Alles, was ihr zum 34. Spieltag wissen müsst | OneFootball

Alles, was ihr zum 34. Spieltag wissen müsst | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·16 de abril de 2026

Alles, was ihr zum 34. Spieltag wissen müsst

Imagen del artículo:Alles, was ihr zum 34. Spieltag wissen müsst

Fünf Teams sind noch im Rennen um die drei begehrten Aufstiegsplätze. Gleichzeitig machen sich zumindest noch zwei Teams aus der Abstiegszone Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Am 34. Spieltag kommt es sowohl oben als auch unten zu einem mit Spannung erwarteten direkten Vergleich. Den Überblick über das Programm liefert Euch unsere Vorschau.

Die Ausgangslage

Da waren es nur noch fünf: Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Erzgebirge Aue beendete Verl-Trainer Tobias Strobl die Aufstiegshoffnungen der Ostwestfalen, die nun fünf Punkte hinter Platz drei liegen. Realistischerweise befinden sich noch fünf Teams im Rennen um die begehrten Aufstiegsplätze. Vorne konnten sich Osnabrück (67 Punkte) und Essen (64 Punkte) zuletzt etwas vom Verfolgertrio bestehend aus Cottbus und Duisburg (je 60 Punkte) sowie Rostock (59 Punkte) absetzen.


OneFootball Videos


Doch der Vorsprung könnte schnell wieder dahin sein. Vor allem bei Rot-Weiss Essen, das sich am Sonntag im direkten Duell gegen Energie Cottbus behaupten muss. Die Ruhrpottler reisen mit der Empfehlung von sieben Siegen am Stück in die Lausitz. Die restlichen Aufstiegsanwärter sind alle schon am Samstag gefordert. Osnabrück reist nach Ingolstadt, Rostock nach Schweinfurt. Der MSV Duisburg darf dagegen zu Hause antreten und empfängt die TSG Hoffenheim II.

Und in der Abstiegszone? Da steht am Samstag zur besten Sendezeit um 16:30 Uhr das direkte Duell zwischen dem SSV Ulm 1846 und dem TSV Havelse an. Das Duo hat jeweils 29 Punkte auf dem Konto und hofft nach wie vor auf eine Aufholjagd, mit Hilfe derer der 1. FC Saarbrücken (37 Punkte) noch abgefangen werden soll. Die schwächelnden Saarländer sind am Samstag gegen den TSV 1860 München gefordert.

Fünf Spiele im Fokus

Schweinfurt vs. Rostock: Kann Hansa die gute Ausgangslage ausnutzen?

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt gehört beim 1. FC Schweinfurt bereits seit zwei Spielen der Vergangenheit an, denn die Schnüdel stehen schon als Absteiger in die Regionalliga Bayern fest. Dennoch ging es in den letzten Tagen rund um den FCS heiß her: Präsident und Hauptsponsor Markus Wolf kündigte nach 18 Jahren im Verein seinen Rückzug an – aufgrund von Fan-Protesten gegen seine Person. Ohne den wichtigsten finanziellen Gönner ist nun unklar, ob Schweinfurt auch in der Regionalliga unter Profibedingungen arbeiten kann oder zum Amateurdasein zurückkehren muss.

Ganz andere Gedanken herrschen derzeit an der mecklenburgischen Ostseeküste vor. Der F.C. Hansa Rostock beschäftigt sich vor allem damit, wie er sich in den letzten fünf Spielen in die Top3 schieben kann. Derzeit fehlt den Hanseaten ein Zähler auf den Relegationsplatz, der Abstand auf Platz zwei beträgt fünf Punkte. Da sich der Zweite aus Essen und der Dritte aus Cottbus am Wochenende im direkten Duell gegenüberstehen, bietet dieser Spieltag eine große Chance für Rostock, die Ausgangslage entscheidend zu verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass die Brinkmann-Elf die Pflichtaufgabe Sieg in Schweinfurt erfüllt.

Ingolstadt vs. Osnabrück: Schanzer-Misere gegen Lila-Weiße Euphorie

"The Trend is not our friend", lautet derzeit die bittere Wahrheit beim FC Ingolstadt. Die Schanzer gingen zuletzt viermal in Folge als Verlierer vom Platz. Zuletzt gab es ein 1:4 gegen Rot-Weiss Essen. Nun reist ausgerechnet der Tabellenführer VfL Osnabrück nach Oberbayern – mit der Empfehlung von acht Siegen aus den letzten neun Partien. Keine Frage: Will der FCI die Negativbilanz durchbrechen, bedarf es zwingend einer Leistungssteigerung.

