GazeteFutbol.de
·31 de marzo de 2026
Das sagen die türkischen WM-Helden Montella, Yildiz, Aktürkoglu, Kökcü und Co.: „Wir haben unseren Traum verwirklicht“

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·31 de marzo de 2026

Die Türkei hat mit dem 1:0-Auswärtssieg gegen den Kosovo Geschichte geschrieben und sich nach 24 Jahren wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Entsprechend emotional fielen nach dem Schlusspfiff die Reaktionen aus. Besonders Vincenzo Montella, Kenan Yildiz, Kerem Aktürkoglu, Ugurcan Cakir und Orkun Kökcü machten deutlich, welche Last in diesem Abend lag.
Der Nationaltrainer rang nach dem Spiel beinahe selbst nach Worten. Im Gespräch mit TV8 sagte Montella: „Ich bin unglaublich stolz. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie alles getan haben, was sie konnten. Selbst wenn wir nicht gefahren wären, hätte die ganze Verantwortung bei mir gelegen.“ Damit stellte er seine Mannschaft bewusst in den Mittelpunkt und übernahm selbst jede mögliche Last.
Gleichzeitig ordnete der Italiener den Erfolg historisch für seine eigene Laufbahn ein. Er erklärte, dass die Weltmeisterschaft für jeden Trainer das größte Turnier sei und dass die Mannschaft gemeinsam lange davon gesprochen habe. Montella betonte, die Türkei habe ihre Träume verwirklicht, und fügte an: „Wir haben unsere Träume verwirklicht und sind glücklich. Es ist ein unglaubliches Gefühl, dafür gibt es mit Worten kein Rezept.“
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Auch bei Kenan Yildiz war die Erleichterung unmittelbar spürbar. Der junge Offensivspieler machte deutlich, wie sehr dieses Ziel die Mannschaft getragen hatte. „Wir werden heute Abend feiern. Wir erleben gerade unglaubliche Gefühle. Wir wollten zur Weltmeisterschaft fahren. Dafür haben wir alles getat, was wir konnten. Es ist uns gelungen.“
Danach richtete er den Blick sofort wieder auf seine Haltung auf dem Platz. Yildiz erklärte, er sei immer bereit, für diese Mannschaft alles zu geben, und hob zugleich die Bedeutung der Fans hervor. Ohne diese Unterstützung, so der Nationalspieler, wäre die Mannschaft nicht an diesem Punkt angekommen.
Der Mann des Abends war mit seinem Siegtreffer Kerem Aktürkoglu. Der Offensivspieler sprach nach dem historischen Erfolg und seinem 15. Länderspieltor nicht nur über die Bedeutung der Qualifikation, sondern auch über das Innenleben dieser Mannschaft. „Die meisten von uns erinnern sich nicht an 2002. Aber jetzt werden wir unsere jungen Landsleute dazu bringen, mit unseren Brüdern zu träumen. Ich hoffe, dass uns das auch dort gelingt.“
Noch klarer wurde Aktürkoglu, als er die Atmosphäre rund um das Team beschrieb. Er sagte, dass sich innerhalb des Kaders alle sehr gut verstünden und dass man alles ausgeblendet habe, was von außen auf die Mannschaft eingeprasselt sei. „Wir haben unsere Ohren an allem verschlossen, was von außen kam. Das ist uns heute gelungen. Es soll ein Geschenk an unsere ganze Nation sein.“
Auch Ugurcan Cakir hob hervor, wie schwierig dieser Abend tatsächlich war. Der Torhüter erklärte, dass nicht nur der Gegner, sondern auch die äußeren Umstände das Spiel kompliziert gemacht hätten. Gleichzeitig lobte er seine Mitspieler und kündigte an, dass die Türkei die Weltmeisterschaft nutzen wolle, um das Land stolz zu machen.
Dabei machte er deutlich, dass das Team nicht nur mitfahren, sondern auch dort ein Zeichen setzen will. Cakir sagte, die Mannschaft wolle es bei der Weltmeisterschaft sogar noch besser machen als bei der Europameisterschaft und unterstrich damit den neuen Ehrgeiz dieser Generation.
Im Zentrum vieler Reaktionen stand auch der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb des Kaders. Orkun Kökcü formulierte das besonders deutlich und erinnerte zunächst daran, wie fern die WM 2002 seiner Generation eigentlich war. „Ich war 2002 ein Jahr alt. Wir haben immer Geschichten gehört, wir haben uns Aufnahmen angeschaut. Als Team ist es unser Ziel, diese Gefühle an die jüngere Generation weiterzugeben.“
Danach brachte er den Kern dieses Erfolgs auf eine einfache Formel. Kökcü erklärte, dass jeder in diesem Team seinen Beitrag leiste, sobald er gebraucht werde, und dass genau darin die Stärke dieser Mannschaft liege. „Wir sind eine Familie. Jeder gibt sein Bestes, wenn es so weit ist. Wir sind eine Familie, wir sind sehr glücklich.“









































