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·11 de junio de 2026

Ab 2027: FIFA sorgt für Transfer-Revolution!

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Die FIFA hat neue Regularien bezüglich Transfers beschlossen, darunter auch eine finanzielle Beteiligung der Spieler an Transfers. Ab nächstem Jahr sollen diese in Kraft treten.

Ausstiegsklausel vorgeschrieben

Die FIFA hat ihre Regularien bezüglich Spielertransfers und -rechte deutlich überarbeitet. Gemeinsam mit der Spielervertretung FIFPRO, die Klubvereinigung EFC, das weltweite Ligenbündnis WLA, der UEFA und der CONMEBOL einigte sich der Weltverband auf neue Vorschriften bei Transfers.


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So wird ein Spieler, der unter 150.000 Euro pro Saison verdient, bei einem Wechsel mit mindestens 5% der Ablösesumme beteiligt. Bei einem Vertragsbruch steht dem Klub oder Spieler zudem mindestens der Betrag zu, der dem Restwert des Vertrages entspricht. Zusätzlich zum Vertragsbruch sehen die neuen Regularien bei missbräuchlichem Verhalten auch eine Strafzahlung an Klub oder Spieler von bis zu sechs Monatsgehältern vor. Auch eine Ausstiegsklausel soll zwingend in den Verträgen beinhaltet werden. Weitere Änderungen sind vorgesehen.

Die FIFPRO erklärt, "dass künftige Änderungen am Transfersystem auf einem Konsens beruhen werden und nicht auf einseitigen Entscheidungen. Dies ist einer der bedeutendsten Fortschritte in der Spielervertreterung, die jemals im internationalen Fußball erzielt wurden. Die Spieler werden nicht mehr nur den Regeln unterliegen, die ihre Karrieren bestimmen – sie werden diese selbst mitgestalten."

Die Änderungen sollen ab 1. Januar 2027 in Kraft treten. Zugrunde liegt den Veränderungen ein Rechtsstreit zwischen Lassane Diarra und Lokomotiv Moskau. Der Franzose verließ den Klub trotz eines laufenden Vertrages, wurde im Anschluss von der FIFA zu einer Strafzahlung von zehn Millionen Euro verdonnert. Gemäß den alten Regularien hätte ein neuer Klub unter Umständen die Strafe bezahlen müssen. Vor wenigen Tagen legten beide Parteien den Disput beiseite.

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