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·22 de junio de 2026
26 Meter hoch und 70 Tonnen schwer: Messi bekommt Riesenstatue in Argentinien

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Mitten in der laufenden Weltmeisterschaft hat Lionel Messi in seiner Heimat ein Denkmal von gewaltigen Ausmaßen erhalten. Die argentinische Kleinstadt Cultral Có weihte dem Weltmeister eine 26 Meter hohe Statue ein, die ihn auf Knien zeigt, den WM-Pokal von 2022 zwischen den Beinen. Mit rund 70 Tonnen Gewicht ist das Monument selbst für argentinische Verhältnisse ein Brocken, und in Argentinien kennt die Verehrung für den Kapitän bekanntlich kaum Grenzen.
Lionel Messi bejubelt seinen Treffer für Argentinien beim Gruppenspiel der FIFA Weltmeisterschaft 2026 gegen Algerien am 16. Juni 2026 im Kansas City Stadium in Kansas City, Missouri. Foto: Charlotte Wilson / Getty Images
Eingeweiht wurde die Skulptur, während Messi mit der Albiceleste bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada um den Titel spielt. Cultral Có nutzt den Rummel um das Turnier, um sein neues Wahrzeichen ins Gespräch zu bringen und natürlich auch sich selbst.
Die Figur stammt vom einheimischen Künstler Aldo Beroisa und steht an der Nationalstraße 22, einer der wichtigsten Zufahrten in die Provinz Neuquén im Südwesten Argentiniens. Wer auf dieser Achse unterwegs ist, kommt an dem Koloss kaum vorbei, und genau das ist der Plan. Cultral Có zählt etwa 35.000 Einwohner und ist traditionell eng mit der Ölindustrie verbunden. Mit der Statue will die Stadt nun auch Reisende anlocken und den Tourismus ankurbeln.
Die Wahl der Pose ist bewusst so gewähl. Beroisa zeigt Messi nicht im Jubel und nicht im Antritt, sondern in dem Moment, der seine Karriere krönte, auf den Knien, die Trophäe in greifbarer Nähe. Es ist die Geste eines Spielers, der nach Jahren der knappen Niederlagen endlich am Ziel angekommen war. Für argentinische Fans ist dieses Bild ihres Volksheld längst zur Ikone geworden, und in Bronze und Stahl gegossen bekommt es nun einen festen Platz an der Ausfallstraße von Neuquén.
Volksheld trifft es bei Messi ohnehin besser als Superstar. Die Statue ist die monumentale Variante einer Hingabe, die sich in Argentinien sonst in Trikots, Wandbildern und unzähligen Tattoos zeigt.
Die Skulptur in Cultral Có übernimmt damit eine Rolle, die zuletzt im indischen Kalkutta zu vergeben war. Dort stand bis vor Kurzem die bislang größte Messi-Statue der Welt, ein 21 Meter hohes Monument, das der Argentinier im Dezember 2025 sogar selbst feierlich enthüllt hatte. Anfang Juni musste das Werk wegen Sicherheitsbedenken jedoch wieder abgebaut werden. Über einen neuen Standort ist bis heute nicht entschieden.
So wandert der Titel des größten Messi-Denkmals vorerst zurück nach Argentinien, und das ausgerechnet mitten im Turnier. Sportlich richtet sich der Blick der Anhänger derweil auf das nächste Gruppenspiel, in dem die Albiceleste heute auf Österreich trifft. Das ÖFB-Team von Ralf Rangnick hat vor dem Duell mit dem Weltmeister bereits mutige Töne angeschlagen und will den Favoriten früh unter Druck setzen.
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