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·31 de enero de 2026
Cottbus holt sich Platz 1, Kogge patzt, FCS erneut sieglos

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Spitzenreiter zum Jubiläum: Im Rahmen der Feierlichkeiten um den 60. Vereinsgeburtstag setzte sich Energie Cottbus mit 3:1 gegen Hoffenheim II durch und sicherte sich damit vorerst den ersten Tabellenplatz. Dahinter patzte Hansa Rostock mit einer 0:3-Niederlage gegen den FC Ingolstadt und kassierte die erste Pleite nach zwölf Spielen, während sich 1860 München und Alemannia Aachen 2:2 trennten und Waldhof Mannheim bei Viktoria Köln den ersten Sieg des Jahres holte (3:1). Auch der VfL Osnabrück durfte auswärts beim 1:0 gegen den 1. FC Saarbrücken jubeln. Die Saarländer sind damit nun seit 15 Spielen sieglos.
60 Jahre Energie Cottbus – auf den Rängen feierten die Fans den Geburtstag ihres Vereins mit einer riesigen Choreografie. Auf dem Rasen leisteten sich die Lausitzer dann aber einen groben Schnitzer, denn Cigerci verlor den Ball im Spielaufbau. Die U23-Mannschaft aus Hoffenheim schaltete schnell und schickte Zeitler in die Gasse, der die frühe Führung für die Gäste erzielte (4.). Lange ließ sich Cottbus von dem Rückstand allerdings nicht beeindrucken. Die Lausitzer drängten nach vorne und erarbeiteten sich gute Chancen, aber eine Standardsituation sollte besonders helfen: Bei einer Eckballvariante spielten die Lausitzer die Kugel über drei Stationen flach in die Mitte zu Hannemann, der überlegt zum Ausgleich einschob (15.). Eine Riesenchance bot sich danach wieder Erlein, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und danach nur knapp über das Tor feuerte (23.). Aber auch Cottbus blieb gefährlich – und wie! Llugiqi fälschte einen Schuss von Michelbrink ab, nur noch das Aluminium verhinderte einen weiteren Treffer (35.). Die Hausherren zeigten sich mit fortlaufender Spieldauer ohnehin als abgezockteres Team: Hannemann zielte noch knapp vorbei (37.), aber Engelhardt war kurz darauf zur Stelle. Cigerci spielte den Stürmer hoch an, der zur Führung einnickte (44.).
Hoffenheim II arbeitete mit dem Seitenwechsel am Ausgleich. Funk konnte einen Abschluss von Lässig erst spät sehen, aber mit einer starken Parade dennoch um den Pfosten lenken (51.). Dann waren die jungen Sinsheimer in großem Glück, weil Petersson weit vor dem eigenen Tor Butler als letzter Mann abräumte – es blieb aber bei einer gelben Karte (67.). Es folgte eine Schrecksekunde für Cottbus, weil Top-Scorer Cigerci längere Zeit am Sprunggelenk behandelt werden musste. Aber der Cottbuser konnte weitermachen (71.). Danach sorgten die Lausitzer für die Entscheidung. Einen Kopfball aus kurzer Distanz von Butler konnte Petersson noch mit einer Hand abwehren, aber Engelhardt stand goldrichtig und machte das 3:1 zum Jubiläum (84.). Die Feierlichkeiten in Cottbus konnten beginnen, der FCE sicherte sich mit dem zweiten Sieg in Folge vorerst die Tabellenführung. Hoffenheim II verbleibt nach der dritten Niederlage in Folge auf Platz 11.
Mit dem Rückenwind von zwölf Spielen ohne Niederlage könnte die Hansa-Kogge mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf einen Aufstiegsplatz springen. Aber auch der FCI kam mit zwei Siegen zum Jahresauftakt an die Ostsee. Die eisigen Temperaturen sorgten zunächst jedoch dafür, dass sich beide Teams an die Gegebenheiten auf dem Rasen gewöhnen mussten. Verstecken wollte sich aber keine Mannschaft, nur die klaren Torchancen blieben anfangs aus. Dann folgte allerdings der Riesenbock der Hanseaten in Form eines katastrophalen Rückpasses – Costly spritzte auf weiter Flur davon und konnte von Carstens nicht mehr entscheidend am Führungstreffer gehindert werden (21.). Die Schanzer bekamen Oberwasser, während Hansa-Keeper Uphoff strauchelte: Der Schlussmann spielte Costly die Kugel im Spielaufbau erneut frei in die Füße, aber dieses Mal blieb der Abschluss aus 25 Metern auf das verwaiste Tor zu ungenau (27.). Dann bedrängten sich Uphoff und Carstens bei einer Flanke von Costly gegenseitig im eigenen Strafraum, woraufhin Besuschkow dankend zum 2:0 aus Ingolstädter Sicht einnetzte (35.). Vor der Pause hätte Rostock beinahe den Anschluss markiert, aber Eisele kratzte einen Kopfball von Carstens aus dem Winkel (42.).
