Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1 | OneFootball

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·12 de abril de 2026

Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

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Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

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Simon Hense

12 April, 2026

Im ersten Heimspiel unter Cheftrainer René Wagner gelang den Geißböcken gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen der langersehnte Befreiungsschlag: Der 1. FC Köln spielt gegen Werder Bremen 3:1. Damit klettert der FC in der Tabelle an den Grün-Weißen und an Borussia Mönchengladbach vorbei bis auf Platz 13.

Mit 3:1 besiegt der 1. FC Köln Werder Bremen und verschafft sich so ordentlich Luft im Abstiegskampf. Ein früher FC-Elfmeter und eine Rote Karte für Werder-Kapitän Marco Friedl Mitte der ersten Hälfte stellten die Weichen früh auf Sieg für die Kölner. Durch den Erfolg stehen die Geißböcke nun mit 30 Punkten fünf Zähler vor dem Relegationsplatz, auf dem mit dem FC St. Pauli der nächste Gegner steht. 

Said El Mala erzielte gegen Bremen die frühe Führung

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Vor dem Duell mit dem Konkurrenten im Abstiegskampf hatte FC-Coach René Wagner noch versucht, den Druck möglichst von seiner Mannschaft fernzuhalten. „Wir wissen, dass es Druck gibt von außen, müssen den intern aber so gering wie möglich halten“, erklärte der Trainer. So wollte der Coach es schaffen, dass seine Mannschaft trotz zuvor acht Spielen ohne Sieg möglichst befreit aufspielen konnte. Um wieder ein Erfolgserlebnis und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu feiern, nahm der Coach drei Änderungen in der Startelf im Vergleich zur Partie in Frankfurt vor. Eric Martel rückte nach seiner Gelbsperre für Tom Krauß in die Anfangsformation. Neben ihm erhielt Isak Johannesson den Vorzug vor Denis Huseinbasic. Zusätzlich musste in der Innenverteidigung Rav van den Berg seinen Platz für Jahmai Simpson-Pusey räumen.

Früher Elfmeter für den FC

Schon nach fünf Minuten kam es dann direkt zur ersten Schlüsselszene des Spiels. Johannesson spielte von der rechten Seite Jakub Kaminski im Strafraum an, der von Olivier Deman gefoult wurde. Schiedsrichter Tobias Reichel entschied sofort auf Elfmeter. Den verwandelte Said El Mala sicher zur frühen Kölner Führung. Und der FC hätte nach etwas über zehn Minuten fast kurios nachgelegt: Werder-Keeper Mio Backhaus schoss bei einem langen Befreiungsschlag Ragnar Ache an, der Ball ging jedoch knapp vorbei. Aber auch Bremen kam besser in die Partie und zeigte sich erstmals in der Offensive. Bei einer Ecke rutschte der Ball auf Marco Grüll durch, der von der Strafraumkante knapp verzog. Ebenso nicht genau genug zielten in den Minuten danach Leonardo Bittencourt mit einem Schlenzer aus linker Position im Strafraum sowie Senne Lynen mit einem Distanzschuss nach einem geklärten Bremer Freistoß.

Etwas später verlängerte Ache auf Höhe der Mittellinie einen langen Ball auf Jan Thielmann. Der wurde jedoch am Ende im Strafraum noch von Deman gestoppt wurde. Nach knapp 25 Minuten stand Ache dieses Mal selber im Mittelpunkt. Der Angreifer kam bei einem schwachen Rückpass von Bittencourt auf Marco Friedl dazwischen. Der Bremer-Verteidiger rutschte darauf etwas weg und foulte so als letzter Mann den Kölner Stürmer – eine klare Rote Karte. Der FC agierte also fortan in Überzahl, übernahm deshalb immer mehr die Kontrolle. Und forderte kurz darauf erneut Elfmeter. Deman hatte nach einer Flanke gegen Ache den Arm ausgefahren – zu wenig dieses Mal für Referee Reichel. Davon ließen sich die Geißböcke nicht beirren. So konterte der FC nach einem Ballverlust von Yukinara Sugawara über Kaminski und El Mala. Johannesson kam zentral zum Abschluss, zielte aber zu ungenau auf Backhaus. Der war auch kurz danach bei einer Doppelchance von El Mala, der vor seinem Abschluss schön Amos Pieper aussteigen ließ, und Thielmann erneut auf dem Posten.

