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·10 de enero de 2026
Auch in Richtung WM 2026: Sammer mit besonderem Rat an Joshua Kimmich

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Joshua Kimmich hat bei der Nationalmannschaft des DFB zuletzt mal hinten rechts gespielt, mal im Zentrum im Mittelfeld. Für die Zukunft ist unklar, wo er spielen wird. Julian Nagelsmann hat sich dabei nicht festgelegt und es wird sicher auch ein wenig davon abhängig sein, wie mögliche Kandidaten für die jeweiligen Positionen weiterhin performen.
Wo er im Endeffekt wertvoller ist? Nun, da sind sich die Experten uneinig. Da die deutsche Auswahl in der Abwehr eher ein paar Probleme hat, sieht es so aus, dass er von der rechten Seite absolut wertvollen Einfluss nehmen kann. Gleichermaßen ist er als Führungsspieler im Zentrum natürlich auch wichtig.
Matthias Sammer, Berater beim BVB und selbst ehemaliger Nationalspieler und auch enger beim BVB tätig, hat sich auch zur Causa Kimmich geäußert.
Gegenüber der SportBILD sagte Sammer generell zu Kimmich: „Jo Kimmich ist ein feiner Mensch, ein sauberer Charakter. Manchmal ist er fast zu lieb. Als er nicht lieb war, haben einige auf ihn draufgehauen, es gab plötzlich sportliche Kritik: Er sei kein echter Sechser. Das habe ich nie verstanden. Denn dann hätte z. B. PSG nie die Champions League gewinnen dürfen. Die haben nämlich auch keinen klassischen Sechser.“
Anschließend ging es auch um die Frage nach der Position: „Jo ist ein Leader. Ein Leader ist für mich im Zentrum besser positioniert. Ich möchte Jo ermutigen, dass er nicht auf die Kritiker hören soll. Er darf ruhig noch unbequemer werden. Und wenn’s dann mal um ihn herum einsam wird, dann kann er mich anrufen. Ich werde ihn immer unterstützen.“

Foto: Getty Images
Generell traut er dem DFB-Team bei der WM einiges zu und ist überzeugt, dass die Mannschaft von Bundestrainer Nagelsmann weit kommen kann. „Wenn es die Verantwortlichen um Julian Nagelsmann und Rudi Völler schaffen, die Mannschaft in der bestmöglichen körperlichen Verfassung dorthin zu organisieren, dann verfügen wir in jedem Mannschaftsteil über genug individuelle Qualität. Wir können über die Spiele und die Gegner einen Flow entwickeln, eine WM-Euphorie kann dann in der Mannschaft und in ganz Deutschland entstehen“, so Sammer weiterhin.









































