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·14 de julio de 2026

4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

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4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

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Daniel Mertens

14 Juli, 2026

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben zum Auftakt der Vorbereitung einen verdienten Erfolg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Testspiel gegen den VfL Bochum 4:1.

Der erste Härtetest des Sommers ist bestanden. Mit einem 4:1-Erfolg beim VfL Bochum haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Spielzeit gefeiert. Gespielt wurde über vier Abschnitte à 30 Minuten, sodass das Trainerteam zahlreiche personelle und taktische Varianten ausprobieren konnte.

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Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln

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Lydia Andrade, Laura Feiersinger, Zoe Hasenauer und Pauline Bremer erzielten die Treffer für die Kölnerinnen, die sich über weite Strecken spielbestimmend präsentierten. Für Trainerin Britta Carlson stand das Ergebnis allerdings nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger war ihr, erste Erkenntnisse nach den ersten Trainingstagen zu sammeln und verschiedene Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Carlson zufrieden mit dem Test

„Für die paar Tage, die wir jetzt trainieren, war das echt ein guter Test“, bilanzierte Carlson nach der Partie. „Bochum hat uns extrem gut gefordert. Für den Stand der Vorbereitung ist es voll normal, dass noch nicht alles funktioniert. Aber ich wollte ein paar Dinge sehen. Mut und Intensität war mir wichtig. Wir haben auch ein bisschen ausprobiert, haben praktisch in den Vierteln verschiedene Systeme gespielt.“

Zufrieden war die Trainerin auch damit, dass ihre Mannschaft die Partie ohne Verletzungen beendete. „Es sind alle gesund durchgekommen. Und klar, es ist schön, wenn man das Spiel auch verdient gewinnt. Ich glaube, wir hätten das ein oder andere Tor noch mehr machen müssen.“

Im Fokus stand unter anderem der Neuzugang Beke Sterner. Die 23 Jahre junge Mittelfeldspielerin wechselte im Sommer von der SGS Essen nach Köln und kam in Bochum erstmals im FC-Trikot zum Einsatz. Ihr erster Eindruck fiel hinterher durchweg positiv aus: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl: Du gehörst zum FC“, sagte Sterner. „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Das Sommer-Wetter habe beiden Mannschaften einiges abverlangt: „Wir hatten ein bisschen mit den Temperaturen zu kämpfen, haben uns dann aber gut auf den Gegner eingestellt, haben mit dem Ball etwas ruhiger gespielt, nicht direkt nach vorne, sondern auch mal abgewartet. Das hat dann echt gut funktioniert.“

Internationale Topspielerin zu Besuch

Während die Mannschaft auf dem Platz die ersten Schritte Richtung Saisonstart macht, sorgt am Geißbockheim auch ein prominenter Trainingsgast für Aufmerksamkeit. Keira Walsh, englische Nationalspielerin und Spielerin des FC Chelsea, nutzt derzeit die Bedingungen beim FC, um sich individuell auf die neue Saison vorzubereiten. Die Lebensgefährtin von Kapitänin Laura Feiersinger absolviert Aufwärm- und Technikübungen mit der Mannschaft, verzichtet aber bewusst auf Zweikämpfe.

„Ich kann hier alle Trainingsgeräte nutzen und Warum Up und die technischen Übungen mit der Mannschaft machen. Alles ohne Zweikämpfe, um in der Vorbereitung kein Verletzungsrisiko einzugehen“, erklärte die 29-Jährige.

Auch beim FC freut man sich über den Besuch der internationalen Topspielerin. Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, sagte: „Keira Walsh hatte uns gefragt, ob sie sich bei uns für die neue Saison in England fit halten kann. Dabei unterstützen wir sie gerne. Sie ist eine Weltklassespielerin und eine tolle Persönlichkeit, die unser Training bereichert und von der gerade unsere jungen Spielerinnen viel lernen können.“

Parallel dazu hat sich der Kader der Kölnerinnen noch einmal verändert. Ella Touon verlässt den Verein und wechselt zu Ajax Amsterdam. Die 22-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen, konnte sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen und war in der Rückrunde an die SGS Essen ausgeliehen. Da sich ihre Perspektive beim FC nicht verbessert hatte, entschieden sich beide Seiten für einen Wechsel in die Niederlande. Dabei kassiert der 1. FC Köln – und das dürfte ein Novum für den Verein sein – gar eine Ablösesumme. Über die Höhe machte der FC zwar keine Angaben, aber dürfte es sich um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich handeln.

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