Dreifach-Chance führt zum 2:0

In der Nachspielzeit hätte Ache nach einem etwas missglückten Abschluss von Johannesson den Ball fast noch ins Tor gelenkt, verpasste aber haarscharf. Keine zwei Zeigerumdrehungen später eroberte Sebastian Sebulonsen im Gegenpressing stark den Ball, sodass der FC-Stürmer dieses Mal wirklich zum Abschluss kam, aber im Bremer Keeper seinen Meister fand. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Geißböcke dann aber jubeln – wenn auch nur für kurze Zeit. Nach einem tollen Steckpass von Ache war der zur Halbzeit eingewechselte Alessio Castro-Montes frei durch. Der Belgier behielt zwar die Nerven, war zuvor jedoch minimal im Abseits. Bremen blieb also im Spiel und hätte in der 52. fast den Ausgleich erzielt. Lynen versuchte es aus dem Rückraum per Dropkick. Den tückisch abgefälschten Versuch konnte Marvin Schwäbe nur gerade so über die Latte lenken.

Die Kölner behielten die Partie ansonsten unter Kontrolle, konnten aber erstmal weiter nicht erhöhen. Erneut Ache schoss aus ein paar Metern Entfernung volley knapp drüber, nachdem Werder eine FC-Flanke nicht richtig klären konnte. Es musste erst eine Dreifach-Chance für das 2:0 herhalten. Nach einer schönen Ecke von Castro-Montes köpfte Özkacar an den Pfosten. Aches ersten Nachschuss hielt Backhaus noch, den dritten machte der 27-Jährige dann endlich rein. Kurz darauf stand der Angreifer allerdings im eigenen Strafraum im Mittelpunkt: Nach einer Hereingabe kam der Stürmer gegen Deman zu spät und traf seinen Gegenspieler am Fuß. Nach Eingriff des VARs gab es folgerichtig Elfmeter. Den verwandelte Romano Schmid eiskalt.

Waldschmidt an die Latte – Johannesson mit der Entscheidung

Damit war Werder ergebnistechnisch wieder dran. Die Grün-Weißen hatte aber erstmal Glück, dass sie nicht direkt erneut zwei Tore im Rückstand lagen. Nach einem Doppelpass mit Johannesson am Strafraumrand zirkelte der eingewechselte Luca Waldschmidt die Kugel ans Lattenkreuz. Auch Kaminski verpasste das Bremer Tor nach einer Ecke knapp. Der FC hielt in dieser Phase den Druck auf die Gäste hoch, drängte auf die Entscheidung. Kurz vor Schluss scheiterten dann erst Waldschmidt und dann Bülter im Eins-gegen-Eins am jeweils stark reagierenden Backhaus. Letzterer behielt auch in der Nachspielzeit gegen Eric Martel die Oberhand. In der letzten offiziellen Minute der Nachspielzeit patzte der Bremer-Schlussmann dann aber. Johannesson erzielte aus sehr spitzem Winkel bei einem Konter die Entscheidung.

So geht der FC mit Rückenwind in das nächste direkte Duell im Abstiegskampf am kommenden Freitag um 20:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dann müssen die Kölner nach Hamburg zum FC St. Pauli.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (46. Castro-Montes), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen (86. Krauß) – Kaminski, Martel, Johannesson, Thielmann (67. Maina) – El Mala (67. Bülter), Ache (76. Waldschmidt); Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (71.), Simpson-Pusey (84.), Martel (90.+1); Tore: El Mala (7.); Ache (65.), Johannesson (90.+7)


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