Anfield Index
·25 de julio de 2026
Bericht: Liverpool könnte 29-Millionen-Pfund-Deal für Angreifer kapern

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·25 de julio de 2026

Liverpool wird mit dem Porto-Flügelspieler Oskar Pietuszewski in Verbindung gebracht, und die erste Reaktion liegt auf der Hand. Junger Offensivspieler für die Außenbahn, großes Potenzial, Porto-Wappen, hohe Ausstiegsklausel, halb Europa kreist bereits um ihn. Diese Art von Geschichte haben wir schon oft gesehen. Laut Fussballdaten gehört Liverpool zu mehreren Spitzenklubs, die den 18-Jährigen beobachten, wobei Borussia Dortmund aktuell am entschlossensten vorgeht.
Das ist wichtig, denn Dortmund agiert in diesem Markt meist sehr zielgerichtet. Dem Bericht zufolge haben sie bereits mit dem Umfeld des Spielers gesprochen und einen „klaren Entwicklungsplan“ vorgestellt. Genau so werden solche Transfers in der Regel entschieden. Nicht durch Lärm, nicht durch Hype, sondern indem man einem Teenager zeigt, wo seine Einsatzminuten herkommen sollen und wie der Weg in die erste Mannschaft aussieht.
Porto wiederum hat es nicht eilig. Pietuszewski kam erst im Januar von Jagiellonia Bialystok, und seine Ausstiegsklausel liegt bei 60 Mio. Euro, was etwa 51,2 Mio. Pfund entspricht. Dortmund soll ein erstes Angebot über 35 Mio. Euro beziehungsweise rund 29,8 Mio. Pfund in Erwägung ziehen. Das ist eine große Lücke, und sie zeigt, dass sich diese Situation hinziehen könnte, es sei denn, jemand entscheidet sich früh für eine Überzahlung.
Es gibt einen Grund, warum so viele Klubs interessiert sind. Pietuszewski hat sich bereits den Ruf erarbeitet, einer der spannendsten jungen Außenspieler Europas zu sein. Berichte über sein Spiel verweisen auf starke Technik auf engem Raum, Antritt, direktes Dribbling und die Fähigkeit, Verteidiger zu Fehlern zu zwingen. Er ist die Art von Flügelspieler, die eine Abwehrreihe schnell aus dem Gleichgewicht bringen kann, und das zieht immer Aufmerksamkeit auf sich.

Foto: IMAGO
Der Vergleich mit Luis Diaz liegt nahe. Porto zu Liverpool, explosiver Stil, Vorliebe für die linke Seite, aggressive Läufe. In Ordnung. Aber Vergleiche sind schnell gemacht. Diaz kam als deutlich reiferer und produktiverer Angreifer nach Anfield, bereit, sofort einen Unterschied zu machen. Pietuszewski wirkt eher wie ein Entwicklungsprojekt, und daran ist nichts falsch, solange alle ehrlich mit dem Zeitrahmen umgehen.
Hier wird die Verbindung weniger überzeugend. Liverpool braucht offensive Tiefe und Qualität, besonders auf den Flügeln, aber Kaderplanung hängt ebenso sehr von der Reihenfolge wie vom Talent ab. Wenn sofortige Wirkung gefragt ist, dann ist es schwer zu rechtfertigen, mehr als 50 Mio. Pfund für einen 18-Jährigen auszugeben, der in 72 Spielen im Seniorenbereich sieben Tore erzielt hat.
Hinzu kommt die Positionsfrage. Pietuszewski spielt hauptsächlich auf links, und dort ist Liverpool alles andere als dünn besetzt. Wenn die Mittel begrenzt sind, und das sind sie immer bis zu einem gewissen Grad, dann ist es klüger, zuerst auf das Profil und erst dann auf das Potenzial zu schauen. Im Moment braucht Liverpool mehr Sicherheit als eine langfristige Wette.
Das bedeutet nicht, dass Pietuszewski kein Starpotenzial hat. Es bedeutet, dass das Timing entscheidend ist. Für Dortmund könnte das ideal sein. Für Liverpool wirkt es weniger dringlich und weniger sauber passend. Rekrutierung sollte kompromisslos sein. Guter Spieler, hohe Entwicklungschance, ernsthaftes Interesse, alles richtig. Die perfekte Lösung für diesen Moment ist er wahrscheinlich nicht.
Falls Porto auf der vollen Ausstiegsklausel besteht, wäre Liverpool gut beraten, das Geschehen aus der Distanz zu beobachten, es sei denn, der Markt verändert sich drastisch. Hier könnte ein sehr guter Spieler zu finden sein. Für Liverpool könnte es nur schlicht nicht der richtige Deal oder nicht der richtige Zeitpunkt sein.
Pietuszewski klingt nach einem Spieler, den man als Scout unbedingt im Blick behalten möchte, weil das Profil attraktiv ist und Porto dafür bekannt ist, Talente zu beherbergen, deren Marktwert explodiert. Aber beobachten und kaufen sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Der entscheidende Punkt ist der Kaderbedarf. Liverpool geht in eine neue Phase und kann es sich nicht leisten, sich von jedem begabten Teenager mit Wiederverkaufswert ablenken zu lassen. Wenn der Klub mehr als 50 Mio. Pfund für einen Angreifer ausgibt, werden die Fans jemanden erwarten, der sofort helfen kann, und nicht nur jemanden, der vielleicht in zwei oder drei Jahren zur Spitzenklasse gehört.
Dazu kommt ein praktisches Problem rund um die Konkurrenz. Wenn Manchester City, Manchester United, Arsenal, Chelsea, Newcastle, Bayern München, Atletico Madrid und Dortmund alle mitmischen, steigt die Ablösesumme meist an und der Plan wird komplizierter. Liverpool sollte nicht in eine Auktion einsteigen, es sei denn, der Spieler ist eine strategische Priorität.
Trotzdem ergibt es Sinn, ihn weiterhin genau zu beobachten. Wenn der Preis sinkt oder Porto realistischer wird, verändert sich die Diskussion. Junge, explosive Flügelspieler sind nicht billig, und wenn Liverpool überzeugt ist, dass er sich zu einer Top-Option entwickeln kann, sollte der Klub im Rennen bleiben. Im Moment wirkt das hier allerdings eher wie ein Name, den man sich merken sollte, als wie ein Transfer, den man erwarten darf.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































