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·14 de enero de 2026

Arbeloa erlebt Horror-Einstand: „Ich bin der Schuldige“

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Álvaro Arbeloa fliegt bei seinem ersten Spiel als Chefcoach der Blancos aus der Copa del Rey – Foto: Denis Doyle/Getty Images

Real Madrid: ÁLVARO ARBELOA über …

… die blamable 2:3-Niederlage gegen Albacete: „Bei diesem Klub zählt schon ein Unentschieden als Tragödie, also könnt ihr euch vorstellen, wie es bei einer Niederlage wie dieser aussieht. Das tut weh, ich glaube, dass es auch allen unseren Fans so geht, vor allem, wenn es gegen ein Team aus einer niedrigeren Liga passiert. Wir wissen, welche Schwierigkeiten dir solche Teams bereiten können, das haben wir schon gegen Talavera gesehen und natürlich müssen wir uns verbessern. Wenn es einen Schuldigen, einen Verantwortlichen für diese Niederlage gibt, dann bin ich das. Ich habe die Entscheidungen getroffen, was die Aufstellung, den Matchplan und die Wechsel betrifft. Ich kann den Spielern nur dafür danken, wie sie mich aufgenommen haben und für den Aufwand, den sie heute betrieben haben. Jetzt müssen wir uns sowohl mental als auch körperlich erholen und auf Samstag schauen.“


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… die Leistung seiner Mannschaft: „Ich habe gesehen, dass sie gewinnen wollten. Sie haben sich bemüht und versucht, das umzusetzen, was ich von ihnen verlangt habe. Ich kann ihnen absolut nichts vorwerfen, in Anbetracht dessen, wie sie mich gestern empfangen und der Einstellung, die sie heute gezeigt haben. Natürlich sind wir uns der Ansprüche unserer Fans bewusst, wissen was dieses Wappen und die Geschichte des Vereins uns abverlangt. Natürlich gehen wir alle geknickt ins Bett, aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als morgen wieder aufzustehen, weiterzuarbeiten und das Spiel am Samstag vorzubereiten. Es bleiben noch Titel, für die wir kämpfen müssen.“

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… die Frage, ob Real versagt habe: „Ich habe gestern bereits gesagt, dass ich keine Angst vor dem Versagen habe. Wenn man diese Niederlage so einordnet, kann ich das total verstehen. Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass im Versagen der Weg zum Erfolg liegt. Für mich schließt das eine das andere nicht aus. Das ist etwas, das mich besser machen muss, uns alle – ein Wendepunkt, an dem viel Verbesserungspotenzial da ist. Aber ich habe wirklich keine Angst vor dem Versagen. Ich habe so oft in meinem Leben versagt, harte Niederlagen erlebt, auch in der Copa. Aber ich bin sehr motiviert und freue mich, morgen wieder in Valdebebas zu sein und mich dort mit meinen Spielern mit maximalem Einsatz auf Samstag vorzubereiten. Hoffentlich läuft es dann viel besser als heute.“

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… seine Forderungen an das Team: „Selbstverständlich hat ein neuer Trainer andere Herangehensweisen, bereitet Spiele anders vor, trainiert anders, legt den Fokus unterschiedlich. Ich habe sicherlich andere Dinge von ihnen verlangt, und da muss man sie auch verstehen. Ich trage meinen Teil der Verantwortung, denn was auf dem Spielfeld passiert, geht immer auf die Kappe des Trainers, das bringt meine Position mit sich. Wenn wir verlieren, bin ich derjenige, der, mit diesen Spielern, nicht wusste, es besser zu machen. Ich werde es immer auf mich nehmen.“

… den Kader mit elf Ausfällen: „Ich war davon überzeugt, dass das der geeignete Kader war, und das hat sich nicht geändert. Die Spieler, die wir auf der Bank hatten, sind großartiges Personal. Ich habe es schon gestern bei der Pressekonferenz gesagt: Mir steht ein außergewöhnlicher Kader zur Verfügung, mit großartigen Spielern, Spieler mit großem Talent, Unterschiedsspieler. Natürlich ist es für sie nicht einfach. Sie haben gerade einen Tag Zeit gehabt, mit einem neuen Trainer zu arbeiten und all das umzusetzen, was ich von ihnen verlangt habe, und wie gesagt: Ich bin für diese Niederlage verantwortlich.“

