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·31 de enero de 2026
Borussia reist erstmals wieder ohne Werder-Spezialisten Plea nach Bremen!

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·31 de enero de 2026

Was Borussia-Fans in Bremen durch Plea erleben durften, bleibt für viele sicherlich lange in Erinnerung: Zweimal innerhalb von weniger als sieben Jahren erzielte Alassane Plea im Weserstadion jeweils drei Tore in einer Partie. Der Franzose war 2018 als Rekordtransfer nach Mönchengladbach gewechselt und zeigte dort früh seine Qualitäten. Am 10. November traf er bei Werder Bremen erstmals dreifach in der Bundesliga. Lange blieb das ein besonderer Moment, doch am 15. März 2025 gelang Plea erneut ein Hattrick im Weserstadion. In dieser Zeit erlebte er verschiedene Trainer und Spielsysteme, seine Torgefahr blieb jedoch ein wichtiger Faktor.
Im Herbst 2018 war Borussia Tabellenzweiter, als sie nach Bremen reiste. Trainer Dieter Hecking ließ die Mannschaft offensiv spielen, und der 23-Millionen-Euro-Neuzugang Alassane Plea rechtfertigte seine Verpflichtung. In der 39. Minute platzierte er den Ball aus 18 Metern ins linke Eck, nachdem er sich gegen Martin Harnik und Davy Klaassen durchgesetzt hatte. Neun Minuten später, kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit, traf er erneut – diesmal durch die Beine von Torhüter Jiri Pavlenka. Vier Minuten später verwertete er eine Flanke von Oscar Wendt zum 3:0.Plea erzielte damit innerhalb von 13 Minuten seinen ersten Bundesliga-Hattrick. Bremen gelang in der 59. Minute nur noch der Anschlusstreffer.Durch den Sieg rückte Borussia zwischenzeitlich auf den zweiten Tabellenplatz vor, fünf Punkte hinter Dortmund und einen Punkt vor RB Leipzig. Plea kam in seiner Debütsaison schnell auf eine starke Trefferquote. Der Hattrick zeigte, wie gut er sich in der Bundesliga und im System von Hecking zurechtfand – nicht nur wegen seiner Abschlüsse, sondern auch durch seine Beweglichkeit im Angriff.
Sechs Jahre später war die Ausgangslage anders: Gladbach kämpfte unter Gerardo Seoane um die Europapokalplätze, Plea hatte jedoch mit Formschwankungen und Verletzungen zu tun. Zudem gab es Gerüchte über einen möglichen Wechsel. Trotzdem stand er in der Startelf, trotz großer Konkurrenz auf seiner Position.Bereits nach sieben Minuten traf Plea per Strafstoß zum 1:0 für Gladbach. Der Elfmeter war nach einem Foul an Robin Hack gegeben worden. In der 28. Minute erhöhte er nach einer Flanke von Hack auf 2:0. Doch Werder kam zurück und glich noch vor der Pause durch einen Freistoß und einen weiteren Elfmeter aus.Direkt nach dem Seitenwechsel traf Plea erneut. Nach einer Vorlage von Hack lief er allein auf den Torhüter zu und erzielte das 3:2. Später sorgte Tim Kleindienst für das 4:2, bevor er in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Vorlage zu diesem Treffer kam ebenfalls von Plea.Auch die Statistik unterstrich seine starke Leistung: Er benötigte nur vier Torschüsse für drei Tore. Seine Effizienz war ein wichtiger Faktor für den Auswärtssieg, obwohl der xG-Wert mit 2,69 zu 2,39 leicht für Bremen sprach. Es war zudem Gladbachs vierter Auswärtssieg in Folge – eine Serie, die dem Team zuvor längere Zeit nicht gelungen war.
Die beiden Hattricks stehen beispielhaft für unterschiedliche Phasen seiner Zeit in Mönchengladbach. 2018 galt er als neuer Hoffnungsträger, 2025 war er ein erfahrener Spieler, dessen Zukunft offen war. Auch wenn Plea nicht dauerhaft an die Werte seiner Anfangsjahre anknüpfen konnte, war er 2024/25 hinter Tim Kleindienst der zweitbeste Torschütze der Borussia. Insgesamt erzielte er während seiner Zeit in Gladbach 58 Bundesligatore.Wie es die Gerüchte bereits angedeutet hatten, wechselte er 2025 zur PSV Eindhoven und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2028.
Alassane Plea wird in Mönchengladbach als ein Stürmer in Erinnerung bleiben, der Spiele entscheidend prägen konnte. Die beiden Hattricks in Bremen verbinden den Beginn seiner Zeit bei Borussia mit einer späteren Phase seiner Karriere. Für viele Fans bleibt das Weserstadion daher defintiv eng mit seinem Namen verbunden.Am heutigen Samstag tritt Borussia erneut in Bremen an, diesmal allerdings ohne Plea. Die Partie verspricht dennoch Spannung, da beide Mannschaften nur knapp vor dem Relegationsplatz stehen.
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🖊 Autor: Fohlenbotschaft
📷 Photo by Leon Kuegeler/Getty Images
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