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·16 de abril de 2026
Bei Conte-Abgang: Diese Trainer hat Neapel auf der Liste

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Das erneute Verpassen einer WM-Endrunde wird in Italien aller Voraussicht nach eine nationale Trainerrochade auslösen. Nach dem Rücktritt Gennaro Gattusos als Nationaltrainer sucht der italienische Verband nach einem Nachfolger. Der heißeste Name im Gespräch ist Napoli-Trainer Antonio Conte. In weiser Voraussicht beschäftigt sich die SSC bereits mit möglichen Erben.
Dabei stehen laut Football Italia mehrere Akteure zur Auswahl. Bemerkenswert ist die ausnahmslose Fixierung auf italienische Coaches. Einer scheint im Falle eines Conte-Abgangs als Topfavorit auf die Nachfolge ausgemacht worden zu sein. Corriere dello Sport erklärt Gian Piero Gasperini zum Wunschkandidaten Neapels.
Der aktuelle Coach der AS Roma war bereits im Sommer 2024 ein Kandidat am Vesuv, hatte aber gegenüber Conte das Nachsehen. Im zweiten Anlauf könnte ein Engagement nun tatsächlich klappen. Dass Gasperini einem Wechsel nicht abgeneigt wäre, erklärt sich durch anhaltende Spannungen zwischen ihm und Roma-Berater Claudio Ranieri.
Neben Gasperini prüft der italienische Meister von 2025 weitere Kandidaten. Natürlich innerhalb der Serie A. Neben Bolognas Vincenzo Italiano zählen auch Fabio Grosso von Sassuolo und Ex-Coach Maurizio Sarri zum erweiterten Kreis der möglichen Anwärter. Sarri coachte die SSC bereits zwischen 2015 und 2018, trainiert aktuell Lazio Rom.
Die Namensliste könnte im Falle eines Conte-Verbleib am Vesuv allerdings schon bald im Papierkorb landen. Zumindest, wenn es nach Napoli Präsident Aurelio De Laurentiis geht. Der Exzentriker übte zuletzt in der Öffentlichkeit subtil Druck auf Conte und seine Entscheidung aus, sprach unter anderem auch davon, dass Conte ihn ,,niemals in der letzten Minute verlassen würde.“

Foto: Getty Images
Währenddessen ist auf der anderen Seite nicht ausgeschlossen, dass die Entscheidung bezüglich des Gattuso-Nachfolger bei der Squadra Azzurra noch länger dauern könnte. Großen Zeitdruck hat der italienische Verband aktuell nicht, potentielle Kandidaten können ausreichend geprüft werden.
Neben Conte, der bereits zwischen 2014 und 2016 Amtsträger war, zählen auch Massimiliano Allegri, Roberto Mancini, und Simone Inzaghi zu den Anwärtern auf den Job. Namen, die man nicht vorstellen muss und die allesamt gute Argumente für eine Entscheidung Pro ihrer Person mitbringen.









































