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·29 de agosto de 2025
„Antihaltung gegen Schalke“: Dresden-Profi Vinko Sapina vor dem Duell mit S04

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·29 de agosto de 2025
Debütant mit 30 Jahren: Das gibt es im Profifußball nicht mehr allzu oft. Vinko Sapina ist einer dieser „Spätberufenen“, der in dieser Saison erstmals in der 2. Liga spielt. Am Sonntag (31. August, 13.30 Uhr) trifft der Mittelfeldmann mit Dynamo Dresden auf den FC Schalke 04.
Erfahrung weist Sapina trotzdem bereits eine Menge auf. Für Dresden, den SC Verl und Rot-Weiss Essen absolvierte er insgesamt 117 Einsätze in Liga drei (acht Treffer, zwölf Torvorlagen). „Man kann definitiv sagen, dass das Spiel in der 2. Bundesliga athletischer und schneller ist“, urteilt der Deutsch-Kroate gegenüber Reviersport. „Es passieren individuell deutlich weniger Fehler – und wenn, dann werden sie effektiver bestraft.“ Zugleich schränkt er aber ein: „Bislang ist es aber vom Gefühl her kein extrem großer Unterschied.“
In der Saison 2023/24 lief Sapina für Essen auf, führte seine Mannschaft als Kapitän auf das Feld. Das Verhältnis der Rot-Weißen zu Königsblau ist – vorsichtig gesagt – eher unterkühlt. Große Sympathien hegen beide Fangruppierungen nicht füreinander. Der gebürtige Ulmer kann das nur bestätigen: „Alles, was im Umkreis von Essen über Schalke geäußert wurde, war sofort negativ behaftet.“
Das liege auch an „einer Fanfreundschaft zwischen Essen und Dortmund“, meint der heutige Dresden-Profi. „Das erklärt natürlich die gemeinsame Antihaltung gegen Schalke.“ Der Sechser im Dynamo-Team findet trotz seiner RWE-Vergangenheit lobende Worte für den nächsten Gegner. „Sie sind gut in die Saison gestartet und spielen sehr intensiv“, urteilt der 1,95-Meter-Mann, der in dieser Saison stets in der Startelf stand. Sein Rezept für das Duell mit S04: „Da gilt es für uns, wie in den Spielen zuvor, ebenfalls mit unserer Spielweise dagegenzuhalten.“
Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn in Fürth (2:3) und gegen Magdeburg (1:2) sowie dem Pokal-Aus gegen Bundesligist Mainz 05 (0:1) gelang den Sachsen am vergangenen Wochenende der Befreiungsschlag. Bei Mitaufsteiger Arminia Bielefeld siegte Dynamo mit 2:1. „Wir hatten gute Auftritte, sind als Mannschaft geschlossen und haben bislang in allen Spielen eine ansprechende Leistung gezeigt“, analysiert Sapina den Start in die neue Spielzeit. Doch letztendlich zähle „nur der Klassenerhalt und dem ordnen wir als Team und Verein alles unter“.
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