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·1 de junio de 2026

Aus der 2. Liga: Wolfsburg holt den nächsten Neuzugang

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Der VfL Wolfsburg treibt den Neuaufbau nach dem Abstieg weiter voran und hat Fraser Hornby als zweiten Neuzugang für die kommende Saison vorgestellt. Der schottische Mittelstürmer kommt vom SV Darmstadt 98 und unterschreibt bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2030. Weil Hornby bei den Lilien noch ein gültiges Arbeitspapier besaß, wird für den Transfer eine Ablöse fällig. Zur Höhe machten die Vereine keine Angaben.

Mit Hornby sichert sich Wolfsburg einen Angreifer, der die 2. Bundesliga bestens kennt und in der vergangenen Saison mit starken Zahlen auf sich aufmerksam machte. In 25 Ligaspielen erzielte der Schotte elf Tore und bereitete acht weitere vor. Insgesamt stehen für ihn in der 2. Bundesliga 53 Einsätze mit 23 Treffern und zehn Vorlagen zu Buche.


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Wolfsburg setzt auf Zweitliga-Erfahrung

Sportdirektor Pirmin Schwegler betonte bei der Vorstellung des Neuzugangs vor allem dessen Profil und die klare Entscheidung pro Wolfsburg: „Spieler wie Fraser sind auf dem Markt sehr begehrt, weil sie ein unheimlich gutes Gesamtpaket mitbringen. Mit seiner Dynamik, seiner fußballerischen Qualität, aber auch seiner Persönlichkeit wird er uns, zumal er die zweite Liga schon kennt, mit Sicherheit weiterhelfen. Er war nicht umsonst Vizekapitän in Darmstadt. Wie klar er in seiner Entscheidung für den VfL gewesen ist, hat uns beeindruckt. Fraser hatte auch andere Möglichkeiten und hätte beispielsweise in die Bundesliga wechseln können. Insofern freuen wir uns sehr, dass wir ihn vom VfL Wolfsburg überzeugen konnten“.

Auch Hornby selbst schilderte seinen Wunsch sehr deutlich: „Als ich vor ein paar Wochen hier in Wolfsburg war und mit vielen Menschen im Verein gesprochen habe, hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich hierher wechseln möchte und dass dies der nächste Schritt in meiner Karriere ist. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und darauf, was ich hier erreichen kann. Ich bin sehr stolz, hier zu sein.“

Für Darmstadt ist der Abgang sportlich schmerzhaft, wirtschaftlich aber nachvollziehbar. Sport-Geschäftsführer Paul Fernie erklärte: „Fraser ist mit dem klaren Wunsch nach einem Wechsel in Richtung Wolfsburg auf uns zugekommen. Natürlich fällt es nicht leicht, einen Leistungsträger ziehen lassen zu müssen, der sportlich, aber auch menschlich Spuren hinterlassen hat. Der VfL hat jedoch ein Angebot abgegeben, das sich in wirtschaftlichen Dimensionen bewegt, die uns positiv auf diesen Transfer blicken lassen.“

Bei einem Marktwert von 4,5 Millionen Euro dürfte sich auch die Ablöse in dieser Größenordnung bewegen. Nach Elvis Rexhbecaj ist Hornby bereits der zweite Neue beim VfL. Weitere Veränderungen in der Offensive sind nicht ausgeschlossen. Jonas Wind steht vor dem Abschied, auch bei Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic ist die Zukunft offen.

Dagegen bestehe offenbar ein konkretes Interesse an Robert Glatzel vom Hamburger SV. Auf der Trainerposition sei Tobias Strobl, aktuell Cheftrainer des SC Verl, Favorit auf eine Anstellung.

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