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·26 de marzo de 2026

Deutschland hat ein Torhüterproblem? Wird Baumann Nachfolger von Maier, Schumacher ? Neuer

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Oliver Baumann ist die neue Nummer eins im DFB-Tor und soll die deutsche Torhüterfrage lösen — zumindest vor dem Turnier. Der routinierte Keeper der TSG Hoffenheim steht beim WM-Start im Fokus, obwohl sein Name bei Weltstars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé oder Lamine Yamal nicht automatisch Furcht auslöst. Baumann betont, er habe sich in der WM-Qualifikation bereits Respekt erarbeitet und rechnet damit, dass Gegner durch genaue Gegneranalyse nachbessern müssen. Die Debatte um ein angebliches „Torhüterproblem“ verlagert sich damit auf Vertrauen, Spielstil und Erfahrung des 35-Jährigen.

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Der deutsche Torwart Nr. 01 Oliver Baumann reagiert während des Fußballspiels der ersten Runde der Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppe A der Europa-Zone zwischen der Slowakei und Deutschland am 4. September 2025 in Bratislava. (Foto: Joe Klamar / AFP)


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Baumann als Stammtorhüter und WM-Einsatz

Sepp Maier, Toni Schumacher, Manuel Neuer: Die Namen früherer deutschen WM-Torhüter wecken auch heute noch Erinnerungen bei Gegnern. Wenn die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 14. Juni in Houston gegen Curaçao die Jagd nach dem fünften Stern eröffnet, wird Oliver Baumann zwischen den Pfosten stehen. Ein Name, der Lionel Messi, Kylian Mbappé oder Lamine Yamal nicht sofort vor Ehrfurcht erstarren lässt.

Dennoch bleibt Baumann gelassen und überzeugt von seiner Rolle: „Ich glaube“, betonte der ehrgeizige Torhüter der TSG Hoffenheim, „ich habe mir in der WM-Qualifikation schon ein bisschen Respekt erarbeitet.“ Gleichwohl geht er davon aus, dass sich die Wahrnehmung noch verändert, wenn andere Teams „bei der WM eine Gegneranalyse machen“, führte der 35-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung aus, „werden sie feststellen, dass dieser Baumann kein ganz Schlechter ist.“

Nagelsmanns Vertrauen und Bilanz als Nationalkeeper

Nach dem Rücktritt von Manuel Neuer und der nächsten schweren Verletzung von Marc-André ter Stegen setzte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf den Routinier — eine Entscheidung, die bisher Früchte trägt. Seit seinem Debüt im Oktober 2024 kassierte Baumann in zehn Länderspielen nur sieben Gegentore, die DFB-Elf feierte mit ihm acht Siege (eine Niederlage). Ein dicker Fehler unterlief dem trainingsfleißigen Baumann im Nationaltrikot bisher nicht.

Vor dem Test gegen die Schweiz

Vor dem kniffligen Start ins WM-Jahr am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Basel gegen die Schweiz äußerte Nagelsmann sein Vertrauen deutlich: „Oli spielt seit vielen Jahren ein hohes Niveau. Er hat eine super Akzeptanz in der Gruppe, ist ein guter Typ und herausragender Charakter. Ich habe großes Vertrauen in ihn“, sagte der Bundestrainer und betonte zugleich, er habe „auf der Torhüterposition keine Bauchschmerzen“. Auf Baumann ist Verlass.

Anerkennung von Vorgängern: Neuer und Kahn

Auch Baumanns berühmte Vorgänger würdigen seine Leistung. „Er macht seinen Job sehr gut“, bescheinigte ihm Manuel Neuer. Der einstige Titan des DFB-Tors, Oliver Kahn, ordnete die Situation ebenso positiv ein und fand, Baumann habe sich „im DFB-Tor nichts zuschulden kommen lassen“. Diese Rückmeldungen stärken die Position des 35-Jährigen in der Torwartdiskussion.

Baumann über Neuer: Bewunderung, aber kein Kopieren

Als junger Keeper hat Baumann Neuer noch vergeblich nachgeeifert. Neuer habe das Torwartspiel „revolutioniert“, er hätte sich „gerne“ etwas von ihm abgeschaut, erzählte er, „aber irgendwann habe ich gemerkt: Es geht nicht.“ Die Erkenntnis führte zu einer ehrlichen Einschätzung seiner eigenen Fähigkeiten: „Ich habe einfach nicht die Skills, die er hat. Aber wer hat die schon?“

Auf die Frage, was er genau meine, erklärte Baumann: „Diese Kombination aus Größe, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Die ist sicher einzigartig. Und er hat auch eine ganz eigene Art von Stellungsspiel und Antizipationsvermögen. Das kann man nicht kopieren.“ Aus dieser Einsicht heraus entwickelte Baumann seinen eigenen Stil.

Spielstil, Bilanz und Hoffenheim-Karriere

Baumanns Spiel wirkt oft unspektakulär, ist jedoch effektiv: In den vergangenen vier Länderspielen blieb er ohne Gegentor. In Hoffenheim ist er seit zwölf Jahren unumstritten und bringt mit 516 Bundesligaspielen reichlich Erfahrung mit, die ihn auch in Drucksituationen nicht aus der Ruhe bringen. „Ich glaube, dass ich nahezu alle Situationen schon erlebt und alle Fehler schon gemacht habe“, sagte Baumann selbstbewusst.

Der Torwart strahlt aktuell viel Selbstvertrauen aus: „Ich würde tatsächlich sagen, dass ich jetzt der beste Oli Baumann bin, den es je gab.“ Einen großen Titel hat er noch nicht vorzuweisen. „Für Spieler aus Hoffenheim ist es immer noch nicht leicht“, meinte Baumann und ergänzte, dass es schwierig sei, „die entsprechende Wertschätzung zu bekommen.“ Nach der WM kann das ganz anders aussehen – auch bei den Gegnern.

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