… den physischen Zustand des Teams: „Da haben wir Luft nach oben. Dafür ist Antonio [Pintus; d. Red.] da, um uns hier zu unterstützen, um so mit seiner Hilfe die beste physische Form zu erreichen und meine Aufgabe ist es, das Team fußballerisch wieder in seine beste Form zu bringen. Ich denke, das ist notwendig.“

… die Entscheidung, so viele wichtige Spieler in Madrid zu lassen: „Ich bereue das nicht. Ich würde es nochmal so machen. Mit dieser Mannschaft können wir nicht nur Albacete schlagen, sondern jedes Team auf der Welt. Es sind außergewöhnliche Spieler und es ist eine Ehre für mich, sie trainieren zu dürfen.“

… die Leistung von Vinícius Júnior: „Für mich war der Einsatz, den er nach einer anstrengenden Woche gezeigt hat, sehr positiv. Nach der langen Reise wollte er durchspielen. Er wollte dem Team helfen, sich nicht verstecken, kämpfen und ich glaube, das ist der Vini, den ich sehen will. Ein Vini, der sich traut, der die Verantwortung übernimmt, der den Unterschied ausmacht. Auch er wird mal stärkere, mal schwächere Tage haben, aber ich habe heute einen engagierten Vini gesehen, einen Kapitän und er wird uns noch großartige Abende bereiten, und wenn wir Titel gewinnen wollen, brauchen wir seine beste Version.“

… die mögliche Erleichterung, jetzt mehr Zeit für das Training zu haben: „Naja, bei Real Madrid von Erleichterung zu sprechen, ist schwierig. Natürlich kann sich das auch positiv auswirken und wir betrachten es aus dem Blickwinkel, dass wir so mehr Zeit zum Trainieren haben. Aber es war nicht unser Ziel, heute zu verlieren.“

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… die Frage, ob er wirklich der einzige Verantwortliche sei: „Ich denke, dass jeder einzelne Spieler von Real Madrid sehr hohe Anforderungen an sich selbst stellt, sonst wären sie alle nicht hier. Natürlich war heute niemand zufrieden und sie waren die ersten, die ihren Teil der Verantwortung auf sich nehmen wollten. Dieser Verein verlangt sehr viel von dir ab. Ein gutes Team zeigt sich in diesen schwierigen Momenten, in denen wir noch mehr zusammenhalten müssen, wir müssen wissen, was wir wollen und wie wir es erreichen wollen. Meine Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen, sich zu verbessern, mit dem Wissen, dass wir auch nicht alle Zeit der Welt dafür haben.“

… das Ausmaß der Niederlage für ihn persönlich: „Ich habe in meinem Leben schon oft verloren. Das waren harte Niederlagen und schwierige Momente. Was diesen Klub wirklich ausmacht, sind die Siege, die vollen Vitrinen, die Titel und ich bin nicht hier, um meinen Lebenslauf  zu erweitern, sondern um dem Klub zu helfen, damit er der beste der Welt bleibt und mehr Titel sammeln kann. Es geht hier nicht um meinen Werdegang und es soll mich auch nicht zu einem besseren oder schlechteren Trainer machen.“

… Florentino Perez’ Reaktion: „Ich glaube, ich muss dem Präsidenten nichts erklären. Mit seiner Erfahrung von 25 Jahren als Präsident, und noch länger als Madridista, kennt er die Geschichte dieses Klubs genau. Wir sind ein Gewinnerverein, der auch schon harte Niederlagen einstecken musste, aber hier schauen wir nur nach vorn. Das werden wir tun. Wir fokussieren uns auf die Liga, auf die Champions League, denn das sind unsere beiden obersten Ziele und das hier müssen wir abhaken.“

… die Frage, wo am dringendsten Veränderungsbedarf besteht: „Ich glaube, wir werden viele Spiele haben, in denen der Gegner in der eigenen Hälfte verteidigt. Da müssen wir den Ball natürlich viel schneller zirkulieren lassen, mehr in die gegnerische Hälfte vorstoßen, nicht nur mit Ball, bessere Positionsverschiebungen und einfach eine klarere Idee von dem, was wir auf dem Feld spielen wollen. Natürlich war das an einem Tag nicht einfach, aber wir brauchen auf jeden Fall diese Schnelligkeit, um jeden Gegner mit so einer Abwehr zu schlagen, denn so werden wir es in vielen Spielen vorfinden. Außerdem müssen wir natürlich alle unsere verletzten Spieler wiederbekommen und uns alle mental und physisch erholen, um wieder auf unser höchstes Niveau zu kommen.“

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