1. FSV Mainz 05
·19 de abril de 2026
Amiri belohnt unermüdliche 05ER spät

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·19 de abril de 2026

FSV rennt an & verdient sich späten Jubel
Durchgang zwei war kaum angepfiffen, da steuerte die Borussia scheinbar auf den zweiten Treffer zu. Eine Fehler im Mainzer Aufbau öffnete Räume, Kevin Stöger bediente Castrop, gegen den Stefan Posch nach einem beherzten Antritt erst in höchster Not im eigenen Strafraum klären konnte (46.). Fünf Minuten später waren die Gäste wieder an der Reihe: Amiri bediente Caci im Strafraum, der mit der Hacke für Nebel auflegte, dessen abgefälschter Schuss neben dem Gehäuse landete (51.). Der Ton für diesen zweiten Durchgang war gesetzt. Der FSV ließ den Ball laufen und suchte Lücken, die Borussia lauerte auf Umschaltaktionen nach Fehlern des FSV. Diese machten die 05ER zwar auch immer wieder, bügelten das aber auch regelmäßig stark wieder aus in der Rückwärtsbewegung. Nach einer guten Stunde reagierte Fischer erstmals und brachte Mwene und Armindo Sieb für Veratschnig und Becker, die ihre besten Szenen vor der Pause gehabt hatten. An der nächsten Offensivaktion war Sieb dann auch gleich beteiligt, als er nach Amiri-Zuspiel in der Box auf Nebel ablegte, dessen Schuss erneut Nicolas entschärfen konnte (67.). Die Rheinhessen näherten sich an, während sich die Chancen häuften. Nach 70 Minuten flankte Caci erneut klasse ins Zentrum, wo Tietz zwar an den Ball kam, ihn aber rund einen halben Meter neben das Gehäuse setzte - da war mehr drin gewesen. Zwei Minuten später zog der Angreifer von der Strafraumgrenze ab, doch wieder einmal war Nicolas zur Stelle (72.). Für die Schlussviertelstunde brachte der FSV Widmer und William Böving für die unermüdlichen, aber entkräfteten Caci und Nebel.
Die Gäste gaben hier nun klar den Ton an, verzeichneten mehr Abschlüsse, passten präziser, nur vor dem Tor sollte es nicht klappen. Neun Minuten vor dem Ende hatte der FSV sich den Gegner mal wieder schön zurechtgelegt, eine da-Costa-Flanke fand im Zentrum Tietz, dessen Kopfball aber erneut in den Armen des Gladbacher Keepers landete. Die Zeit lief davon und Fischer warf mit der Einwechslung Weipers für da Costa endgültig alles nach vorne. Kurz schien es so, als habe der Cheftrainer damit ein goldenes Händchen bewiesen, doch der Jubel der Mainzer in Minute 87 verstummte schnell wieder. Amiri hatte einen Freistoß vors Tor geschlagen, Weiper per Kopfball-Lob getroffen, bei der Ausführung hatte er jedoch wenige Zentimeter im Abseits gestanden - bitter für das Eigengewächs, für das es das erste Bundesliga-Tor der Saison gewesen wäre. Spätestens nachdem ein Versuch Siebs in der vierten Minute der fünfminütigen Nachspielzeit geblockt wurde, schien die Partie gelaufen. Zumindest bis zur buchstäblich allerletzten Sekunde dieses Spiels: In dieser nämlich brachte Yannik Engelhardt Mwene zu Fall und Schiedsrichter Tobias Welz entschied sofort auf Strafstoß. Trotz langer Wartezeit blieb Amiri cool und vollstreckte mit der letzten Aktion der Begegnung zum hochverdienten Ausgleich.
Während die Borussia das Ergebnis nur noch über die Zeit hatte bringen wollen, hatten die Mainzer nie aufgesteckt und mehrfach an mindestens diesem einen Treffer geschnuppert. Er beschert ihnen am 30. Spieltag den 34. Zähler, womit die Borussia drei Punkte auf Abstand gehalten wird. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wartet in der ausverkauften MEWA ARENA das vorletzte Heimspiel der Saison gegen den seit Sonntagabend feststehenden alten und neuen Deutschen Meister Bayern München. Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 beträgt vier Spieltage vor Saisonende weiter satte acht Zähler.
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