben Änderungen in der Startelf auf. Anstelle von Altay Bayındır, Çağlar Söyüncü, Mert Müldür, Salih Özcan, Can Uzun, Yunus Akgün und Oğuz Aydın bekamen hier Uğurcan Çakır, Abdülkerim Bardakcı, Zeki Çelik, İsmail Yüksek, Barış Alper Yılmaz und İrfan Can Kahveci die Chance, sich zu zeigen. Das System blieb mit dem klassischen 4-2-3-1 allerdings prinzipiell das gleiche.
Türkei mit gutem Beginn
Die Türkei begann durchaus schwungvoll. Vor allem Zeki Çelik und Arda Güler, der sich zunächst viel in den rechten Halbraum fallen ließ, bauten früh Druck auf und versuchten durch Hereingaben und Dribblings entweder direkt Chancen zu kreieren, oder zumindest Standardsituationen zu erzwingen, die dann ein Arda Güler oder ein Orkun Kökçü jeweils mit viel Schnitt vors gegnerische Tor brachten. In den ersten Minuten schien man eigentlich gut an die starke Leistung aus dem letzten Testspiel gegen Nordmazedonien anknüpfen zu können, doch eine Unachtsamkeit änderte die ganze Statik des Spiels.
Traumtor bringt Venezuela in Führung
In der 13. Spielminute vertändelte man im Mittelfeld den Ball und ließ dann Gleiker Mendoza auf dem linken Flügel gewähren, sodass er zunächst zum Tänzchen einladen und schließlich mit ordentlich Wumms vom links nach Innen ziehend von der Strafraumkante abziehen durfte. Für Uğurcan Çakır war da überhaupt nichts zu machen und es stand plötzlich 0:1 aus Türkei-Sicht. Hiernach dauerte es ein wenig, bis die Türkei den Schock abschütteln konnte, doch dann war es vor allem Arda Güler, der sich früh die Bälle abholte, um nach vorne zu spielen und seine Mitspieler anzutreiben.
Güler-Ecke beschert kurz vor der Pause den Ausgleich
So ging nach und nach der anfängliche Spielplan, viele Standards zu erzwingen auch immer besser auf und durch Eckbälle von Arda Güler kam man tatsächlich zu mehreren Chancen, wobei José Contreras im Kasten Venezuelas herausragend parierte. In der 44. Spielminute hatte Arda Güler dann die Faxen dicke und er setzte einen Eckball direkt an den langen Pfosten. Von dort aus prallte die Kugel zum richtig stehenden Barış Alper Yılmaz ab, der wiederum die Kugel unkonventionell in Richtung Torlinie bugsierte. Hier schossen sich zwei venezuelanische Spieler an, sodass der Ball letztlich im Tor landete. Eigentlich war es wohl ein Eigentor, die FIFA schrieb den Treffer aber dem Galatasaray-Angreifer zu. Dementsprechend ging es mit einem 1:1 in die Pause.
Yunus Akgün per Kunstschuss zum 2:1
Mit einigen Wechseln aus der Kabine kommend, erarbeitete sich die türkische Mannschaft nach einer kurzen Drangphase Venezuela recht rasch wieder die Spielkontrolle. In der 54. Spielminute fand dann Arda Güler den frisch eingewechselten Yunus Akgün mit einem scharfen Zuspiel. Dieser ließ das Leder bewusst hochhüpfen, um es dann per Topspin-Direktabnahme aus über 20 Metern Torentfernung unhaltbar ins gegnerische Tor zu jagen und so das 2:1 zu erzielen. Auf diesem Treffer folgte noch eine kurze Drangphase, in der man noch das 3:1 hätte erzielen können, vorne aber nicht konsequent genug war.
Türkei mit enormer Konteranfälligkeit
Durch eine ganze Reihe von Wechseln ab der 62. Spielminute war die Partie fortan sehr zerfahren und obwohl die Türkei nominell mehr Spielanteile hatte, fanden die Venezuelaner in der türkischen Abwehr immer wieder Lücken und konterten. Am Ende war es wohl vor allem der mangelnden Qualität des Gegners geschuldet, dass man den Sieg nicht noch aus der Hand gab, als der eigenen defensiven Sicherheit. So konnte man das 2:1 aus Türkei-Sicht letztlich über die Zeit retten und geht nun mit zwei Siegen aus den letzten beiden Testspielen gestärkt in den WM-Auftakt gegen Australien, der am 14. Juni um 6:00 Uhr früh (MEZ) in Vancouver angepfiffen werden wird.
Foto: Tomas Diniz Santos / Getty Images
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