Arbeloa verneigt sich vor Mourinho: „Wer ihn imitieren will, wird scheitern“ | OneFootball

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·27 de enero de 2026

Arbeloa verneigt sich vor Mourinho: „Wer ihn imitieren will, wird scheitern“

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Arbeloa braucht mit seinem Team mathematisch nur noch einen Punkt für die direkte Achtelfinal-Qualifikation – Foto: realmadrid.com

VOR BENFICA: ÁLVARO ARBELOA über …

… den letzten Spieltag in der Champions-League-Ligaphase (Mittwoch, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker, im Watchalong und bei DAZN): „Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, wir wollen unter die ersten acht kommen und wollen dafür die drei Punkte gegen ein großartiges Team holen. Selbst wenn sie mit dem Team der Youth Leage antreten würden, sie haben den besten Anführer, den es gibt. Wir wissen, dass es für uns morgen ein schwieriges Spiel wird, wenn wir gewinnen wollen, müssen wir das Maximum herausholen, sehr konzentriert sein und 90 Minuten lang am Limit spielen. Hinzu kommt, dass Benfica vor seinen Fans spielt, das wird uns alles abverlangen.“


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… José Mourinhos Aussagen zu ihm und die Bedeutung des Portugiesen für ihn persönlich: „Natürlich hab ich mir die Pressekonferenz nicht entgehen lassen. Ich habe seine PK schon als Spieler immer geschaut, wir Spieler haben sie in der Umkleide laufen lassen. Es macht mich sehr stolz, all das zu hören, was er über mich gesagt hat. Das macht mich sehr glücklich, denn José war für mich immer mehr als nur ein Trainer. Vor allem auf persönlicher Ebene war er während meiner gesamten Karriere enorm wichtig für mich und heute betrachte ich ihn als sehr guten Freund. Ich danke ihm für seine Worte und freue mich, ihn morgen zu sehen.“

… Mourinho als Trainervorbild: „Natürlich ist er ein Vorbild, aber es wird niemals jemanden wie José geben, das ist unmöglich. Jeder, der ihn imitieren oder sein möchte, wie er, wird kläglich scheitern. Das ist mir seit dem ersten Tag klar und mein Erfolg wird darin bestehen, ich selbst zu sein. Aber in meine Arbeit als Álvaro Arbeloa fließt natürlich ein Teil von ihm ein, von all dem, was ich fußballerisch, taktisch und kommunikativ von ihm lernen konnte. Ich habe versucht, viel von ihm mitzunehmen. Morgen sehen wir uns und am Ende zählen die 90 Minuten. Er wird gewinnen wollen, so ambitioniert, wie er ist und ich will das auch.“

… Gespräche zwischen den beiden Trainern: „Wir haben natürlich Kontakt gehalten. Ich will euch auch nichts vormachen. Ich weiß, wer José Mourinho ist, warum er so oft seine Nummer wechselt. Ich habe versucht, sagen wir, ihn nicht zu sehr zu belagern. Aber er gehört definitiv zu den Freunden, mit denen du lange nicht sprichst und sie trotzdem nachts um drei anrufen kannst. Ich bin mir sicher, dass er bei mir ans Telefon gehen würde und das ist die Beziehung, die ich mit ihm habe. Klar haben wir den Kontakt gehalten, aber ich wollte ihn auch nicht zu sehr nerven.“

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… die Entwicklung des Teams und seine Maßnahmen: „Ich kann darüber sprechen, was ich in den ersten 15 Tagen seit meiner Ankunft gesehen habe. Ich nehme sie als eine Gruppe von Spielern wahr, die sehr engagiert ist, den Willen hat zuzuhören und an den Dingen zu arbeiten und sie auf dem Feld umzusetzen und das, obwohl wir noch gar keine Zeit hatten, über alles im Detail zu sprechen. Das sehe ich aktuell. Wenn du mich jetzt fragst, denke ich, dass wir noch viel Luft nach oben haben. Wenn wir um alles mitspielen wollen, müssen wir an vielen Dingen arbeiten und es gut machen. Das erfordert Einsatz, Zeit, Trainings, aber ich denke, dass die Mannschaft mit dem, was sie mit einem neuen Trainer auf dem Platz leistet, wirklich Lob verdient hat.“

