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·23 de marzo de 2026
Abschied vom Team des 1. FC Köln – So erfuhr Lukas Kwasniok von seinem Aus

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Simon Bartsch
23 März, 2026
Der Abschied von Gerhard Struber und Christian Keller verlief im Mai mit vielen Nebengeräuschen, das Aus von Lukas Kwasniok deutlich stiller. Thomas Kessler erklärte am Montag, wie der Sonntag abgelaufen ist.

Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln (Foto: Sebastian Widmann/Getty Images)
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Keine halbe Stunde dauerte der letzte Auftritt am Geißbockheim als Trainer des 1. FC Köln für Lukas Kwasniok. Der 44-Jährige tauchte am Sonntagvormittag gut gelaunt auf und eben kurz darauf dann schon wieder genauso gut gelaunt wieder ab. Kwasniok wird sicherlich geahnt haben, dass sich seine Zeit beim FC dem Ende zuneigte. Ein Gespräch mit der Geschäftsführung um Thomas Kessler gab es jedenfalls zu diesem Zeitpunkt noch nicht. „Wir haben mit dem Trainer gestern nicht besprochen, sondern wir haben uns im Kreis der sportlichen Führung ausgetauscht und sind dann zu dem Entschluss gekommen“, sagte Thomas Kessler. Der Entschluss bedeutete das Aus des Trainers. Mit René Wagner ist bereits der Nachfolger gefunden und in den bisherigen Co-Trainer haben die FC-Bosse „vollstes Vertrauen“.
Das hatte bei Kwasniok abgenommen. So sehr, dass es eben nicht mehr ausreichte. Nach zwei Siegen in 18 Spielen und nur drei Punkten aus den vergangenen sieben Begegnungen wohl aus rein statistischer Sicht alles andere als überraschend. Dass der Trainer nicht mehr zu Wort kam, bedeutet auch, dass der Kampfgeist, den Kwasniok noch auf der Pressekonferenz nach dem 3:3 gegen Mönchengladbach zur Schau stellte, im Keim erstickt wurde. Der 44-Jährige bekam nicht mehr die Chance, einen Weg aufzuzeigen, wie er die Wende mit der Mannschaft schaffen will. Nachdem die Gremien das Trainer-Aus bestätigt hatten, suchte Kessler dann das persönliche Gespräch mit Kwasniok. „Wir haben uns dann aber noch vernünftig ausgetauscht. Wir haben da schon noch eine Zeit lang zusammengesessen und haben uns über Punkte ausgetauscht, aber da gab es jetzt keine Diskussionen“, so der Geschäftsführer weiter.
Die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon getroffen. „Natürlich war Lukas enttäuscht. Er hat sich sehr akribisch mit der Situation auseinandergesetzt und bis zum letzten Moment alles dafür getan, die Saisonziele zu erreichen. Dann ist eine Enttäuschung völlig normal“, sagte Kessler. Noch am Samstag hatte der 44-Jährige vehement für sich gekämpft, Werbung gemacht und möglicherweise die Entscheidungsträger damit auch ein wenig unter Druck gesetzt, zu handeln. Er spüre zu 100 Prozent Rückendeckung, so der Ex-Trainer. Für einen kleinen Beigeschmack sorgten unterdessen die Reaktionen einiger FC-Spieler. Die verliehenen Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic ließen einen Like bei Instagram auf die Freistellungs-Meldung des FC da. Die beiden Spieler waren von dem 44-Jährigen ausgemustert worden.
Am Montagabend bekam Lukas Kwasniok die Chance, sich noch von der Mannschaft zu verabschieden. Wie die „Bild“ berichtet, sollen dazu die Spieler ins Stadion gekommen sein.


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