Der HSV im Check: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers | OneFootball

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·27 de julio de 2026

Der HSV im Check: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers

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Acht intensive Tage in Österreich liegen hinter dem Hamburger SV. Neben zahlreichen Trainingseinheiten standen für die Mannschaft von Merlin Polzin auch die Testspiele gegen Rapid Wien (2:3) und den 1. FC Heidenheim (3:1) auf dem Programm. Der HSV-Coach zeigte sich mit dem Trainingslager anschließend "mehr als zufrieden."

Gleichzeitig haben die vergangenen Tage erste Hinweise darauf geliefert, wie die Rollen im Kader für die neue Saison verteilt sein könnten. Während sich einige Profis nachhaltig empfehlen konnten, gerieten andere zunehmend ins Hintertreffen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, zeichnen sich die ersten Gewinner und Verlierer der HSV-Vorbereitung damit bereits ab.


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Die Gewinner: Lemke überrascht – Grönbaek und Daka glänzen

Einer der größten Gewinner ist Louis Lemke. Durch die Abwesenheit von Miro Muheim und die weiterhin offene Suche nach einem Linksverteidiger erhielt der erst 16-Jährige seine Chance – und nutzte sie. Mit 153 Minuten sammelte Lemke in den beiden Testspielen sogar die meiste Einsatzzeit aller HSV-Profis. "Er hat es richtig gut gemacht, was die Trainingseinheiten und die Intensität angeht", lobte Polzin sein Eigengewächs.

Auch Innenverteidiger Jason Bissi-Mouelle spielte sich in den Vordergrund. Der 18-Jährige überzeugte mit Übersicht und Kopfballstärke und scheint in der internen Hierarchie bereits Boden gutgemacht zu haben.

Zu den auffälligsten Profis gehörte zudem Albert Grönbaek. Der Däne überzeugte gegen Rapid und steuerte beim 3:1 gegen Heidenheim ein Tor sowie eine Vorlage bei. In dieser Form könnte die fest verpflichtete Winter-Leihgabe zu einem Schlüsselspieler werden.

Ähnliches gilt für Patson Daka: Der Neuzugang war gegen Heidenheim direkt an allen drei Treffern beteiligt und machte damit umgehend Druck auf Yussuf Poulsen. Auch Immanuel Pherai betrieb trotz seiner ungewissen Zukunft kräftig Eigenwerbung.

Die Verlierer: Dompé und Elfadli geraten ins Hintertreffen

Weniger erfreulich verlief das Trainingslager für Jean-Luc Dompé. Gegen Rapid erhielt der Franzose lediglich 13 Minuten Einsatzzeit, anschließend wurde er von Adduktorenproblemen ausgebremst. Ein Abschied bleibt weiterhin ein realistisches Szenario.

Auch Daniel Elfadlis Position hat sich offenbar verschlechtert. Der 29-Jährige musste sich in den Tests sogar hinter Bissi-Mouelle anstellen. Da der HSV zusätzlich nach einem neuen Abwehrchef sucht, könnte es für ihn eng werden.

Fragezeichen bleiben zudem bei Warmed Omari. Gegen Heidenheim leistete sich der Innenverteidiger mehrere grobe Fehlpässe und konnte die Zweifel aus der vergangenen Rückrunde damit vorerst nicht ausräumen. Bis zum Saisonstart bleiben zwar noch einige Wochen – die ersten Tendenzen zur HSV-Startelf sind dennoch bereits deutlich erkennbar.

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