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·22 de junio de 2026
Deutschland bei der WM 2026: WM-Aus für Schlotterbeck – Innenbandriss

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Bittere Nachricht für Nico Schlotterbeck und die deutsche Nationalmannschaft: Der Innenverteidiger hat sich im WM-Duell mit der Elfenbeinküste offenbar einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und verpasst das restliche Turnier. Nach Angaben von Bild und Sky vom Montag soll der Ausfall bis zu acht Wochen dauern, eine offizielle Bestätigung des DFB nach den medizinischen Untersuchungen steht allerdings noch aus.

Nico Schlotterbeck wird im WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste auf dem Rasen medizinisch behandelt. (Toronto, 20. Juni 2026) Alexander Hassenstein / Getty Images
Schlotterbeck war am Samstag zur Pause ausgewechselt worden, nachdem er sich in einem Zweikampf mit Amad Diallo verletzt hatte. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bereits unmittelbar nach dem Spiel vorsichtig formuliert: „Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus – leider“. Für den Dortmunder kam Antonio Rüdiger in die Partie. Der frühere Abwehrchef von Real Madrid hatte sich eigentlich auf eine WM-Rolle in der zweiten Reihe eingestellt, dürfte nun aber neben Jonathan Tah ins Zentrum der Defensive rücken.
Schlotterbeck ist bereits der dritte Spieler, der Nagelsmann bei dieser Endrunde verletzungsbedingt fehlt. Serge Gnabry musste schon vor dem Turnier passen, Lennart Karl reiste nach einer Verletzung im Training vor dem Start aus den USA ab. Hinzu kommt, dass Stürmer Tim Kleindienst nicht rechtzeitig vollständig fit geworden war.
Der Ausfall des 26-Jährigen trifft die DFB-Auswahl hart. Lothar Matthäus sprach bei RTL/ntv von einem „sehr großen Verlust. Die Verletzung ist bitter. Schlotterbeck hat sich mit Tah ganz gut eingespielt.“ Zugleich betonte er, dass Rüdiger ein „Mann, der jederzeit in die Stammformation gehört“ sei.
Auch Thomas Müller hob den speziellen Wert des Linksfußes im Aufbauspiel hervor: „Schlotterbeck habe „die Qualität mit dem linken Fuß im Spielaufbau, diese Verlagerungsqualität können wir nicht eins zu eins ersetzen“, meinte Thomas Müller bei MagentaTV und ergänzte: „Er hat auch diese Stärke in der Offensive bei den Standardsituationen. Da war er ganz klar Zielspieler. Aber Toni kann das auch, das muss sich nur wieder einspielen.“ “
Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi verwies ebenfalls auf die Bedeutung eines Linksfußes in der Abwehrzentrale. „Ich hätte als Trainer lieber gerne einen Linksfuß – auf allerhöchstem Niveau verändert das ein Spiel. Du hast mehr Druck, weniger Zeit, da willst du alle Spieler auf ihren Positionen haben.“ Rüdiger aber habe „jahrelang auf höchstem Niveau gespielt. Ich mache mir da ehrlicherweise keine Sorgen.“







































