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·25 de junio de 2026
Der FC will noch einmal nachlegen: Diese Innenverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant sein

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Simon Bartsch
25 Juni, 2026
Die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey ist durchaus als Transfer-Erfolg der Kölner zu werten. Zumindest haben die Geißböcke einen Stammspieler der vergangenen Spielzeit fest unter Vertrag genommen, der die Qualität hat, Bundesliga zu spielen und der zudem über ein enormes Entwicklungspotenzial zu verfügen scheint. Trotz der gezogenen Kaufoption wollen die FC-Verantwortlichen in der letzten Kette noch einmal nachbessern. Und es gibt einige Kandidaten, die passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um konkrete Gerüchte.

Keven Schlotterbeck vom 1. FC Augsburg (Foto: Selim Sudheimer/Getty Images)
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Am Dienstag tauchte etwas überraschend ein Name in der Gerüchteküche auf: José Marsà von KV Mechelen soll auf der Liste der Geißböcke stehen – so vermeldet es zumindest das Online-Portal fussballtransfers.com. Der Innenverteidiger hat in der Talentschmiede von Barcelona gelernt, spielte bei den Junioren auch für Sporting Lissabon und aktuell eben in Belgien. Ob der 24-Jährige aber wirklich eine Verstärkung sein kann, ist offen. Vor allem bei der Defensivarbeit scheint Marsà noch Entwicklungsfelder zu haben, dafür offenbart der Spanier aber Stärken auf dem Weg ins letzte Drittel.
Schon im vergangenen Sommer wurde über ein Interesse an Keven Schlotterbeck spekuliert. Zu einem Wechsel kam es bekanntlich nicht. Dabei bringt der 29-Jährige viel Erfahrung und Routine mit. Schlotterbeck gewinnt im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen, fängt viele Bälle ab und auch in der Luft ist er ein starker Innenverteidiger. Der Vertrag des Linksfuß läuft noch bis zum kommenden Sommer. Will Augsburg noch Geld an dem Spieler verdienen und kann oder will den Vertrag nicht verlängern, wäre jetzt der Zeitpunkt für einen Wechsel. Der Marktwert liegt bei sechs Millionen Euro. Viel Geld für einen weiteren Innenverteidiger, nachdem die Kölner alleine für Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg schon ordentlich in die Tasche gegriffen haben.
Das gilt auch für Sebastiaan Bornauw. Der Belgier ist das ständige Transfergerücht bei den Geißböcken. Bornauw war sich im vergangenen Winter über einen Wechsel nach Köln, eben auch mit Köln einig. Die Situation hat sich aber verändert. Damals schien eine Leihe durchaus realistisch. Ob Leeds noch immer an einem Leihgeschäft interessiert ist, erscheint mindestens fraglich. Denn der englische Club will in der letzten Kette noch einmal aufrüsten. Und billig wäre ein Kauf des Belgiers ganz sicher nicht. Bornauws Marktwert liegt bei acht Millionen Euro, er hat Vertrag bis 2029. Für Leeds gibt es nur wenige Gründe, deutlich unter Marktwert zu fordern.
Routiniert geht auch Lukas Pinckert zu Werke, allerdings in einer deutlich niedrigeren Preisklasse. Der Innenverteidiger der SV Elversberg kommt auf einen Marktwert von 2,5 Millionen Euro. Allerdings verfügt der 26-Jährige dem Vernehmen nach über eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni gezogen werden muss. Dann könnten die Kölner den Spieler sogar für nur zwei Millionen Euro verpflichten. Bei der Elv würde man den Kapitän natürlich gerne behalten.
An Moritz Jenz hat es sicherlich nicht gelegen, dass der VfL Wolfsburg nun den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten muss. Der 27-Jährige kommt ebenfalls auf eine Zweikampfquote von über 60 Prozent, ist dazu stark in der Passquote. Mit seinen Leistungen hat er sich in Italien aufs Radar gespielt. Dem Vernehmen nach sind gleich mehrere italienische Clubs an dem Abwehrspieler interessiert. Der Rechtsfuß spielte in der vergangenen Saison meist auf der linken IV-Position. Der Marktwert des Spielers wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.
Über ordentlich Erfahrung verfügt Patrick Mainka. Der 31-Jährige war in der abgelaufenen Saison unumstrittener Stammspieler beim 1. FC Heidenheim. Der Innenverteidiger überzeugte bei dem Team von der Ostalb, ist aber Rechtsfuß und spielte auch eher auf der rechten IV-Position. Trotz der 31 Jahre hat der Spieler noch Vertrag bis 2029. Der FC würde Mainka wohl auch eine Zukunftsvision bieten müssen. Somit wäre auch eine Leihe in der Theorie möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Der Marktwert des Spielers liegt laut transfermarkt.de bei 2,5 Millionen Euro.
Die Meldung überraschte im vergangenen Jahr dann doch. Der FC soll an Étienne Youté Kinkoué ließ Transferexperte Fabrizio Romano verlauten. Tatsächlich sollen die Kölner für den Spieler auch ein Angebot abgegeben haben. Das gefiel Le Havre offenbar nicht. Der heute 24-Jährige blickt auf eine komplizierte Saison zurück, kam nur zu neun Einsätzen. Aber: Kinkoué wäre im Sommer ablösefrei zu haben.







