Vor allem in der Offensive muss sich die Wittmann-Truppe steigern, wenn sie die massive Osnabrücker Defensive überwinden will. In der Vorwoche spielte der VfL bereits zum 18. Mal in der laufenden Saison zu Null – und baute durch den Sieg gegen Cottbus den Vorsprung auf Rang drei auf sieben Zähler aus. "Unsere Punktanzahl wird noch lange nicht reichen, um aufzusteigen", warnte Trainer Timo Schultz, der zudem anmerkte, dass seine Mannschaft für seinen Geschmack nach dem Cottbus-Spiel etwas zu ausgelassen gejubelt habe. Ist der Fokus gegen Ingolstadt nun wieder geschärft?

Saarbrücken vs. 1860 München: Duell der Enttäuschten im Ludwigspark

Die 0:2-Pleite beim TSV Havelse in der Vorwoche steht sinnbildlich für diese aus FCS-Sicht so verkorkste Saison. Mit einem Sieg gegen die Niedersachsen hätte der 1. FC Saarbrücken einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen können, doch stattdessen setzte es – zum Unmut der mitgereisten Fans – eine neuerliche Niederlage, sodass der Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei acht Punkten verharrt. Im Heimspiel gegen 1860 München steht der FCS damit weiterhin gehörig unter Druck.

Positiv ist aus Saarbrücker Sicht, dass mit den Löwen ein angeschlagener Gegner ins Saarland reist. In den letzten fünf Partien blieben die Sechzger sieglos und konnten nur drei Punkte einfahren. Ex-Nationalspieler Kevin Volland bescheinigte seiner Mannschaft jüngst im BR-Interview ein Mentalitätsproblem im entscheidenden Moment. Gleichzeitig kündigte der 33-Jährige an, dass die Münchner trotz des verpassten Aufstiegs weiterhin Gas geben werden: "Das sind wir dem Verein und uns selbst einfach schuldig", so Volland.

Ulm vs. Havelse: Wer ergreift den letzten Strohhalm?

Der vielzitierte letzte Strohhalm wird am Samstagnachmittag in Ulm allgegenwärtig sein. Wem gelingt es, diesen letzten Strohhalm zu ergreifen? Sowohl der SSV Ulm 1846 als auch der TSV Havelse liegen fünf Spieltage vor Schluss acht Zähler hinter dem 1. FC Saarbrücken. Soll es noch was mit einer erfolgreichen Aufholjagd werden, ist ein Sieg am Samstag definitiv Pflicht. Die aktuelle Form spricht dabei eher für die Niedersachsen, die die letzten beiden Ligaspiele gegen Wiesbaden und Saarbrücken für sich entscheiden konnten.

Und auch die Erinnerung an das Hinspiel macht Mut: Am 15. Spieltag feierte Havelse gegen Ulm bei Pavel Dotchevs Debüt als Spatzen-Trainer seinen ersten Saisonsieg. Unter der Woche musste Havelse nun aber einen kleinen Rückschlag einstecken: Die Ferchichi-Elf scheiterte im Landespokal-Halbfinale im Elfmeterschießen an Jeddeloh II. Und wie sieht es mit dem SSV Ulm aus? Die Schwaben mussten nach einem kleinen Zwischenhoch mit fünf Punkten aus drei Spielen letzte Woche wieder einen Rückschlag hinnehmen – gegen Rostock setzte es eine 1:5-Klatsche. Wer präsentiert sich nun im direkten Duell in der besseren Verfassung?

Cottbus vs. Essen: Geht Essens Siegesserie auch gegen Cottbus weiter?

Am frühen Sonntagnachmittag steigt das Spitzenspiel des 34. Spieltags. Der Tabellendritte Energie Cottbus empfängt den Zweiten Rot-Weiss Essen im Leag Energie Stadion. Für die Gäste aus dem Ruhrpott, die mit sieben Siegen in Serie im Gepäck anreisen, bietet das direkte Duell die große Chance, den unangenehmen Verfolger aus Cottbus entscheidend zu distanzieren. Bei einem Auswärtssieg würde Essen auf sieben Punkte davonziehen. Gleichzeitig kann Cottbus den Rückstand auf Essen bei einem Heimsieg auf einen Zähler verkürzen.

Ein Cottbuser Faustpfand könnte die Heimstärke werden: Nur eines der bisherigen 17 Heimspiele ging für die Wollitz-Elf verloren. Und auch die Erinnerung an das Hinspiel fällt aus Cottbuser Sicht positiv aus, schließlich konnte der FCE Ende November drei Punkte von der Essener Hafenstraße entführen (Endstand 2:3). Für RWE spricht neben der überragenden Form vor allem die Offensivwucht. Mit 69 erzielten Toren stellt die Koschinat-Truppe die zweitbeste Offensive der Liga. In der Rückrunde blieb Essen, das am Sonntag auf den gelbgesperrten Lucas Brumme verzichten muss, erst einmal torlos.

Ver detalles de la publicación