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·18 de mayo de 2026

96 verpasst die Relegation: "Habe mich selten so leer gefühlt"

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Hannover 96 ist die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. Trotzdem verspielten die Niedersachsen am 34. Spieltag ihre Chance auf den Aufstieg, weil im letzten Heimspiel nur ein 3:3-Unentschieden gegen Nürnberg heraussprang. Paderborn zog vorbei und feierte, während bei den Roten eine große Leere entstand.

"Jetzt ist unser Traum zerplatzt"

In der zweiten Saisonhälfte holte Hannover insgesamt acht Siege und sieben Unentschieden. Nur zwei Mal ging die Mannschaft von Cheftrainer Christian Titz mit einer Niederlage vom Platz - nur der FC Schalke 04 war in der Rückrunde besser. Und trotzdem konnten sich die Roten am Ende kaum freuen, denn die Chance auf den Aufstieg verpasste 96 denkbar knapp. Zwei Punkte fehlten gegenüber Elversberg und Paderborn, die somit Platz 2 und 3 unter sich ausmachten. "Es tut natürlich weh. Das ist klar", fasste 96-Coach Titz kurzerhand zusammen.


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Sinnbildlich für diese Spielzeit? Aus den letzten drei Partien holte Hannover nur drei Unentschieden. Das 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg, aber auch schon das gleiche Resultat gegen Münster vor zwei Wochen war ein Spiegelbild für die Saison. Nur am 34. Spieltag schmerzte das Ergebnis gegen den FCN noch einmal mehr. "Wenn man das heutige Spiel und die letzten Spiele gesehen hat, wissen wir, dass wir mehr Punkte hätten holen können. Es wird jetzt eine Zeit dauern", resümierte Titz. Und 96-Kapitän Enzo Leopold ergänzte: "Ich bin total leer, wir haben uns heute was ganz, ganz anderes vorgestellt. Jetzt ist unser Traum vom Aufstieg für diese Saison zerplatzt. Das ist unfassbar bitter und tut richtig, richtig weh."

"Wir mussten das Spiel zumachen"

Erst lief Hannover einem Rückstand hinterher, dann ließen sich die Roten zwei Mal bei einer hart erkämpften Führung noch den Ausgleich einschenken. So weit hätte es gar nicht kommen brauchen, wie die Niedersachsen fanden. "Unter dem Strich haben wir heute unsere Chancen nicht genutzt. Wir dürfen hier zuhause auch keine drei Tore bekommen. Nürnberg war eiskalt, wir waren es heute nicht", so Leopold. Titz ärgerte sich, denn am Ende geht Hannover mit großem Chancenwucher aus der Saison: "Wir mussten das Spiel in der ersten Halbzeit zumachen. Mitte der zweiten Halbzeit muss es entschieden sein. Wir schaffen es aber nicht, das Spiel für uns noch höher zu stellen."

Dabei hatte 96 sogar noch die beste Chancenverwertung aller Mannschaften. 60 Treffer bei 476 Schüssen auf das Tor bedeuteten eine Verwertung von 9,3 Prozent - das ist am Ende dieser Spielzeit ein Spitzenwert, der jedoch nicht für den großen Wurf ausreichte. "Stand jetzt ist es nicht in Worte zu fassen, muss ich sagen. Ich habe mich selten so leer gefühlt wie gerade. Ich denke, mit der Zeit wird wahrscheinlich auch eine Art Stolz dazukommen, was für eine gute Saison wir gespielt haben. Gerade fühlt sich das aber einfach nur sehr leer an", fasste Kolja Oudenne zusammen, wie es sich wirklich anfühlte. Und so blieb Titz am Ende nur der Dank an das Publikum, das den Roten in schwerer Stunde zur Seite stand: "Es ist außergewöhnlich, wie heute die Zuschauer alle im Stadion geblieben sind und die Mannschaft verabschiedet haben." Das achte Zweitliga-Jahr am Stück wird folgen.

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