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·22 de julio de 2026
Cry for me Argentina: Messi und Trainer Scaloni weinten hemmungslos

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Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien konnten weder Nationaltrainer Lionel Scaloni noch Superstar Lionel Messi ihre Tränen zurückhalten. Beide brachen vor laufenden Kameras emotional zusammen, ein Bild, das um die Welt ging.
Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni geht nach der Übergabe seiner Silbermedaille am WM-Pokal vorbei. Im Finale der Weltmeisterschaft 2026 unterlag seine Mannschaft am 19. Juli 2026 im Stadion von East Rutherford in New Jersey dem Weltmeister Spanien. David Ramos / Getty Images
Spanien - ArgentinienFinale
So 19.07. · 21:00 Uhr · ZDF
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Der Song „Don’t cry for me Argentina“ aus dem 48 Jahre alten Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber (78) und Tim Rice (81) erzählt vom Leben der einstigen argentinischen Präsidentengattin Eva Perón. Nach der bitteren Finalniederlage müsste die Zeile allerdings umgedichtet werden: Cry for me Argentina, weine um mich Argentinien, so ließe sich die Stimmung nach dem Schlusspfiff im MetLife Stadion in New Jersey wohl treffender beschreiben.
Lionel Messi nach der 0:1-Niederlage im WM-Finale 2026 gegen Spanien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)
Sichtlich mitgenommen zeigte sich Lionel Scaloni (48), seit 2018 Chefcoach der Albiceleste, bei seinem Auftritt vor den Journalisten. Dicke Tränen liefen über sein Gesicht, ehe er sich abwandte und die Pressekonferenz vorzeitig beenden musste. Auf die Zukunft seines Teams angesprochen, das bei der WM 2030 wohl in komplett neuer Besetzung antreten wird, fand der Weltmeister-Trainer von 2022 noch nachdenkliche Worte: „Um weiterzumachen, braucht es sehr viele Dinge, vor allem muss man sich wieder neu erfinden. Man muss wieder ein Team wie dieses formen, aber so etwas gelingt eigentlich nur so schwer nochmal.“ Dann stockte ihm die Stimme endgültig: „Es tut mir in der Seele weh, es tut mir sehr leid.“ Mit diesen Worten erhob er sich und verließ das Podium, begleitet von einem aufmunternden Klaps auf den Arm durch Pressesprecher Nicolás Novello und langem Applaus der anwesenden Journalisten.
Schon vor Scalonis emotionalem Auftritt hatte Superstar Lionel Messi (39) direkt nach Abpfiff auf dem Rasen hemmungslos geweint. Vor der argentinischen Fankurve stehend, die immer wieder seinen Namen skandierte, konnte auch der Ausnahmekönner seine Enttäuschung über das verpasste WM-Finale nicht verbergen. Tränen, wohin man blickte, an diesem Abend im MetLife Stadion schrieb sich das Musical-Motto in trauriger Realität fort: Cry for me Argentina.







































