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·7 de julio de 2026

Deutsche Nationalmannschaft: Rudi Völler bleibt beim DFB – auch mit Klopp!

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Rudi Völler bleibt dem Deutschen Fußball-Bund erhalten und wird seine Rolle als Sportdirektor mindestens bis zur EM 2028 weiter ausfüllen. Ein Ende seines Engagements ist für den 59-Jährigen derzeit kein Thema. Selbst eine spätere Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp als möglichem Bundestrainer schließt er nicht aus.

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DFB-Sportdirektor Rudi Völler lächelt während einer Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft an der Winston-Salem State University am 27. Juni 2026 in Winston-Salem. (Alexander Hassenstein / Getty Images North America via Getty Images)


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Völler hält dem DFB weiter die Treue

In Frankfurt am Main machte Völler am Dienstag klar, dass er beim Verband weitermachen will. „Es wäre für mich kein Problem gewesen, dem ein Ende zu setzen. Aber dafür hängt mir das alles hier zu sehr am Herzen. Ich mach das gerne und werde weiter helfen, auf meine Art“, sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild. Der frühere Nationalspieler betonte, dass ihn die Aufgabe nach wie vor packe und er seinen Vertrag bis 2028 erfüllen werde.

Nach dem WM-Debakel und dem Rücktritt von Julian Nagelsmann hatte Völler seine Rolle durchaus infrage gestellt. „Macht das jetzt alles noch Sinn?“, so schilderte er seine damaligen Gedanken. Den Ausschlag für die Fortsetzung gaben schließlich die zentralen Kräfte im Verband und im deutschen Profifußball. DFB-Präsident Bernd Neuendorf, dessen Vize Hans-Joachim Watzke sowie zahlreiche Klub-Vertreter signalisierten ihm, „dass sie wollen, dass ich das unbedingt weitermache. Ich kann schlecht nein sagen und mache es auch gerne.“

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Moderator Johannes B. Kerner stellt gemeinsam mit Jürgen Klopp und Thomas Müller das MagentaTV-Team für die WM 2026 am 23. März 2026 in Ismaning vor. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)

Klopp-Gespräch bringt Zuversicht

Auch mit Jürgen Klopp hat Völler bereits Kontakt aufgenommen. Nach einem längeren Telefonat habe sich „schnell herauskristallisiert“, „dass das am Ende auch funktionieren kann und wird“. Zugleich stellte der designierte DFB-Sportdirektor klar, dass die mögliche Zusammenarbeit mit dem früheren Erfolgscoach von Borussia Dortmund und Liverpool noch nicht endgültig feststeht. „Ich werde eng mit dem Bundestrainer zusammenarbeiten“, sagte Völler, ergänzte aber auch: „Es ist halt noch nicht durch“, denn Klopp und der Verband müssten noch einige Hürden nehmen.

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Von Klopp selbst zeigte sich Völler beeindruckt. Der Meistertrainer habe es „seit vielen Jahren verdient, diesen Job zu bekommen“, betonte er. „Die Erfolge sprechen für ihn.“ Zwar solle man „nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen“, dennoch sei er „optimistisch, dass es vernünftige Lösungen geben wird“.

Rückenwind bekam Völler außerdem von Oliver Mintzlaff. Der Geschäftsführer von Red Bull ist derzeit noch Vorgesetzter von Klopps Funktion als „Head of Global Soccer“, der Vertrag des bis 2029 gebundenen Klopp läuft dort noch bis dahin. In einem Telefonat habe Mintzlaff gesagt: „Rudi, du musst weitermachen.“ Dazu sei seine Einschätzung gewesen: „Mit dem Jürgen wird das super klappen, das wird kein Problem sein, ihr werdet super zusammenarbeiten.“

Rio-Generation soll Verantwortung übernehmen

Darüber hinaus will Völler im Sinne einer besseren Zukunft für den deutschen Fußball die Helden von Rio stärker in die Verantwortung holen. „Da sind einige dabei, die wollen das, und denen traue ich das auch zu, und das wird auch so kommen“, sagte der DFB-Sportchef in dem gemeinsamen Interview. „Die Generation ist ja auch in der Pflicht, irgendwann Verantwortung zu übernehmen“, ergänzte er und nannte Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. „Die kann ich mir alle wunderbar vorstellen irgendwann mal in einer Rolle im DFB, ob mit mir oder nach mir, weil die die Qualitäten haben.“

Völler sieht dort mehrere Kandidaten mit dem nötigen Profil. „Einige, die sich das vorstellen könnten. Die machen es gut, haben Intellekt, verstehen den Fußball, da wird es welche geben, die ein Thema werden können“, sagte der Weltmeister von 1990. Unverändert ist auch seine eigene Zukunft beim Verband geplant: Er will seinen Posten als Sportdirektor bis zum Vertragsende 2028 ausüben. Frei wird zum Jahresende allerdings der Job des Geschäftsführers Sport, den bislang Andreas Rettig innehat. Als heißer Kandidat gilt Per Mertesacker, auch Bastian Schweinsteiger hat schon signalisiert, helfen zu wollen.

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