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·3 de abril de 2026
„Das ist Blödsinn“: UEFA setzt BVB und „Gelbe Wand“ unter Druck

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Borussia Dortmund steht wegen neuer UEFA-Vorgaben für Stehplätze vor großen Problemen auf der Südtribüne. Die geplanten Änderungen könnten den BVB zu Umbauten zwingen oder sogar die Kapazität der „Gelben Wand“ reduzieren.
Die geplanten Anpassungen der UEFA für Stehplätze im Europapokal sorgen bei Borussia Dortmund für erhebliche Unruhe. Wie die BILD berichtet, könnten die neuen Vorgaben vor allem die berühmte Südtribüne empfindlich treffen. Nachdem Stehplätze seit 1998 in UEFA-Wettbewerben untersagt waren, hatte der Verband erst zur Saison 2022/23 wieder einen vorsichtigen Schritt zurück gemacht.
Klubs aus den Top-5-Ligen, darunter auch Deutschland, durften im Rahmen eines Pilotprojekts erneut Stehplätze anbieten. Dieses Modell wird nun weiterentwickelt: Ab der Spielzeit 2026/27 sollen Stehplätze in allen 55 Mitgliedsverbänden erlaubt sein – allerdings unter deutlich strengeren Sicherheitsauflagen.
Genau diese neuen Vorgaben bringen den BVB in Bedrängnis. Die Südtribüne im Signal Iduna Park, bekannt als „Gelbe Wand“, bietet Platz für rund 25.000 Stehplätze und gilt als Herzstück der Dortmunder Fankultur. Künftig verlangt die UEFA jedoch, dass zwischen jeder Reihe durchgehende Metallabsperrungen – sogenannte Wellenbrecher – installiert werden, um ein Nach-vorne-Drängen der Fans zu verhindern.
Für die Borussia ergeben sich daraus zwei wenig attraktive Optionen: Entweder muss die Tribüne technisch aufwendig nachgerüstet werden, oder die Kapazität wird reduziert. Hinzu kommt, dass die derzeitige Auslastung von bis zu fünf Personen pro Quadratmeter leicht über dem UEFA-Grenzwert von 4,7 liegt.
Auch organisatorisch hätte die Umsetzung Folgen. Ein möglicher Umbau für internationale Spiele und anschließender Rückbau für den Bundesliga-Betrieb könnte erhebliche Kosten verursachen. BVB-Organisationschef Christian Hockenjos rechnet dabei gegenüber BILD mit einem „hohen fünfstelligen Betrag pro Spiel für den Um- und Rückbau“ und hofft auf eine pragmatische Lösung im Austausch mit der UEFA.

Foto: IMAGO
Deutliche Kritik kommt aus der Vereinsführung. Präsident Hans-Joachim Watzke findet klare Worte: „Das ist Blödsinn und reine Bürokratie. Unser Stadion ist in der Bundesliga für Spiele gegen Bayern oder Leverkusen zugelassen. Warum soll es in der Champions League gegen dieselben oder andere Gegner nicht mehr tauglich sein? Zumal in all den Jahren nie etwas passiert ist.“
In den kommenden Wochen wollen Vertreter des BVB gemeinsam mit anderen betroffenen Klubs das Gespräch mit der UEFA suchen. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die sowohl den Sicherheitsansprüchen als auch den gewachsenen Strukturen der Stadien gerecht wird.
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