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·23 de junio de 2026
Bericht: Leverkusen blitzte bei Ex-Dortmunder ab

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·23 de junio de 2026

Olympique Marseille ist in diesem Sommer auf Transfereinnahmen angewiesen. Der Klub aus der französischen Ligue 1 muss nach Verstößen gegen das sogenannte Financial Fairplay eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro zahlen, wie die UEFA jüngst urteilte.
Anscheinend wollte Bayer Leverkusen aus dieser für Marseille in finanzieller Hinsicht prekären Ausgangslage Profit schlagen und mit Leonardo Balerdi einen gefragten Innenverteidiger verpflichten. Das berichtet die zumeist sehr zuverlässige L'Equipe aus Frankreich. Das Problem: Der argentinische Nationalspielers (hat die WM verletzungsbedingt verpasst) habe das Angebot der Werkself im Frühjahr abgelehnt.
Balerdi, der zwischen 2019 und 2021 bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand und für Schwarz-Gelb zu acht Einsätzen (sowie zwölf weitere bei der U23) kam, schien von einem Wechsel nach Leverkusen nicht überzeugt gewesen zu sein. Marseille wiederum hätte diesen Deal wohl akzeptiert, hatte der Bundesligist doch eine Ablösesumme von über 25 Millionen Euro plus weiterer Bonuszahlungen für den 27-Jährigen geboten.
Angesichts der grundsätzlichen Bereitschaft seitens Marseille, den Abwehrspieler ziehen zu lassen, wird in dieser Angelegenheit wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Theoretisch steht Balerdi bei OM noch bis zum Sommer 2028 unter Vertrag. Womöglich wird ein für den Innenverteidiger noch attraktiverer Klub vorstellig.
Bayer 04 wiederum muss sich nach einem anderen Verteidiger umsehen. Mit Jarell Quansah, Edmond Tapsoba und Loic Badé stehen zwar drei prominente Namen zur Verfügung, gerade der letztgenannte Badé konnte in seiner ersten Saison unterm Bayerkreuz aber überhaupt nicht überzeugen.
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