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·6 de junio de 2026

Deutsche Nationalmannschaft und Nachzügler Ouédraogo: „mehr Rhythmus“ als El Mala

Imagen del artículo:Deutsche Nationalmannschaft und Nachzügler Ouédraogo: „mehr Rhythmus“ als El Mala

Julian Nagelsmann hat sich bei der WM-Nachnominierung für Assan Ouedraogo entschieden und dabei vor allem auf den Fitnesszustand des Leipziger Mittelfeldspielers gesetzt. Gegenüber Said El Mala sprach der Bundestrainer von einem „ganz wichtigen Faktor“, weil der Kölner zuletzt deutlich weniger belastet war.

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Der deutsche Mittelfeldspieler #09 Assan Ouedraogo (rechts) jubelt nach seinem sechsten Tor für seine Mannschaft während des Fußballspiels der Gruppe A der FIFA-WM-Qualifikation 2026 zwischen Deutschland und der Slowakei in der Red Bull Arena in Leipzig, Ostdeutschland, am 17. November 2025. (Foto: Ronny HARTMANN / AFP)


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Fitness schlägt Formrückstand

Vor der Turniergeneralprobe in Chicago gegen die USA erklärte Nagelsmann bei RTL, El Mala habe „zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur ein bisschen Läufe gemacht, sein letztes Spiel war am 16. Mai“. Ouédraogo hingegen habe auf der Südafrika-Reise mit Leipzig noch am 29. Mai gespielt, „er steht total im Saft und ist im Rhythmus. Uns bringt kein Spieler was, den wir noch ranführen müssen. Assan ist fit und ein toller Spieler – und wird uns weiterbringen.“

Nach dem Muskelbündelriss von Lennart Karl im Training am Freitag habe er gemeinsam mit seinem Trainerteam „vieles diskutiert“, sagte der DFB-Chefcoach. Die Entscheidung für Ouédraogo fiel auch deshalb, weil der 20-Jährige bei seinem ersten Auftritt im DFB-Dress samt Länderspieldebüt mit Tor im vergangenen November einen „top Eindruck hinterlassen hat, anders als andere junge. Es war relativ schnell klar.“

Großes Lob für Ouédraogo, Mitgefühl für Karl

Zu Ouédraogo habe es im Kreis der Nationalmannschaft durchweg positives Feedback gegeben. Nagelsmann bezeichnete ihn als „super angenehmen Mensch“, der „große Fähigkeiten hat“. Außerdem sei man auf den Außenpositionen ohnehin breit genug besetzt, betonte der Bundestrainer.

Links könne neben Florian Wirtz auch Maximilian Beier aushelfen, rechts stehe neben Leroy Sané auch Jamie Leweling bereit. Darüber hinaus seien auch Kai Havertz und Jamal Musiala für diese Rollen einsetzbar.

Für Karl fand Nagelsmann trotz der Entscheidung deutliche Worte des Mitgefühls. „Für ihn ist es tragisch, auch uns als Mannschaft tut es weh. Ich habe mit ihm nochmal geschrieben, wir werden ihn nicht fallen lassen und sind immer da, wenn er uns braucht“, sagte der Bundestrainer. Der Münchner habe sich bei einem „simplen Abschluss“ verletzt, „da sind die Tränen geflossen. Für ihn ist es tragisch, auch uns als Mannschaft tut es weh.“

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