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·14 de enero de 2026

Bono wird zum Helden: Marokko nach Elfmeterdrama im Afrika-Cup-Finale!

Imagen del artículo:Bono wird zum Helden: Marokko nach Elfmeterdrama im Afrika-Cup-Finale!

Am Mittwochabend wollte Marokko den Traum vom Gewinn des Afrika-Cups im eigenen Land aufrechterhalten, musste aber mit Nigeria eine hohe Hürde überqueren.

Am frühen Abend erreichte der Senegal als erstes Team das Endspiel. In einer zähen Begegnung mit Ägypten erzielte Sadio Mané den Unterschied her. Gastgeber Marokko wollte nachziehen, erwartete aber mit Nigeria einen starken Gegner, der bislang sämtliche Turnierpartien für sich entschied. Erst im jüngsten Viertelfinale gegen Algerien zeigten sich die Super Eagles sehr gut aufgelegt und gewannen souverän mit 2:0.


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Marokko: Díaz und Hakimi kommen der Führung nahe

Im stimmungsvollen Prince Moulay Abdellah Stadion von Rabat entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung. Das erste Ausrufezeichen setzte Brahim Díaz – der bislang beste Torschütze des Afrika-Cups. Sein Schlenzer verpasste nur knapp das lange Eck (9.). Auf der Gegenseite scheiterte Ademola Lookman per Flachschuss an Bono. Insgesamt hatte Marokko aber mehr Spielanteile, ohne weitere Großchancen zu kreieren.

Der nächste gefährliche Torabschluss entstand in Minute 34, als Achraf Hakimi einen Freistoß aus halbrechter Position auf das Tornetz setzte. Kurz darauf kombinierte Ismael Saibari wunderbar mit Abde und scheiterte dann am gut reagierenden Stanley Nwabali (40.). Das in den vorherigen K.o-Partien fußballerisch so überzeugende Nigeria hingegen schaffte es kaum einmal, sich im letzten Drittel festzusetzen und konnte mit dem torlosen Remis zur Pause glücklich sein.

Wenig Torszenen – Elfmeterschießen bringt die Entscheidung

Auch nach dem Seitenwechsel stellte Marokko die aktivere Mannschaft. Eine Umschaltsituation brachte die nächste klare Möglichkeit durch Abde, dessen Versuch aufs lange Eck Nwabali zur Ecke abwehrte (52.). Der nigerianische Schlussmann ist im Übrigen einer von nur zwei Akteuren im Kader, die noch auf dem afrikanischen Kontinent aktiv sind. Seine Vordermänner verteidigten weiter sehr gründlich. Insbesondere Calvin Bassey wusste mit seiner enormen Physis zu gefallen.

Offensiv ging hingegen weiterhin wenig bei den Super Eagles. Goalgetter Victor Osimhen hatte nach 80 Minuten magere 18 Ballkontakte gesammelt. Auch deshalb blieb Bono im zweiten Abschnitt beschäftigungslos. Nwabali musste sich dagegen weiteren Prüfungen stellen. Auch beim Aufsetzer von Abde befand er sich auf dem Posten (83.). Es war die letzte nennenswerte Aktion der regulären Spielzeit, sodass es beim 0:0 blieb und die Verlängerung folgte.

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Foto: IMAGO

Die ersten 15 Minuten verliefen weiter intensiv und wurden von Nigeria ausgeglichener gestaltet. Höhepunkte blieben jedoch aus. Der zweite Durchgang brachte kein veränderte Bild. Dementsprechend musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Mit Díaz und Osimhen wurden die treffsichersten Akteure beider Mannschaften bereits in der Verlängerung ausgewechselt. Zum Matchwinner avancierte letztlich der im normalen Spielverlauf kaum geprüfte Keeper Bono. Er parierte sowohl gegen den extra dafür eingewechselten Samu Chukwueze als auch gegen Bruno Onyemaechi, sodass es Youssef En-Nesyri vorbehalten war, Marokko ins Endspiel zu schießen.

Marokko – Nigeria 0:0 n. E. 4:2

Marokko: Bono,-Hakimi, Aguerd, Masina, Mazraoui,-El Aynaoui,-Díaz (107. Akhomach), El Khannouss (84. Igamane), Saibari (118. Ben Seghir), Abde (103. En-Nesyri),-El Kaabi (84. Targhalline)

Nigeria: Nwabali,-Osayi-Samuel, Ajayi, Bassey, Onyemaechi,-Onyedika (83. Simon),-Onyeka (120+1. Chukwueze), Iwobi,-Lookman,-Adams (98. Dele-Bashiru), Osimhen (118. Onuachu)

Tore: keine

Elfmeterschießen: 1:0 El Aynaoui, 1:1 Onuachu, 1:1 Nwabali hält gegen Igamane, 1:1 Bono hält gegen Chukwueze, 2:1 Ben Seghir, 2:2 Dele-Bashiru, 3:2 Hakimi, 3:2 Bono hält gegen Onyemaechi, 4:2 En-Nesyri

Foto: IMAGO

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