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·23 de abril de 2026

Berlin als Ziel: Freiburg und Stuttgart haben Großes vor

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Für die Europacup-Helden des SC Freiburg geht es um die erste von zwei Finalchancen, der VfB Stuttgart will mit aller Macht die Titelverteidigung: Die Lust auf Berlin ist vor dem Halbfinale im DFB-Pokal am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) auf beiden Seiten riesig. Während Vincenzo Grifo vom Freiburger „Flow“ auch beim VfB profitieren will, rief Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß ein „Do-or-Die-Spiel“ aus – seine Schwaben jedenfalls hätten durch den Pokalsieg im Vorjahr „Blut geleckt“.

Vor dem Showdown blicken beide Teams auf eine bislang äußerst erfolgreiche Spielzeit. Der VfB hat beste Aussichten, sich über die Bundesliga für die Champions League zu qualifizieren – und möchte die Saison in Berlin wie 2025 vergolden. Der Sport-Club reitet seit Wochen auf der Erfolgswelle und will mit dem Berlin-Ticket die erste von zwei Titelchancen am Leben halten. Gegen Sporting Braga spielt das Team außerdem um den Einzug ins Endspiel der Europa League.


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Zwei Teams mit viel Qualität wollen nach Berlin

„Im Moment erleben wir einfach eine sehr, sehr gute Phase, einen gewissen Flow, und den wollen wir mitnehmen“, sagte Mittelfeldspieler Grifo, „jetzt versuchen wir, die nächsten Wochen auch zu genießen, aber trotzdem mit vollem Fokus und ohne uns ablenken zu lassen.“

Es könnten historische Wochen für den Sport-Club werden, der die vergangenen vier Pflichtspiele allesamt gewonnen hat, sich ob der Strapazen mit Blick auf die Partien im Drei-Tages-Rhythmus aber auch einer besonderen Herausforderung gegenübersieht: „Wir müssen alles investieren, was die Regeneration angeht“, betonte Trainer Julian Schuster, „da dürfen wir keine Fehler machen.“ Wichtig sei zudem, trotz der Erfolge „jedes Mal den Reset-Knopf zu finden und ihn zu drücken“, sagte Schuster am Mittwoch – und attestierte seiner Mannschaft nach den jüngsten Auftritten gleichwohl „viel Selbstvertrauen“.

Erst ein Mal schaffte es Freiburg nach Berlin, 2022 ging das Finale unter Schusters Vorgänger Christian Streich mit 3:5 nach Elfmeterschießen gegen RB Leipzig verloren. Zweimal scheiterten die Breisgauer im Halbfinale, 2013 war gegen den VfB beim 1:2 Endstation. Schuster stand damals als Spieler auf dem Platz, die Erinnerungen an die knappe Niederlage gehörten zu „den Voraussetzungen, die unsere Vorfreude auf das Spiel groß werden lassen“, sagte er mit Blick auf die Neuauflage.

Hoeneß genügt ein Rückblick auf den 24. Mai des vergangenen Jahres, um die Lust auf das Duell zu schüren. „Das Erlebnis, in Berlin zu sein, war großartig, den Pokal in die Luft zu heben, war grandios“, sagte er über den 4:2-Finalsieg über Arminia Bielefeld. Zwar muss der 43-Jährige am Donnerstag auf den an der Bauchmuskulatur verletzten Innenverteidiger Finn Jeltsch verzichten, am Ziel ändert das nichts: „Wir wollen ins Finale“, betonte Hoeneß.

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