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·25 de mayo de 2026

Die große AV-Frage beim FC Bayern: Upgrade oder unnötiger Luxus?

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Der FC Bayern wird einmal mehr mit Givairo Read in Verbindung gebracht. Doch braucht der Rekordmeister überhaupt einen weiteren Rechtsverteidiger?

In der jüngsten Vergangenheit wurde bereits mehr als einmal über ein mögliches Transfer-Interesse des FC Bayern an Außenverteidiger-Talent Givairo Read spekuliert. Der 19-jährige Niederländer, der aktuell bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht, bringt ein spannendes Profil mit und steht bei diversen Topklubs in Europa im Fokus.


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Mit Alphonso Davies, Konrad Laimer und Josip Stanišić verfügt der Bayern-Kader allerdings bereits über mehrere Optionen für die Außenverteidigung. Die Diskussion dürfte dabei allerdings nicht nur eine reine Qualitätsfrage sein. Denn sowohl Laimer als auch Stanišić könnten künftig auch in anderen Rollen eingesetzt werden – wodurch die Suche nach einem weiteren Außenverteidiger an Bedeutung gewinnen könnte.

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Miasanrot analysiert, was für und was gegen die Verpflichtung eines weiteren Spielers für die rechte Abwehrseite spricht.

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FC Bayern: Zu langsam für Europas Elite?

Nach dem bitteren Ausscheiden gegen Paris Saint-Germain im Champions-League-Halbfinale wurde viel diskutiert. Besonders die defensiven Außenbahnen gerieten dabei in den Fokus, nachdem das Pariser Offensivtrio mit Ousmane Dembélé, Désiré Doué und insbesondere Khvicha Kvaratskhelia die Münchner in Umschaltsituationen immer wieder vor große Probleme stellte.

Im Rückspiel reagierte Vincent Kompany und so rückte Davies in die Startelf, nachdem zuvor im Hinspiel in Paris noch Laimer und Stanišić den Vorzug erhalten hatten. Eine Umstellung, die sich womöglich nicht zuletzt mit dem hohen Tempo begründen lässt, das der 25-jährige Kanadier mitbringt.

Ist mehr Tempo auf der Außenverteidiger-Position also der Grund für das viel spekulierte Read-Interesse? Das ist wohl nicht die ganze Wahrheit. Ein Blick auf die internationalen Spieldaten der abgelaufenen Saison zeigt: Im Bereich Top-Speed liegt der junge Niederländer (33,07 km/h) hinter Davies (34,88 km/h), Laimer (33,91 km/h) und Stanišić (33,67 km/h).

Case closed? Auch hier nicht ganz. Die gemessenen Werte beziehen sich lediglich auf die Endgeschwindigkeit – nicht jedoch darauf, wie explosiv ein Spieler auf den ersten Metern agiert oder wie häufig er dieses Tempo überhaupt erreicht. Wer Read auf dem Platz beobachtet, wird seine Explosivität im Antritt als einen entscheidenden Unterschied zu Laimer und Stanišić ausmachen. Eine Eigenschaft, die besonders für die intensive Spielweise und das hohe Verteidigen unter Kompany gefragt ist.

Qualitätsfrage oder Kaderplanung? Warum ein Rechtsverteidiger gesucht wird

In der abgelaufenen Saison kamen auf der Position des Rechtsverteidigers mit Konrad Laimer und Josip Stanišić gleich zwei Akteure regelmäßig zum Einsatz. Sowohl der Österreicher als auch der kroatische Nationalspieler konnten über weite Strecken der Saison mit ihren Leistungen überzeugen. Dennoch bleibt die Rechtsverteidigerposition in München ein Thema. Auch weil die Zukunft von Laimer unklar ist.

Eine Antwort auf die sich aufdrängende Frage der Notwendigkeit eines Transfers für eine Position, die bereits doppelt besetzt ist, könnte die Flexibilität liefern, die beide Spieler mitbringen. Laimer wechselte 2023 als gelernter Mittelfeldspieler von RB Leipzig nach München und auch Stanišić wurde während seiner Leihe zu Bayer Leverkusen des Öfteren als Innenverteidiger eingesetzt. Zusätzlich können beide ebenfalls die linke Außenverteidigerposition bekleiden.

Durch den Abgang von Leon Goretzka wäre es durchaus denkbar, dass Laimer für dessen Rolle auf der Doppelsechs eingeplant wird, um den Abgang des Nationalspielers intern aufzufangen. Dann könnte der ehemalige Leipziger allerdings nicht mehr im gleichen Ausmaß für die Außenverteidigerrolle eingeplant werden. Wirkliche Anzeichen gibt es für eine solche Umstellung im Kader bisher aber nicht.

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In der Innenverteidigung ist bislang unklar, wie es mit Hiroki Ito und Min-Jae Kim in diesem Sommer weitergeht. Sollte ein passendes Angebot für einen der beiden Innenverteidiger eingehen, wären die Verantwortlichen um Max Eberl sicher gesprächsbereit. Bei einem möglichen Abgang könnte Stanišić diese Lücke im Abwehrzentrum schließen.

Da die scheidenden Spieler im Münchner Kader zumeist Backup-Rollen ausgefüllt haben, könnten diese womöglich intern ersetzt werden. Somit müssten hier keine teuren Transfers getätigt werden, sodass das verfügbare Budget dafür eingesetzt werden kann, die erste Elf gezielt und qualitativ zu verstärken. Letztlich geht es also primär um die Entscheidung, ob die verfügbaren finanziellen Mittel für Spieler aufgewendet werden sollen, die den Kader nur ergänzen, aber nicht unbedingt qualitativ verstärken.

Vertragspoker mit Laimer als Zünglein an der Waage

Die Vertragsverhandlungen mit Konrad Laimer verlaufen bisher schleppend. Sogar Uli Hoeneß hat sich kürzlich im Interview mit DAZN zur aktuellen Situation geäußert und betont, dass die Forderungen der Berater des Ex-Leipzigers und das tatsächliche Angebot des Vereins weit auseinander liegen. Eine baldige Einigung auf eine Vertragsverlängerung ist derzeit nicht in Sicht. Laimer selbst erklärte jedoch im Rahmen des Pokalfinals, dass er gern noch viele Titel mit dem FCB gewinnen wolle.

Vor dem Aspekt der ungewissen Zukunft des österreichischen Nationalspielers werden die Verantwortlichen beim Rekordmeister den Markt weiter genau beobachten. Dabei rücken dann auch aufstrebende Talente wie Chelseas Josh Acheampong oder eben Feyenoords Givairo Read in den Fokus.

Kürzlich wurde nun aber berichtet, dass der niederländische Abwehrspieler vorerst kein Thema mehr an der Säbener Straße sei. Stattdessen strebe man in München weiterhin eine Vertragsverlängerung mit Laimer an. Sollte sich der Vertragspoker mit dem gebürtigen Salzburger jedoch weiter in die Länge ziehen, könnte ein Read-Transfer schnell wieder zu einem heißen Thema beim FC Bayern werden.

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