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·30 de mayo de 2026
Der Gast-Kommentar von Löwen-Fan Erwin Steiger: "...dann sehe ich für den Verein schwarz"

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·30 de mayo de 2026

Hat der TSV 1860 noch eine Perspektive?
Spätestens am 3. Juni, 17 Uhr, haben die Fans Gewissheit, ob die Löwen mit einem weiteren Jahr in der Dritten Liga planen können oder doch den bitteren Weg in die Viertklassigkeit antreten müssen. Rund 2,7 Millionen Euro fehlen, bürgt Hasan Ismaik am Ende doch? Das Bangen geht weiter.
Anfang der Woche hat unser dieser Gast-Kommentar vom gebürtigen Giesinger Erwin Steiger (75) erreicht.
Eigentlich war ich Anfang der Woche ins Bamboleo eingeladen. um über meine persönlichen Erlebnisse anlässlich der 60-Jährigen deutschen Meisterschaft des TSV 1860 München zu berichten.
Ich bin 1951 in München geboren, in Giesing aufgewachsen und dort zur Schule gegangen und habe von 1958 bis 1968 in einer Schüler- bzw. Jugendmannschaft von 60 gespielt.
Ursprünglich bin ich über Alfons Stemmer, dem ehemaligen Libero von 60 und einem Jugendfreund meiner leider schon verstorbenen Mutter, zum TSV gekommen.
Ich habe die Einladung abgesagt, da mich die Meldungen über eine mögliche Insolvenz des Vereins bzw. einen damit verbundenen, nochmaligen Abstieg in die Regionalliga extrem geschockt haben. Zudem sollte auf dieses Thema bei Veranstaltung am Montag “aus Zeitgründen” bewußt nicht eingegangen werden.
Eigentlich hatte ich schon seit geraumer Zeit das Gefühl, dass in dem Verein und der Mannschaft etwas nicht stimmt bzw. quer läuft.
Den Einsatz, die Spielfreunde und das gemeinsame Handeln habe ich mehr und mehr vermisst.Leider konnte auch seitens des Trainers kein positives Bild für die Zukunft vermittelt werden.
Was ist jetzt zu tun?
Meiner Meinung nach hat die komplette Führungsmannschaft des Vereins versagt und sollte schnellstmöglich ausgetauscht werden, was aufgrund des Gefüges von 1860 sicherlich nicht einfach ist.
Der Einbau von jungen Spielern ist sicherlich richtig, wird den Verein aber kurz- und mittelfristig nicht helfen können.
Ferner sollte sofort ein konstruktiver Dialog zwischen Isamik, der Vereinsführung und eventuellen Investoren (Gruppe Hitzelsberger, etc.) beginnen, um das Schlimmste abzuwenden.
Wenn nicht alle Seiten zu einer Übereinkunft bereit sind, dann sehe ich für den Verein schwarz.
Ausdrücklich möchte ich mich hiermit bei Herrn Isamik für seine bisherige Unterstützung bedanken, ohne diese der Verein schon längstens tot wäre. Die bisherige unverschämte Behandlungsweise hat er bestimmt nicht verdient.
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