DFB-Frauen
·6 de febrero de 2026
4:1 in Freiburg: FC Bayern landet 13. Sieg in Serie

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Der souveräne Tabellenführer FC Bayern München bleibt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auswärts ohne Punkverlust. Das Team von Trainer José Barcala setzte sich zum Auftakt des 17. Spieltages beim SC Freiburg 4:1 (1:1) durch und kommt damit nach dem 13. Dreier in Serie insgesamt auf 46 von 48 möglichen Punkten.
Vor 6712 Zuschauer*innen im Dreisamstadion schnürte Angreiferin Pernille Harder (27./58.) einen Doppelpack für den Titelverteidiger und kommt damit jetzt auf runde 100 Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Außerdem waren die eingewechselte Edna Imade (75.) bei ihrem Debüt und Nationalspielerin Linda Dallmann (79.) für die Gäste erfolgreich. Im insgesamt 50. Bundesligaduell zwischen Freiburg und Bayern sorgte Lisa Kolb (45.+1) unmittelbar vor der Pause für den zwischenzeitlichen Ausgleich.
"Ich bin sehr stolz auf diese Marke", sagte Bayern Münchens Torjubilarin Pernille Harder im Interview mit MagentaSport. "Dieser Sieg gibt uns weiteres Selbstvertrauen. Gerade in Freiburg haben wir uns zuletzt schwergetan, drei Punkte mitzunehmen."
Freiburgs Trainer Edmond Kapllani meinte: "Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Um gegen Bayern bestehen zu können, müssen wir ein perfektes Spiel machen. Das war nicht der Fall. Ärgerlich ist, dass wir nach unserem Ausgleich den zweiten Gegentreffer nach einem Konter bekommen. Da zeigt sich aber die große Qualität des Gegners."
Torschützin Lisa Kolb erklärte: "Das Ergebnis tut weh. Man muss aber zugeben, dass Bayern verdient gewonnen hat. Vor allem in den ersten 30 Minuten hatten wir gar keinen Zugriff. Unter dem Strich war es kämpferisch eine gute Leistung, wir müssen aber in den nächsten Wochen wieder besser spielen."
Nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim Hamburger SV hatte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani wenige Gründe für Umstellungen. Nach abgesessener Gelb-Rotsperre kehrte allerdings U 23-Nationalspielerin Nia Szenk in die Anfangsformation zurück. Dafür nahm Greta Stegemann zunächst auf der Bank Platz.
Bayern-Trainer José Barcala veränderte seine Startelf gegenüber dem 3:0-Heimsieg gegen RB Leipzig dagegen auf vier Positionen. Stine Ballisager, Magdalena Eriksson, Nationalspielerin Franziska Kett und Jovana Damnjanovic liefen von Beginn an für Vanessa Gilles, Glodis Viggosdottir, Carolin Simon und Arianna Caruso.
Auf beiden Seiten trafen Spielerinnen auf ihren früheren Verein. So war Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth von 2018 bis 2023 für den FC Bayern am Ball, wurde in dieser Zeit auch zweimal Deutsche Meisterin. Umgekehrt starteten die beiden Nationalspielerinnen Giulia Gwinn und Klara Bühl ihre Karrieren im Breisgau, ehe sie nach München wechselten. Außerdem kickte Bayerns Co-Trainerin Clara Schöne früher ebenfalls für den Sport-Club.
Schon nach fünf Minuten musste Laura Benkarth erstmals ihr gesamtes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Nach einer Flanke von Topscorerin Klara Bühl kam Pernille Harder zentral vor dem Tor zum Kopfball, scheiterte aber an der Freiburger Torfrau. Kurz darauf legte Jovana Damnjanovic nach einer Flanke von Georgia Stanway mustergültig per Kopf für Stine Ballisager ab. Die dänische Innenverteidigerin beförderte die Kugel jedoch aus kurzer Entfernung über die Latte.
Insgesamt konnten sich die Gastgeberinnen vor allem in der ersten halben Stunde kaum einmal aus der eigenen Hälfte befreien. Die 1:0-Führung des FC Bayern, die Pernille Harder nach Vorarbeit von Giulia Gwinn und Linda Dallmann besorgte (27.), war daher folgerichtig.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben die Münchnerinnen am Drücker, konnten sich aber bis auf einen Kopfball von Klara Bühl keine klaren Chancen mehr erarbeiten. Unmittelbar vor der Halbzeit glich der Sport-Club mit seiner ersten guten Möglichkeit zum 1:1 (45.+1) aus. Nach einem missglückten Abspiel von FCB-Torhüterin Ena Mahmutovic kam zunächst Freiburgs Mittelstürmerin Svenja Fölmi zum Abschluss. Ihren Versuch wehrte Ena Mahmutovic noch ab, gegen den Nachschuss von Lisa Kolb hatte sie aber keine Abwehrmöglichkeit.
Mit deutlich mehr Schwung kamen die Freiburgerinnen aus der Kabine, wären dann aber beinahe in einen Konter des Tabellenführers gelaufen. Jovana Damnjanovic setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und fand mit ihrem Querpass die mitgelaufene Pernille Harder, die jedoch Laura Benkarth aus kurzer Entfernung nicht überwinden konnte.
Nachdem Klara Bühl das Freiburger Tor mit einem Schuss aus der Drehung nur knapp verfehlt hatte, nutzte der FC Bayern dann aber einen weiteren schnellen Gegenangriff zur erneuten Führung. Pernille Harder leitete ihren 100. Treffer in der Google Pixel Frauen-Bundesliga selbst ein und köpfte die Kugel nach einer butterweichen Flanke von DFB-Kapitänin Giulia Gwinn zum 1:2 (58.) in die Maschen.
Der Sport-Club gab sich nicht auf, musste dann aber durch einen Doppelschlag die entscheidenden Gegentore hinnehmen. Zunächst traf Debütantin Edna Imade nur wenige Augenblicke nach ihrer Einwechslung per Flachschuss zum 1:3 (75.), nachdem Nicole Ojukwu ein Fehlpass unterlaufen war. Nur wenig später stellte Linda Dallmann nach einem Zuspiel von Giulia Gwinn den 1:4-Endstand (79.) her.








































