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·22 de junio de 2026
DFB-Präsident schwärmt von Undav: „Einfach phänomenal“

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Nach dem Gruppensieg und dem vorzeitigen Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins WM-Sechzehntelfinale hat sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf sehr zufrieden mit dem Auftritt gegen die Elfenbeinküste gezeigt. Vor allem die Leistung der Mannschaft in der Schlussphase sowie der Zusammenhalt innerhalb des Teams hinterließen bei ihm einen bleibenden Eindruck.
„Ich bin sehr stolz und zufrieden mit der Leistung. Wir sind Gruppenerster und haben das erste wichtige Etappenziel erreicht“, sagte Neuendorf nach dem 2:1-Erfolg. Auch den Teamgeist hob er ausdrücklich hervor: „Man hat gesehen, wie alle bei den Toren mitgegangen sind. Das haben wir beim DFB auch nicht immer so gehabt.“ Er nehme „einen großen Zusammenhalt“ wahr, was auch ein Verdienst des Trainerteams sei.
Ein Sonderlob gab es für Deniz Undav, der mit seinem Joker-Einsatz und zwei Treffern zum Matchwinner wurde. Neuendorf geriet regelrecht ins Schwärmen: „Es ist einfach phänomenal, wie er von der Bank kommt, sich nahtlos in das Spiel einfügt und überhaupt keine Anlaufzeit braucht.“ Besonders imponiere ihm Undavs Klarheit im Strafraum: „Er denkt wenig nach, wenn er den Ball in der Box bekommt und versucht, das Beste draus zu machen.“ Mit fünf Scorern in lediglich 55 Minuten Einsatzzeit erzielte der Stuttgarter bei dieser WM im Schnitt alle elf Minuten eine Torbeteiligung.
Gleichzeitig machte Neuendorf deutlich, dass für ihn nicht nur der Torschütze allein im Mittelpunkt steht. „Auch die Vorbereitungen von Nadiem Amiri und Felix Nmecha will ich nicht außenvor lassen“, sagte der DFB-Präsident. Trotzdem stellte er klar: „Man muss die Tore machen – das hat Deniz hervorragend gemacht.“
Neuendorf verwies zudem darauf, dass der gelungene Turnierstart nicht selbstverständlich sei. Gerade mit Blick auf die vergangenen Turniere sei im Verband eine gewisse Demut vorhanden gewesen. Die Gruppe habe er im Vorfeld keineswegs als einfach angesehen, schließlich verfüge auch die Elfenbeinküste über zahlreiche Spieler mit internationaler Erfahrung und hoher individueller Klasse. Umso wichtiger sei es aus seiner Sicht gewesen, dass die Mannschaft nach dem Auftaktsieg gegen Curacao auch das deutlich schwierigere zweite Gruppenspiel für sich entscheiden konnte.
Mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf blieb Neuendorf vorsichtig optimistisch. Eine konkrete Zielvorgabe wollte er zwar nicht formulieren, das Vertrauen in Mannschaft und sportliche Leitung sei aber groß. „Deshalb glauben wir, dass der Weg noch eine ganze Strecke weit führen kann.“







































