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·16 de mayo de 2026

DFB-Boss verteidigt Nagelsmann nach Hoeneß-Attacken

Imagen del artículo:DFB-Boss verteidigt Nagelsmann nach Hoeneß-Attacken

Die Aussagen von Uli Hoeneß über Bundestrainer Julian Nagelsmann sorgen weiter für Diskussionen. Nun hat DFB-Sportdirektor Rudi Völler deutlich auf die Kritik des Bayern-Ehrenpräsidenten reagiert – und widersprochen.

Im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung stellte sich der 66-Jährige demonstrativ hinter Nagelsmann und bezeichnete Teile der Vorwürfe sogar als „faktisch falsch“.


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Auslöser der Debatte waren Aussagen von Hoeneß in der FAZ. Dort hatte der 74-Jährige infrage gestellt, ob es Nagelsmann bereits gelungen sei, eine feste Mannschaftsstruktur zu entwickeln. „Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen – dann haben wir eine Chance“, erklärte Hoeneß.

Völler sieht die Situation jedoch deutlich differenzierter.

„Alles andere ist Wunschdenken“

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Foto: IMAGO

Der ehemalige Teamchef verwies vor allem auf die außergewöhnlich hohe Belastung der Nationalspieler und die zahlreichen Verletzungen in den vergangenen Monaten.

Seit Beginn der WM-Qualifikation hätten immer wieder wichtige Leistungsträger gefehlt. Unter anderem nannte Völler Kai Havertz, Jamal Musiala und Serge Gnabry.

„Alles andere ist Wunschdenken“, erklärte der DFB-Sportdirektor mit Blick auf die Forderung nach einer dauerhaft identischen Startelf.

Gerade im modernen Fußball sei eine konsequente Belastungssteuerung unverzichtbar geworden.

Auch Stadion-Kritik weist Völler zurück

Neben den personellen Wechseln war zuletzt auch diskutiert worden, dass Nagelsmann vergleichsweise selten live im Stadion auftrete. Auch diese Kritik wollte Völler nicht gelten lassen. „Ich bin ein Romantiker, der gerne im Stadion ist. Julian handhabt das etwas anders“, sagte der 66-Jährige.

Gleichzeitig betonte er aber: „Er ist trotzdem total fußballverrückt, schaut sich permanent Spiele an.“

Zwar müsse sich ein Bundestrainer auch öffentlich zeigen, doch genau das tue Nagelsmann laut Völler ebenfalls regelmäßig.

Die Aussagen zeigen: Innerhalb des DFB gibt es weiterhin volle Rückendeckung für den Bundestrainer – trotz der öffentlichen Kritik von Uli Hoeneß.

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