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·25 de marzo de 2026
DFB Aufstellung & Torhüterfrage: Baumann über Neuer: Torwartspiel „revolutioniert“

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Oliver Baumann räumt offen ein: „Habe nicht die Skills von Manuel Neuer“ – und gesteht, dass er als junger Torwart vergeblich versucht habe, dem früheren DFB-Kapitän nachzueifern. Neuer habe das Torwartspiel „revolutioniert“, sagte Baumann der Süddeutschen Zeitung, trotzdem habe er „gerne“ etwas von ihm abgeschaut. Schließlich habe er gemerkt: „Es geht nicht.“ Inzwischen hat Baumann seinen eigenen Stil entwickelt und sieht sich nach langem Anlauf im deutschen Tor – mit der Aussicht, bei der WM zwischen den Pfosten zu stehen, falls Marc-André ter Stegen nicht spielfit wird.

Am 31. Mai 2024, während einer Trainingseinheit der deutschen Fußballnationalmannschaft in Blankenhain, Ostdeutschland, bereiteten sich die Torhüter Manuel Neuer, Oliver Baumann und Alexander Nübel auf die UEFA EURO 2024 vor. (Foto: Tobias Schwarz / AFP)
Oliver Baumann bezeichnet Manuel Neuer als prägenden Faktor für das moderne Torwartspiel. Neuer habe das Torwartspiel „revolutioniert“, sagte Baumann der Süddeutschen Zeitung und zeigte damit Respekt für Neuer als Spielgestalter und Wegbereiter einer neuen Torhütergeneration. Gleichzeitig machte Baumann deutlich, dass er sich „gerne“ etwas abgeschaut hätte, um seinen eigenen Fokus und seine Position besser einzuordnen.
Baumann erklärt den Grund für sein Scheitern beim Versuch, Neuer zu imitieren klar und ohne Beschönigung: „Ich habe einfach nicht die Skills, die er hat. Aber wer hat die schon?“, sagte Baumann. Auf Nachfrage konkretisierte er, was er damit meint: „Diese Kombination aus Größe, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Die ist sicher einzigartig.“
Er fügte hinzu: „Und er hat auch eine ganz eigene Art von Stellungsspiel und Antizipationsvermögen. Das kann man nicht kopieren.“ Diese Aussagen ordnen Neuers Stärken fachlich ein und erklären, warum ein bloßes Nachmachen nicht funktioniert.
Statt Neuer zu kopieren, hat Baumann seinen eigenen Stil gefunden. Dieser individuelle Ansatz habe ihn „nach langem Anlauf ins deutsche Tor gebracht“, heißt es im Interview; damit wird die lange Entwicklung und der Weg bis in die Nationalmannschaft betont. Dennoch bleibt die Anerkennung für Neuer als Referenzpunkt erhalten.
Sollte Neuers eigentlicher Erbe Marc-André ter Stegen nicht wie durch ein Wunder doch noch spielfit werden, steht Baumann bei der WM zwischen den Pfosten. Die Formulierung deutet auf eine klare Rangordnung im DFB-Kader hin und beschreibt die aktuelle Personalsituation vor dem Turnier. Baumann selbst kommentiert die Möglichkeit ohne Ausflüchte.
„Es fühlt sich aktuell nach Nummer eins an“, sagte Baumann und beschreibt damit sein Selbstverständnis im Nationalteam. Er unterstreicht seine derzeitige Rolle und bleibt dabei selbstbewusst: „Ich würde tatsächlich sagen, dass ich jetzt, mit 35, der beste Oli Baumann bin, den es je gab.“
Entscheidend auf diesem Weg war für ihn „das richtige Mindset“. Baumann erklärte: „Wenn ich davon ausgehe, dass meine Entwicklung eh niemals fertig ist, dann gibt’s für Entwicklung auch keine Grenze“.
Er betonte weiter: „Es darf nie darum gehen, nur das Niveau zu halten, sonst wird man irgendwann abgehängt. Verbessern, verbessern, verbessern, auch jetzt noch, mit 35: Darum geht es.“ Diese Aussagen fassen seine persönliche Philosophie zu Training, Reife und Leistungsanspruch zusammen.









































