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·18 de marzo de 2026
Bericht: So kam der Reitz-Wechsel zustande – Wie die Ablöse wirklich aussieht

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·18 de marzo de 2026

Was sich bereits eine Zeit lang angebahnt hatte, ist inzwischen seit ein paar Tagen auch offiziell: Rocco Reitz wird sich zur nächsten Saison RB Leipzig anschließen. Bis es soweit ist, wird er Borussia Mönchengladbach noch zum möglichst frühzeitig sicheren Klassenerhalt führen wollen. Immerhin spielt der Mittelfeldspieler, der in Abwesenheit von Tim Kleindienst zudem als Kapitän agiert, bereits seit seinem siebten Lebensjahr für die Fohlen.
Das ändert jedoch nichts daran, dass Reitz laut der Sport Bild frühzeitig vom sich anbahnenden Wechsel zu den Sachsen begeistert war. Als sich das Interesse von RBL zum vergangenen Winter wieder konkretisierte, habe er sich direkt offen für diesen Transfer gezeigt.
Ursprünglich ursächlich für diese erneute Kontaktaufnahme war wohl, dass Reitz seitens Leipzig bereits im letzten Sommer ganz genau beobachtet wurde. Dem Magazin zufolge hatten Marcel Schäfer und RBL-Chefscout Daniel Baier zu diesem Zeitpunkt auch bei der U21-EM ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen. Beim 3:0-Sieg über Frankreich im Halbfinale, bei dem der Gladbacher stark aufspielte, sollen sie auch höchstselbst im Stadion gewesen sein. Die damalige Kontaktaufnahme wurde allerdings früh von Ex-VfL-Sportchef Roland Virkus abgeblockt. Der Plan stand: Die Borussia wird zunächst mit Reitz in die Saison gehen.
Nun wird Reitz jedoch wechseln – und das zu einem inzwischen etablierten Europa-Klub, der immer wieder international vertreten ist. In Leipzig soll er auch als Ersatz für Xaver Schlager fungieren, der den Klub im Sommer ablösefrei verlässt.

Reitz wird nun seine letzten Spiele für Gladbach absolvieren | Christian Verheyen/GettyImages
Dass sich Gladbach auch auf ein Angebot unterhalb der festgeschriebenen Ausstiegsklausel eingelassen hat, lag laut der Sport Bild auch daran, dass es bislang keinerlei Anzeichen gab, dass ein anderer Verein diese Klausel aktivieren wollte. Gepaart mit der Notwendigkeit für nennenswerte Transfer-Einnahmen, wurden die Verhandlungen aufgenommen.
Schlussendlich steht laut Sport Bild folgende Lösung: 18 Millionen Euro bekommt die Borussia als Sockelablösesumme. Bis zu fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen können theoretisch noch hinzukommen. Realistisch ist das aber nicht, denn: Zumindest für die Hälfte dieser Boni müsste RBL gleich mehrere Titel mit Reitz abräumen. Realistischer wäre beispielsweise, dass sich Leipzig für die Champions League qualifiziert und er dort einige Einsätze sammelt – dadurch würde beispielsweise eine sechsstellige Summe fließen. Auf eine Summe von über 20 Millionen Euro braucht die Fohlenelf offenbar kaum hoffen.Sky hatte zum Deal vermeldet, dass die Fix-Ablöse schon bei 20 Millionen Euro liege und drei Millionen Euro Boni hinzukommen können.
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