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·31 de agosto de 2025

"Beschämend": VfL Osnabrück übt deutliche Kritik an der Fanszene

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Nachdem mutmaßliche Fans des VfL Osnabrück in der Nacht von Freitag auf Samstag in das Wilhelm-Langrehr-Stadion des TSV Havelse in Garbsen eingebrochen waren und dort einen Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro hinterlassen hatten, zeigten sie bei der Partie am Samstag mehrere Spruchbänder, die der VfL scharf kritisiert.

"Inakzeptable Solidarisierung"

Es war wohl der Ärger über die hohen Ticketpreise, die einige vermeintliche Fans dazu verleitete, sich in Form von Sachbeschädigungen und Vandalismus am TSV Havelse zu rächen. Das legten auch die Spruchbänder nahe, die während der Partie am Samstag gezeigt wurden. Auf einem stand etwa: "Osnabrücker Finanzspritze für lokale Reinigungsunternehmen." Dazu macht der VfL in einem am Sonntagvormittag veröffentlichen Statement deutlich: "Das ist nicht nur eine inakzeptable Solidarisierung mit den Tätern der nächtlichen Sachbeschädigungen und des Vandalismus im Havelser Stadion. Vielmehr wurde dadurch offensichtlich, dass die kriminelle Aktion innerhalb der aktiven Fanszene bzw. in großen Teilen der Szene bekannt bzw. sogar geplant war. Das ist beschämend!"


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Gegenüber den Verantwortlichen des TSV Havelse habe der VfL seine Fassungslosigkeit zum Ausdruck gebracht und jegliche Unterstützung zur Aufklärung zugesagt. "Als Klub, der immer wieder für berechtigte Faninteressen eintritt, werden wir uns intern unter Einbeziehung der Gremien mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit das zukünftig noch der Fall sein kann, wenn das auf diese Art und Weise konterkariert wird." Der VfL könne angesichts der Vorfälle nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. "Leider rückt auch das sportliche Ergebnis und ein an sich stimmungsvolles Auswärtsspiel dadurch in den Hintergrund", heißt es.

Ein "wahnsinniger Schlag" für den TSV

Dass die Preise für die Stehplatz-Tickets mit 17 und 19 Euro vergleichsweise hoch waren, begründete TSV-Sportdirektor Florian Riedel bei "MagentaSport" mit den Mehrkosten durch einen deutlich vergrößerten Gästeblock: "Da rede ich nicht nur vom Stadion, für Sicherheit, für Ordner, für die Kapazitäten, für das Personal. Sondern auch außerhalb des Stadions, was da an Polizeikosten anfällt oder Sonderzügen, die eingesetzt werden. Das kostet alles wahnsinnig viel Geld. Dass das in so einer Gewaltorgie endet, das ist für uns ein wahnsinniger Schlag. Es fällt mir das erste Mal wirklich schwer, diese Doppelfunktion heute auszuführen.“

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