Bundesliga-Abstiegscheck: Wer hat im Saisonendspurt die besten Karten? | OneFootball

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·3 de abril de 2026

Bundesliga-Abstiegscheck: Wer hat im Saisonendspurt die besten Karten?

Imagen del artículo:Bundesliga-Abstiegscheck: Wer hat im Saisonendspurt die besten Karten?

Nachdem der nationale Fußball aufgrund der Länderspiele pausierte, geht es an diesem Osterwochenende in der Bundesliga wieder um wichtige Punkte. Wir werfen einen Blick auf die Teams, die entweder noch leichte Abstiegssorgen plagen oder tief im Tabellenkeller stecken.

Zugegebenermaßen ist es gar nicht so einfach, den Beginn des Abstiegskampfs in der aktuellen Bundesliga genau zu definieren. Punktetechnisch ist erst der SC Freiburg mit 37 Punkten auf Platz acht raus aus dem Abstiegskampf. Zwischen Platz neun und der Abstiegsrelegation liegen lediglich sieben Punkte.


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Bundesliga-Abstiegskampf: Die (fast) Geretteten

Mit jeweils 31 Punkten stehen Union Berlin und der FC Augsburg im gesicherten Mittelfeld. Die Köpenicker spielten eine mehr als ordentliche Hinrunde, schlichen sich jedoch zu Beginn des Jahres eine Schwächephase mit sieben sieglosen Spielen in Folge ein. Zwei wichtige 1:0-Siege gegen Leverkusen und Freiburg verschafften dem Team von Steffen Baumgart etwas Luft. Zudem spricht das Restprogramm für Union – bis auf Leipzig stehen alle Teams in der Tabelle schlechter da.

Auch der FC Augsburg sollte den ganz großen Abstiegssorgen entgehen. Unter Manuel Baum hatte der FCA eine starke Phase und schlug unter anderem den FC Bayern. Zudem löste man seine Pflichtaufgaben gegen vermeintlich schwächere Gegner stets souverän. Auch nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sollten die Fuggerstädter keine allzu großen Abstiegssorgen haben.

Ebenfalls aus der Affäre gezogen hat sich Mainz 05. Vor dem Restart im Januar stand man noch auf dem letzten Tabellenplatz. Mittlerweile hat Mainz 30 Punkte auf dem Konto und steht in der Rückrundentabelle auf Platz vier. Der Aufschwung trägt einen Namen: Urs Fischer. Seit er im Dezember das Ruder übernahm, hat Mainz nur zwei Spiele verloren. In der aktuellen Verfassung sollte der FSV mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

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Foto: Getty Images

Hamburger SV (Platz 12, 30 Punkte)

Der HSV ist punktgleich mit Mainz und befindet sich ebenfalls in einer komfortablen Position. Trotzdem ist die konkrete Abstiegsgefahr hier etwas größer. Das Restprogramm hat es mit Spielen gegen Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen in sich. Auch das Nordderby gegen Bremen steht noch an. Trotzdem lässt sich festhalten, dass Hamburg als Aufsteiger eine gute Saison spielt, besonders heimstark ist und es immer wieder gelang, die Großen der Liga zu ärgern, beispielsweise, als man dem FC Bayern ein Unentschieden abtrotzte. Natürlich benötigt auch der HSV noch ein paar Punkte, in der aktuellen Verfassung sieht es aber gut für die Hansestädter aus.

Borussia Mönchengladbach (Platz 13, 29 Punkte)

Für Gladbach bleibt die Saison ein einziger Alptraum. Nach dem Trainerwechsel in der Hinrunde zu Eugen Polanski sah es zeitweise wirklich gut aus. Die Ergebnisse stimmten und insbesondere im Angriff waren einige gute Abläufe erkennbar. In der Rückrunde ging es dann aber wieder abwärts und die Mannschaft kassierte einige klare Niederlagen. Auch abseits des Platzes gab es mit der Bestätigung des Transfers von Rocco Reitz zu RB Leipzig einige Nebengeräusche. Der Saisonendspurt wird für die Fohlen ein echter Stresstest. Morgen steht mit dem Spiel gegen Heidenheim eine absolute Pflichtaufgabe an, denn die Gegner werden hintenraus nicht gerade schlechter. Es folgen Leipzig und die formstarken Mainzer.

Wir glauben zwar an die Rettung der Gladbacher, am Ende wird es aber erneut eine Saison zum Vergessen sein.