Jude Bellingham: „Nicht, dass es eine Überraschung wäre, aber seit ich hier bin, sehe ich einen Spieler, der außergewöhnliche Voraussetzungen mitbringt und eine großartige Qualität hat. Jeder, der ihn vom Bildschirm aus spielen sieht, weiß das, aber wenn du ihn live siehst, überrascht dich das nochmal ein bisschen mehr. Aber über seine fußballerischen Qualitäten hinaus, sehe ich einen Spieler, der Leader sein will. Er will ein Vorbild sein und was er rennt, ist nicht von dieser Welt. Letztens habe ich ihm gesagt, und sowas sage ich sonst nie, dass er aufhören soll zu rennen. Da waren gerade mal 48 Stunden seit dem letzten Spiel vergangen. Seine Leistung, die er im Training zeigt, der Einsatz und seine Führungsqualitäten machen mich wirklich stolz. Ich bin sehr froh, einen Jude Bellingham, mit dem Niveau, was er zeigt, in meiner Mannschaft zu haben. Man sieht, dass er auf dem Platz viele Dinge gut macht, er kann viel beitragen. Er läuft in die Räume, spielt genaue Pässe, hat einen guten Schuss und weiß das Spiel zu lesen. Wir sprechen über einen noch jungen Spieler, der dennoch schon viel Erfahrung hat und ich denke, er wird über viele Jahre einer der Dreh- und Angelpunkte dieses Real Madrids sein. Ich könnte nicht zufriedener, stolzer und glücklicher sein, einen Jude Bellingham in meinem Team zu haben.“

… das Abschlusstraining im gegnerischen Stadion und Xabi Alonsos Aussage, dass er nicht von 200 Kameras eingefangen werden wolle: „Du weißt es nie. Xabi ist nicht der einzige Trainer, der die Spiele auf dem heimischen Trainingsgelände vorbereitet. In der Zukunft kann das passieren, die Option besteht. Aber ich empfand es als wichtig, hierher zu kommen. Dieses Stadion ist mit sehr schönen Erinnerungen verbunden und so können wir schon die Atmosphäre einfangen, die uns morgen erwartet, um so die drei Punkte zu holen. Ich fand es wichtig, die Spieler hierherzubringen, aber das heißt nicht, dass es im Vergleich zu anderen Trainern die bessere oder schlechtere Entscheidung war.“

… seine und die Erinnerungen des Vereins an das Estádio da Luz und ob das Finale 2014 das Wichtigste in Reals Historie gewesen sei: „Puh, ‘La Séptima’ (der siebte Europapokal 1998) war natürlich ein Schlüsselmoment in der Geschichte Real Madrids. Wir dürfen diesem Titel, den wir nach so langer Zeit gewonnen hatten, nicht einen Millimeter an Wichtigkeit absprechen. Und ‘La Décima’ war der Beginn einer Ära. Eine der zwei wichtigsten Phasen in der Geschichte Real Madrids hat 2014 in diesem Stadion begonnen. Dieses Stadion hat uns nichts als positive Erinnerungen gebracht und hoffentlich geht es morgen mit einem Sieg so weiter.“

… die Gerüchte über eine Rückkehr von José Mourinho nach Madrid: „Ich bin normalerweise kein Mensch, der Vermutungen anstellt. Ich konzentriere mich ganz auf die Gegenwart, auf morgen, und darauf, das Beste aus meinen Spielern herauszuholen. Es wird ein Spiel sein, an das ich mich, wenn wir gewinnen, immer erinnern werde. Ich möchte natürlich die Arbeit von Carlo un Zizou nicht schmälern, aber ich glaube, dass José den Grundstein für das gelegt hat, was nach diesem Sieg vor zwölf Jahren hier in diesem Stadion kam. Ich bin nicht hier, um irgendjemanden davon zu überzeugen, aber sowohl ich als auch der Klub empfinden große Wertschätzung gegenüber José. José war, ist und bleibt immer ‘uno di noi’ (einer von uns; d. Red.).