Rostock übte Druck nach dem Seitenwechsel aus, doch die Kogge hatte Pech, dass ein Kopfball auf der Linie geklärt wurde. Und beim FC Ingolstadt spielte ein überragender Marcel Costly mit: Der Flügelspieler leitete den Angriff über die Außenbahn selbst ein und zog nach einem Doppelpass mit Kehrer in die Mitte – ein schöner Schlenzer sorgte für das 3:0 (68.). Die frühe Entscheidung in einer Partie, in der die Schanzer von einem gut aufgelegten Costly profitierten. So verpasste die Kogge mit der ersten Niederlage nach zwölf Partien den Sprung auf die Spitzenplätze und muss auf Platz 5 ausharren. Ingolstadt klettert hingegen nach dem dritten Sieg in Folge weiter und ist nun Zehnter.
Aufgrund der Verspätung eines Sonderzugs der VfL-Fans wurde die Partie erst um 14:30 Uhr angepfiffen. Saarbrücken wollte anschließend die Sieglos-Serie von 14 Partien in Folge beenden – aber die Lila-Weißen aus Osnabrück brachten keine Gastgeschenke mit. Die erste Ecke des Spiels führte unmittelbar zum ersten Treffer, denn Wiemann blieb am kurzen Pfosten viel zu frei, sodass er die Kugel über die Linie bugsierte (11.). Der FCS war gefordert, aber die Osnabrücker Abwehr stand dicht beisammen. Dann bediente Bretschneider in der Mitte Baumann, aber zu nah vor VfL-Keeper Jonsson, sodass der Stürmer nicht mehr entscheidend an den Ball kam (24.). Mit fortlaufender Spieldauer waren die Hausherren vermehrt am Drücker. Eine Ecke von Pick verlängerte Wilhelm auf Bormuth, aber aus kurzer Distanz schoss der Innenverteidiger über das Tor (40.).
Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Ausrichtung nicht viel – Saarbrücken drängte, aber meist nur per Standard. Pick brachte einen Freistoß nach Innen, wo Civeja einen Schritt zu spät für ein sicheres Tor kam (50.). Von den Niedersachsen war nach der frühen Führung nur selten etwas zu sehen, aber die Abwehrarbeit der Lila-Weißen passte. Kehl sorgte dann mal für offensive Entlastung, aber ein Freistoß flog knapp am kurzen Pfosten vorbei (61.). Konnte der VfL in der Schlussphase die vorzeitige Entscheidung erzwingen? Meißner schloss aus spitzem Winkel ab, aber Menzel tauchte bei dem tückischen Schuss rechtzeitig ab (71.). Der FCS probierte und probierte, kam auch zu zahlreichen Gelegenheiten vor das Tor. Aber die Kugel wollte – zum wiederholten Male – nicht über die Linie. Auch aus fünf, sechs Metern scheiterte Schmidt (86.). So blieb es für den FCS beim 15. Spiel in Folge ohne Sieg, was weiterhin nur noch einen Vorsprung von nur einem Zähler vor der Abstiegszone bedeutet. Osnabrück springt hingegen nach dem dritten Auswärtssieg in Folge auf Platz 3.
