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·1 de abril de 2026

Deutschland bei der WM 2026 – Völler zum WM Quartier & Base Camp

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DFB-Sportdirektor Rudi Völler setzt bei Deutschland bei der WM 2026 auf das mondäne „The Graylyn Estate“ als Basis für ein erfolgreiches Turnier. Der 65-jährige Funktionär lobt die Unterkunft und sieht dort die Voraussetzungen für den berühmten Teamgeist des DFB-Teams gegeben. Aktuelle Kritik am Base Camp will Völler nicht stehenlassen und verweist auf die Erfahrung des Teammanagements. Nur das sportliche Abschneiden werde am Ende über die Bewertung der Quartierwahl entscheiden.

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DFB-Teammanager Rudi Völler verfolgt das Training der deutschen Nationalmannschaft am 29. März 2026 in der MHPArena in Stuttgart. (Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images)


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Völler zur Wahl des WM-Quartiers: „Geist von Winston-Salem“

DFB-Sportdirektor Rudi Völler äußerte sich im Interview mit der Sport Bild zur Wahl des Base Camps in Winston-Salem und zeigte sich zuversichtlich. „Ich glaube normalerweise nicht an Gespenster, aber an den Geist von Winston-Salem glaube ich gerne“, sagte der 65-Jährige im Interview mit der Sport Bild: „Denn die Basis, damit dieser Teamgeist, für den auch wir Deutschen bekannt sind, entstehen kann, ist dort definitiv gegeben.“ Völler verband damit eine klare Erwartung an Atmosphäre und Zusammenhalt vor dem Turnier.

Die Bedenken bezüglich des Base Camps könne er nicht nachvollziehen. Völler betonte die Bedeutung der richtigen Quartierauswahl und verwies auf die Tradition deutscher Stärke in dieser Frage: „Die Wahl des Turnier-Quartiers ist traditionell eine der deutschen Stärken, und das seit Jahrzehnten“, und verwies auf den aus seiner Sicht einzigen Fehlgriff mit Watutinki bei der WM 2018. In seiner Presserunde und als öffentliches Statement suchte er damit die Einordnung von Zweifeln und Kritikpunkten.

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WM 2026 Quartier des DFB in North Carolina – DFB Team schläft im The Graylyn Estate (Foto Copyright graylyn.com)

Teammanagement und Zerstreuung aktueller Kritik

Völler nahm sein Teammanagement in Schutz und hob die Arbeit bei der Standortwahl hervor. „Aktuelle etwaige Bedenken kann ich komplett zerstreuen: Unser Teammanagement hat mit dem ‚The Graylyn Estate‘ sehr gute Arbeit geleistet“, führte der Sportdirektor aus. Damit gab Völler seinem Management das Vertrauen, die Rahmenbedingungen professionell vorbereitet zu haben.

Das Gesamtpaket sieht er dort als „perfekt“ an. Die Anlage sei „kein Luxusgut, sondern einfach ein schönes historisches Hotel, das wir uns gemütlich machen werden“, so Völler.

„Mit vielen kleinen Dingen wie beispielsweise einer Players Lounge, in der die Spieler Freizeitaktivitäten unternehmen können. Zudem werden die Spieler ja immer auch ein bisschen frei haben und Besuch von ihren Familien bekommen. Das alles sorgt für die nötige Ablenkung zwischendurch.“ Völler skizzierte damit konkrete Elemente der Quartiergestaltung, die auf Erholung, Teamgeist und normale Lebensumstände während eines Turniers abzielen.

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WM 2026 Quartier des DFB in North Carolina – DFB Team schläft im The Graylyn Estate (Foto Copyright graylyn.com)

Bewertung letztlich sportabhängig: „Alles ist eine Legendenbildung“

Für Völler hängt die abschließende Bewertung der Quartierauswahl allein vom sportlichen Abschneiden ab. „Alles ist eine Legendenbildung“, betonte Völler und ordnete die Rolle von Trainingslagern als Teil medialer und historischer Erzählungen ein. „Ob das Trainingscamp gut oder schlecht war, entscheidet allein, ob du ein super Turnier spielst. Wenn wir 1974 nicht Weltmeister geworden wären, gäbe es heute auch keinen ‚Geist von Malente'“.

Abschließend stellte Völler klar, worauf es ihm ankommt: „Es bleibe am Ende nur, „ob du erfolgreich warst“.

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