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·23 de abril de 2026

Abschied oder Verbleib? Inter trifft Zukunftsentscheidung bei Calhanoglu

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Nach wochenlangen Spekulationen hat Inter Mailand offenbar eine Entscheidung über die Zukunft von Hakan Calhanoglu getroffen.

Die Zukunft von Hakan Calhanoglu bei Inter Mailand ist offenbar vorerst entschieden – zumindest auf Zeit. Der türkische Mittelfeldspieler wird wohl auch in der Saison 2026/27 für die Nerazzurri auflaufen, obwohl eine Vertragsverlängerung über das aktuelle Arbeitspapier hinaus (gültig bis 2027) bislang nicht zustande gekommen ist.


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Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, handelt es sich dabei um eine pragmatische Lösung beider Seiten. Calhanoglu hatte sich durchaus vorstellen können, seinen Vertrag zu ähnlichen oder sogar verbesserten Konditionen – aktuell soll er rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen – zu verlängern. Doch die strategische Ausrichtung der Klubführung, auch geprägt durch den US-Investor Oaktree Capital Management, setzt stärker auf jüngere Spielerprofile als den 30-Jährigen.

Eine zentrale Figur in dieser Personalentscheidung ist Trainer Cristian Chivu. Der Coach machte intern laut dem Bericht deutlich, wie wichtig Calhanoglu für sein System ist, und überzeugte den Verein, an ihm festzuhalten. Darüber hinaus bewies Chivu auch Führungsstärke abseits des Platzes: Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Beilegung des öffentlich gewordenen Streits zwischen Calhanoglu und Kapitän Lautaro Martínez.

Zukunft geklärt? Inter setzt vorerst weiter auf Calhanoglu

Sportlich bleibt der 32-Jährige trotz wiederkehrender Verletzungsprobleme ein entscheidender Faktor. Mehrere Ausfälle und vorsorgliche Pausen konnten nicht verhindern, dass er in dieser Saison starke Zahlen liefert – darunter 13 Scorerpunkte in der Liga sowie insgesamt 12 Treffer und sieben Assists wettbewerbsübergreifend in 30 Partien.

Interne Zweifel an seiner Bedeutung scheinen daher ausgeräumt. Auch externes Interesse, insbesondere von Galatasaray, wurde offenbar erneut abgewehrt.

Bereits im vergangenen Sommer hatte der Klub aus Istanbul intensiv um den Mittelfeldstrategen geworben, doch Calhanoglu ließ sich letztlich vom Projekt in Mailand überzeugen. Aktuell deutet alles auf eine klassische Übergangslösung hin: Der Spieler erfüllt seinen Vertrag, der Verein behält eine wichtige Stütze – und beide Seiten lassen die Tür für zukünftige Gespräche offen.

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