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·19 de mayo de 2026
Defensive ist Trumpf: 3 Erkenntnisse zur Saison in der 2. Bundesliga

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·19 de mayo de 2026

Die reguläre Saison 2025/26 in der 2. Bundesliga ist vorüber. Schalke 04 und Elversberg haben den Aufstieg in die Bundesliga geschafft, Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster sind abgestiegen.
Greuther Fürth spielt die Relegation gegen den Abstieg, der SC Paderborn kämpft in der Relegation um den Aufstieg. Es war eine sehr interessante Spielzeit in Liga zwei, viele Spiele waren absolut spannend und torreich, der Kampf an beiden Enden der Tabelle teilweise sehr abwechslungsreich.
Die reguläre Saison geht mit einigen Erkenntnissen einher, drei davon haben wir noch einmal genauer ausgearbeitet!
Es mag ein abgedroschener Spruch sein, dass die Offensive Spiele gewinnt und die Defensive für Titel sorgt. Doch in der 2. Bundesliga traf genau das im Laufe der Saison wieder einmal zu. Schalke 04 steigt als Meister der 2. Bundesliga auf und hat die beste Defensive der Liga, nur 31 Gegentore kassiert. Selbst eine Phase, in der es nicht ideal lief und man mehr Gegentore hinnehmen musste, wurde überstanden. Schalke hat bewiesen, dass Kompaktheit in dieser verrückten Liga wohl noch am ehesten für eine gewisse Konstanz in den eigenen Leistungen sorgt.

Foto: Getty Images
Interessant: Die SV Elversberg, die eher durch eine forsche und offensive Spielweise bekannt ist, hat es geschafft, trotzdem die zweitbeste Offensive der Liga zu stellen. Deswegen sind am Ende auch die zwei besten Defensivreihen, wenn auch mit unterschiedlicher Herangehensweise, aufgestiegen. Und das auch zurecht, wenn man sich die Saison komplett anschaut.
In den letzten Jahren gab es nicht wenige, so genannte Taktiktrends, die die Offensive betrafen. Mehr Dreierkette, dadurch mehr Flexibilität in der Offensive, ein System gänzlich ohne Mittelstürmer, mal mit einer falschen 9, mal mit mehr Konterspielern: All das gab es. Und all das hatte auch seine Daseinsberechtigung. Die Zweitligasaison zeigt aber, dass es auch anders geht.
Denn es gab viele gute Mittelstürmer, die in dieser Saison auf sich aufmerksam gemacht haben. Zu nennen wären natürlich Noel Futkeu von Greuther Fürth, der mit 19 Toren die Torjägerkanone holte. Isac Lidberg (Darmstadt) und Mateusz Zukowski (Magdeburg) schossen je 17 Tore, Cedric Itten 15, Mohamed Ali Zoma 14, Benjamin Källman ebenfalls. Auch der wuchtige Philipp Hofmann hat ebenso wie Joel Grodowski zwölfmal getroffen. Younes Ebnoutalib auch, obwohl er nur eine halbe Saison mit dabei war.
Auffällig hierbei ist auch, dass es wirklich oft die klassischen Mittelstürmertypen sind, die hier überzeugt haben.
Mehr Pragmatismus? Weniger Spannung? Klarere, prognostizierbare Verläufe? All das bot die 2. Bundesliga nicht. Zum Glück. In den letzten Jahren hat sie sich schon immer mehr dahin entwickelt, dass man diese Liga so gar nicht mehr vorhersehen kann. Und das von Spieltag zu Spieltag. Dass teilweise sechs Teams realistische Aufstiegschancen hatten und gleichzeitig auch sieben Mannschaften im Kampf um den Abstieg involviert waren und selbst das Mittelfeld jederzeit in jede Richtung rutschen oder klettern konnte, spricht für sich.
Und mal ehrlich: Gerade für den neutralen Zuschauer ist das so ziemlich das Beste, was eine Liga bieten kann. Bitte mehr davon1







