… seine ersten Erfahrungen als Cheftrainer von Real Madrid: „Ich habe die Verantwortung für die Phase, in der ich hier hergekommen bin, vollstens angenommen und man sollte im Grunde nur eines tun: es genießen. Du musst die Erfahrung genießen, vom Tag an dem du dich auf die Trainerbank setzt, bis zum letzten. Ich versuche, mein Bestes zu geben, an die Grenze zu gehen und das Beste aus meinen Spielern herauszuholen. Wenn du das machst, was dir Spaß macht, egal um welchen Lebensbereich es geht, musst du immer versuchen, es zu genießen. Es gehört aber auch viel Einsatz, harte Arbeit und Mühe dazu.“

… das Zusammenspiel zwischen Spielern wie Vinícius, Mbappé und Bellingham: „Natürlich ist dieses Zusammenspiel zwischen bestimmten Spielern enorm wichtig. Sowas muss sich herausbilden. Es gibt Spieler, die sich immer auf dem Platz suchen und gut zusammen harmonieren. Hier ist die Rede von drei spektakulären Spielern, wahrscheinlich die größten Unterschiedsspieler der Welt. Wir haben aber nicht nur auf der Position Spieler, die eine gute Einheit zusammen bilden können. Wir müssen natürlich das Spiel zwischen Spielern optimieren, bei denen wir wissen, dass sie nahe beieinander spielen, die auch mal die Position tauschen. Daran arbeiten wir und mit ein bisschen Zeit werden diese Abläufe auch besser gelingen. Wir können noch viel mehr, vor allem mit der Qualität, die wir haben und wir wollen das maximal nutzen.“

… Arda Gülers Rolle: „Ich kann das beurteilen, was ich bisher gesehen habe. Arda ist ein Spieler mit großartigen Voraussetzungen, mit viel Talent, mit einer guten Spielübersicht, einen tollen letzten Pass. Das haben wir in Villarreal gesehen. Er ist eine Waffe für uns, die wir mehr nutzen müssen. Er ist natürlich ein sehr junger Spieler und kann sich verbessern, aber er arbeitet sehr hart. Logischerweise ist er am Ende eines Spiels sehr erschöpft, was aber auch an seiner Defensivarbeit liegt. Er hilft uns hinten sehr und macht es großartig. Wir müssen sein Talent ausnutzen, das kann etwas weiter hinten in der Nähe des Defensivverbunds sein, um beim Pressing des Gegners zu helfen oder bei den Offensivspielern, um den entscheidenden Pass zu spielen. Er muss weiter wachsen und wenn dann die großen Spiele kommen, wird er uns mit Sicherheit helfen und zum Spiel beitragen können. Mit der Zeit und der dazugewonnen Erfahrung wird er ein großartiger Fußballspieler auf globalem Niveau werden, wenn er das nicht schon jetzt ist.“

… den Trainer, von dem er für seine tägliche Arbeit am meisten mitnehmen konnte: „Für mich hatten alle Trainer, seit ich sehr jung war über die Primera División, einen großen Einfluss. Darunter (Joaquín) Caparrós, dem ich ebenfalls für seine Worte danke. Wir haben nur sechs Monate miteinander gearbeitet, aber er war der erste Trainer, der mir in der Primera División das Vertrauen gegeben hat. Das hat mir den Schub gegeben, um nach Liverpool zu wechseln, wo ich unter Rafa Benitez trainiert habe, der mir sehr viel beigebracht hat. Er war auch wichtig, weil er mich auf eine andere Position gestellt hat. Als ich nach Madrid kam, hatte ich weitere fantastische Trainer, [Manuel] Pellegrini, Carlo [Ancelotti], Zizou und in der Nationalmannschaft Luis [ Aragonés] und Vicente [Del Bosque]. Ich hatte sehr viel Glück, denn ich hatte großartige Trainer, die alle ihre eigene Art hatten. Das hat mir gezeigt, dass es nicht nur eine Art und Weise gibt, ein Team zu trainieren und zu führen. Es gibt nicht nur den einen Schlüssel zum Erfolg. Ich glaube, dass alle sehr gute Führungspersönlichkeiten waren und jeder von ihnen hatte großartige Ideen und fußballerische Konzepte. Manchmal wollen wir die Eigenschaften eines Trainers herausstellen und sie einem anderen damit absprechen, aber für mich waren alle sehr komplette Trainer, vorbereitet. Das ist nicht einfach, denn dafür musst du sehr viele Dinge gut machen und ich hatte das Glück, unter allen gespielt zu haben.“

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