Werder Bremen (Platz 14, 28 Punkte)

Zwischenzeitlich standen die Werderaner knöcheltief im Tabellenkeller, doch in den letzten vier Spielen holten sie drei Siege und verschafften sich damit etwas Luft. Besonders wichtig war der Auswärtssieg gegen den direkten Konkurrenten aus Wolfsburg. Denn auch das Restprogramm der Bremer ist nicht gerade leicht. Morgen geht es zu Hause gegen Leipzig, in der darauffolgenden Woche steht das Abstiegsduell gegen den 1. FC Köln an. Es folgen das Nordderby und ein Auswärtsspiel in Stuttgart. Das Momentum spricht derzeit für Bremen. Zudem bewies die Mannschaft, dass sie in den wichtigen Spielen auf den Punkt zu performen weiß. Nichtsdestotrotz werden es angespannte letzte Wochen in der Bundesliga.

1. FC Köln (Platz 15, 26 Punkte)

In Köln herrscht Alarmstufe Rot. Nach dem wilden 3:3 im Derby gegen Gladbach musste Trainer Lukas Kwasniok schließlich seinen Hut nehmen. Schon in den Wochen zuvor war der Trainer angezählt. Der letzte Sieg datiert vom 30. Januar, als der VfL Wolfsburg geschlagen wurde. An der Seitenlinie übernimmt nun René Wagner, der zuvor Kwasnioks Assistent war. Ihm werden hohe fachliche Kompetenzen zugeschrieben und er soll im Vergleich zu seinem Vorgänger ein ruhigerer Typ sein. Als Trainer ist er jedoch noch ein unbeschriebenes Blatt und bekommt nun seine Chance, sich als Chef zu beweisen. Sowohl für Wagner als auch für den FC wäre es wünschenswert, wenn es funktioniert. Für Köln spricht, dass die Mannschaft sehr lebendig wirkt. In kaum einem Spiel war die Mannschaft klar unterlegen, sie hatte immer ihre Chancen. Entscheidend werden die direkten Duelle gegen die Konkurrenz im Saisonendspurt sein – gegen Bremen und St. Pauli werden es echte Abstiegskracher.

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St. Pauli (Platz 16, 24 Punkte)

Auch der FC St. Pauli wird wohl bis zum Schluss um den Verbleib in der Bundesliga kämpfen müssen. Derzeit steht der FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz, auf den direkten Abstiegsplatz hat man aktuell einen Vorsprung von drei Punkten. Ein großes Problem der Hamburger ist das lahme Offensivspiel: Mit nur 24 erzielten Treffern haben sie die schwächste Offensive der Liga. Dafür zeigt sich die Defensive für ein Kellerkind durchaus stabil. Trainer Alexander Blessin gelingt es regelmäßig, seine Mannschaft gegen den Ball top einzustellen. Auch die offensiven Abläufe sind bei St. Pauli gar nicht verkehrt, allerdings fehlt es dem Kader an einigen entscheidenden Stellen an Qualität. Dennoch hat St. Pauli es definitiv in der eigenen Hand. Bis auf die Spiele gegen Leipzig und Bayern geht es ausschließlich gegen direkte Konkurrenten. Es bleibt bis zum Schluss spannend, denn am letzten Spieltag geht es womöglich gegen Wolfsburg um alles.

VfL Wolfsburg (Platz 17, 21 Punkte)

Eben dieser VfL Wolfsburg steht vor dem 28. Spieltag der Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Und das, obwohl der Verein in dieser Saison knapp 70 Millionen Euro in neue Spieler investiert hat. Vom Etat her sollte dieses Team um die europäischen Plätze mitspielen, doch in der Realität taumelt man immer mehr dem Abstieg entgegen. Nach der Heimniederlage gegen den HSV musste Daniel Bauer seinen Hut nehmen. Den Abstieg soll nun Dieter Hecking verhindern, der 2015 mit den Wölfen den DFB-Pokal gewann. Zwar konnte er bei seinem Comeback an der Seitenlinie gegen die TSG einen Punktgewinn verzeichnen, im Heimspiel gegen Werder Bremen folgte jedoch der nächste herbe Dämpfer.

Eigentlich besitzt der Kader zu viel Qualität, um wirklich in die zweite Bundesliga abzusteigen. Das hört man oft. Bei der aktuellen Wolfsburger Mannschaft fehlt einem jedoch wirklich die Fantasie, wie sie das Ruder herumreißen sollten.

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1. FC Heidenheim (Platz 18, 15 Punkte)

Die Frage, ob Heidenheim diese Saison absteigt, stellt sich eigentlich nicht mehr. Mit neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Abstand schlichtweg zu groß. Nach zwei Jahren Bundesliga geht es nun aller Voraussicht nach wieder ins Unterhaus. Dennoch können die Jungs von der Ostalb mit vielen Duellen gegen abstiegsbedrohte Mannschaften noch entscheidend in den Abstiegskampf eingreifen.

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