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·24 de enero de 2026

3:1 gegen den Meister: BVB-Tischtennisspieler im „Kampf um Play-off-Plätze“

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Personalien Erstmals in der Rückrunde stand BVB-Trainer Evgeny Fadeev für die Begegnung mit dem deutschen Meister TTF Liebherr Ochsenhausen der gesamte Kader zur Verfügung – inklusive Top-20-Spieler Anders Lind. Angesichts der Bedeutung des Duells für die unverhofft entstandenen Play-off-Chancen der Schwarzgelben nutzte der Coach die Gunst der Stunde und nominierte wie schon beim 3:1-Erfolg im Hinspiel Lind ebenso wie den früheren Doppelweltmeister Kristian Karlsson. Adam Szudi als „Mann der Stunde“ bei den Borussen erhielt nach seinen starken Leistungen in den vorherigen Spielen erwartungsgemäß abermals Fadeevs Vertrauen. Angesichts des Ausfalls von Ochsenhausens Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami, der zu den japanischen Meisterschaften abgestellt war, ging Dortmund als leichter Favorit in das wegweisende Duell der Tabellennachbarn. Spielverlauf Für die Borussen begann das Spiel mit einer kalten Dusche. Lind begann bei seinem Jahresdebüt im BVB-Trikot gegen den Teenager Tiago Abiodun zwar souverän wie erhofft, verlor aber beim Wiedersehen mit dem Portugiesen nach seinem ungefährdeten 3:0 zum Saisonauftakt und dem deutlichen Gewinn des ersten Satzes erst den Rhythmus, danach wider Erwarten auch die Kontrolle sowie folgerichtig nach vier Durchgängen auch das gesamte Match. Durch die erst zweite Saisonniederlage des Dänen im zehnten Einzel geriet Szudi für sein Spiel unter Druck: Doch mit dem Selbstvertrauen seiner Glanzleistungen in den zurückliegenden Wochen schaffte der Ungar gegen Rumäniens Aufsteiger Iulian Chirita überraschend sicher ebenfalls - in vier Sätzen - das Rebreak.

Nachdem Szudi durch seinen vierten Einzelsieg in Folge wieder die Mindestgrundlage in Fadeevs Erfolgsrechnung hergestellt hatte, brachte Karlsson die Hausherren nach der Pause durch ein standesgemäßes 3:0 gegen Leonardo Iizuka endgültig auf die Siegerstraße. Lind nutzte im Topeinzel vor 350 Zuschauern gegen Chirita die Chance zur Wiedergutmachung seiner Auftaktniederlage und machte Dortmunds zweiten Sieg gegen den deutschen Meister innerhalb einer Saison perfekt. Fadeevs Mannschaft baute damit ihre Rekordsiegesserie auf fünf Spiele aus. Ebenfalls zum ersten Mal in der Bundesliga gewann das BVB-Team zum vierten Mal nacheinander ein Heimspiel. Dortmund hat durch den Sieg gegen die Oberschwaben nach Punkten mit dem viertplatzierten Titelverteidiger gleichgezogen. Lediglich aufgrund der um fünf Matches schwächeren Spieldifferenz zogen die Borussen nicht am Meister auf einen Play-off-Rang vorbei.Verstärkung Der BVB gab in der Spielpause der Begegnung mit Ochsenhausen eine aufsehenerregende Personalie bekannt: Wim Verdonschot kehrt zur kommenden Saison nach zwei Jahren beim benachbarten Zweitligisten SV Union Velbert wieder zu den Borussen zurück. Der 20 Jahre alte Rechtshänder, der im vergangenen Herbst in Danzig erstmals ein Turnier der internationalen WTT-Feeder-Serie gewann und dadurch in die Top 100 der Weltrangliste aufgestiegen ist, schlug bereits von 2020 bis zu Dortmunds Bundesliga-Aufstieg 2024 in der Regionalliga und zweiten Bundesliga für die Schwarzgelben auf. In der laufenden Zweitliga-Spielzeit ist Verdonschot, der zu den perspektivreichsten Talenten im deutschen Herren-Bereich zählt, momentan mit einer Bilanz von 16:2 Siegen der erfolgreichste Spieler im Unterhaus.Stimmen Evgeny Fadeev (Trainer): „Unser fünfter Sieg in Folge ist sehr schön. Für uns hat damit der Kampf um die Play-off-Plätze begonnen. Gegen Ochsenhausen hat Anders gegen einen super spielenden Gegner nicht in sein Spiel finden können. Danach hat Adam wieder einen wichtigen Punkt für uns geholt, sodass wir im Soll lagen. Kristian hat danach sicher einen Pflichtsieg geholt und Anders hat dann mit neuen Kräften und verbessertem Kopf alles klar gemacht. Wim Verdonschots Zusage macht mich sehr glücklich. Zuletzt hat ihn meines Wissens fast jeder Verein in Deutschland haben wollen. Er ist einer Dortmunder Junge und ein Topspieler, der unsere Mannschaft in jeder Hinsicht verbessern wird.“ Ursula Reitemeyer (Abteilungsleiterin Tischtennis): „Dass wir jetzt tatsächlich punktgleich mit dem Tabellenvierten und damit so nah an den Play-off-Plätzen sind, müssen wir erst einmal sacken lassen, damit haben wir nicht gerechnet. Wir freuen uns sehr darüber, dass Wim in der neuen Saison wieder zuhause sein wird. Er ist für mich das größte Talent in Deutschland.“ Kristian Karlsson (Spieler): „Wir haben eine gute Leistung gegen einen direkten Play-off-Konkurrenten gezeigt. Abiodun hat zwar sehr gut gegen Anders gespielt. Aber was Adam in den letzten Spielen für uns zeigt, ist einfach unfassbar gut, auch dieses Mal wieder. Wir können stolz auf Adam sein. Ich bin auch mit meinem Spiel zufrieden.“ Wim Verdonschot (künftiger BVB-Spieler): „Ich bin sehr glücklich, dass ich ab der neuen Saison wieder für Dortmund spiele und meine erste Bundesliga-Saison beim BVB absolviere.“Ausblick Für die BVB-Tischtennisspieler steht am 1. Februar (Sonntag/17 Uhr, live bei Dyn) beim TTC Schwalbe Bergneustadt das nächste richtungsweisende Spiel im Rennen um die Play-off-Plätze auf dem Programm. Die Oberbergischen bilden zusammen mit Ochsenhausen und den Borussen das Kandidaten-Trio für den vierten Platz bei der Final-Four-Endrunde Ende Mai in Frankfurt.Tischtennis, Bundesliga, 14. Spieltag: BV Borussia 09 Dortmund – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:1 Anders Lind (WR: 18) – Tiago Abiodun (WR: 325) 1:3 (11:3, 6:11, 8:11, 12:14) Adam Szudi (WR: 425) – Iulian Chirita (WR: 70) 3:1 (12:10, 11:7, 8:11, 11:5 Kristian Karlsson (WR: 39) – Leonardo Iizuka (WR: 118)

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