Beide Teams wurden im Saisonverlauf mehrfach von Personalproblemen geplagt. Dennoch startete 1860 mit zwei Unentschieden ins neue Jahr, während Aachen zuletzt einen Befreiungsschlag landen konnte. Schwungvoller fanden aber zunächst die Hausherren in die Partie, die sich sogleich die erste Chance erspielten: Philipp wurde in den Strafraum geschickt, wo er im Zweikampf von Wegmann gelegt wurde – zum Ärger der Löwen gab es keinen Elfmeter (8.). Anders auf der anderen Seite! Maier wurde im eigenen Strafraum von Gindorf bedrängt und spielte Schroers den Ball in die Füße. Ein Trikotzupfer reichte anschließend aus, um den Strafstoß zu verursachen – und Gindorf verwandelte sicher (18.). Aber der Unglücksrabe revanchierte sich postwendend: Bei einer Standardsituation suchte Maier den Abschluss und hatte Glück, dass ein leichter Schuss gegen die Laufrichtung von Alemannia-Keeper Pseftis ins Netz abgefälscht wurde (22.). Die Abwehrarbeit stand anschließend bei beiden Teams auf der Prioritätenliste ganz oben. Entsprechend dauerte es lange bis zur nächsten Chance, die auch eher zufällig zustande kam: Voet klärte eine Flanke direkt in die Füße von Schroers, der aus kurzer Distanz zu überrascht für einen kontrollierten Abschluss war (38.). Vor der Pause rettete zuerst Pseftis alleine gegen Philipp (45.), dann fälschte Gindorf einen Schuss von Loune noch versehentlich neben das Tor ab (45.+3).
Ärgerlich zu Beginn der zweiten Hälfte war dann ein Vorstoß von Hobsch, der bei Pseftis endete – allerdings regelwidrig per Foulspiel des Aachener Keepers. Weil das Unglück auf der Strafraumlinie passiert, gab es folgerichtig den Elfmeter, den Jacobsen unbeeindruckt in der Mitte versenkte (54.). Wie reagierte die Alemannia? Mit einem Traumtor! Aus 30 Metern nahm Schroers einfach mal Maß und schweißte das Spielgerät perfekt in den Winkel (61.). Beinahe folgte der nächste Treffer der Aachener, aber für Ademi wurde der Winkel zu spitz – Außennetz (62.)! In der Schlussphase war die Alemannia am Drücker. Der entscheidende Punch gelang Aachen allerdings nicht mehr, aber auch München brachte keine nennenswerte Chance mehr vor das Tor. So steht 1860 nach der dritten Punkteteilung in Folge auf Platz 8, während die Alemannia mit einem weiteren Zähler auf dem Konto nun von Platz 14 grüßt.
Blitzstart in Köln! Wenige Minuten nach dem Anpfiff wurde Engelhardt von einem Pass des eigenen Torwarts in Bedrängnis gebracht. Am Fünfmeterraum spielte der Kölner anschließend Asallari die Kugel in die Füße, der das Geschenk dankend annahm und glücklich an Schulz vorbei ins Netz traf (2.). Der frühe Schock war der Viktoria allerdings nicht anzumerken, die Hausherren blieben im eigenen Stadion das aktivere Team – allerdings in einer sehr ereignisarmen Partie. Der Waldhof fokussierte sich nach der Flut an Gegentoren vermehrt auf die Defensive, wodurch kein richtiger Spielfluss zustande kommen wollte. Die Viktoria fand dagegen kaum Mittel, die Mannheimer sorgten in Führung liegend nur sporadisch für Vorstöße. Eine große Gelegenheit auf den zweiten Treffer verpasste Mannheim dann kurz vor dem Pausenpfiff – Schulz kollidierte beim Herauslaufen mit Sietan, aber Asallari traf per Lupfer nur den Pfosten (43.).
Mit erhöhtem Risiko kam Köln aus der Kabine – und belohnte sich für das Engagement: Zank produzierte mit einem Volley aus spitzem Winkel eine Bogenlampe, die sich perfekt ins lange Eck zum Ausgleich senkte (55.). Die Viktoria blieb mutig, die Viktoria spielte nach vorne. Aber Mannheim traf. Michel setzte den einlaufenden Ferati perfekt in Szene, sodass der Mittelfeldspieler die erneute Führung für den Waldhof relativ problemlos besorgte (66.). Otto hatte danach den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, aber bei einem Zuspiel von Münst verfehlte der Stürmer die Kugel (71.). Wo Köln zu zaghaft blieb, da schlug Mannheim eiskalt zu. Boyd wurde steil geschickt, verarbeitete die Kugel effizient und jubelte vor der eigenen Kurve über das 3:1 aus Mannheimer Sicht (88.). Durch die Niederlage rutschte Köln auf Rang 12 ab, während der Waldhof nach zuletzt zwei hohen Niederlagen in Folge aufatmet und auf Rang 9 vorrückt.
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