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·14 de julio de 2026

Die unglücklichsten WM-Torhüter

Imagen del artículo:Die unglücklichsten WM-Torhüter

Drei Spiele sind es noch, dann ist die WM 2026 Geschichte. Mit Blick auf Frankreich und Spanien (0:2) am Dienstag in Dallas im Halbfinale, musste vor allem ein Akteur traurig sein: Belgiens Torhüter Senne Lammens (24).

Der Keeper von Manchester United zog im Viertelfinale gegen Spanien (1:2) in einen Kreis ein, in den wohl kein Torhüter kommen will.


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Die unglücklichsten WM-Torhüter

Es ist die Reihe der unglücklichsten WM-Torhüter. Sie wurde von Senne Lammens durch seinen Patzer gegen Spanien und einem zu kurz abgewehrten Distanzschuss von Pau Kubarsi, den der Ex-Dortmunder Mikel Merino zum Siegtreffer nutzte, erweitert.

Lammens war in dieser hart umkämpften Partie erst zu seinem dritten Länderspiel für Belgien gekommen. Er wurde nach 71 Minuten für den verletzten Stammkeeper Thibaut Courtois eingewechselt.

„Dieser Moment wird ihn stärker machen“

„Ich habe ihn fest umarmt“, verriet Courtois nach dem unglücklichen WM-Aus für Belgien, „mehr kann ich im Moment nicht tun, er ist ein fantastischer Torhüter mit einer großen Zukunft. Dieser Moment wird ihn stärker machen.“

Trost brauchte am 30. Juni 2002 nach dem WM-Finale Deutschland gegen Brasilien (0:2) auch Oliver Kahn (57).

Der Bayern-Torhüter, vom deutschen Boulevard „Der Titan“ getauft, ließ einen Rivaldo-Schuss abprallen, den Ronaldo Nazario zum 1:0-Durchbruch für Brasilien nutzte.

Untröstlich, mit verweintem Blick, saß Kahn am Ende dieses denkwürdigen WM-Endspiels in Yokohama am Torpfosten. „Mir schauten zwei Milliarden Menschen beim Versagen zu“, sagte Kahn im Dezember 2022 während der WM in Katar.

Kahn hatte Deutschland mit teilweise sensationellen Paraden erst in dieses Finale gebracht. Bis zum Finale gegen die „Selecao“ hatte er nur ein einziges Gegentor kassiert.

Der Ire Robbie Keane („Was erlauben Keane?“, Giovanni Trapattoni) überwand Olli Kahn als bis dahin einziger Spieler während der Asien-WM.

Das war mit seinem Tor zum 1:1 im Vorrundenspiel am 5. Juni 2002 in Ibaraki (Japan) in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Bei der Asien-WM wurde auch – wie könnte es anders sein – ein englischer Torhüter zum Gespött der Hater.

Es war David „Pony“ Seaman, damals 38, der sich bei einem Distanzfreistoß von Ronaldinho im WM-Viertelfinale gegen Brasilien (1:2) verschätzte. „Diesen zweiten Ball“, ging Fußball-Kaiser Franz Anton Beckenbauer († 2024) hart mit dem Torhüter-Routinier ins Gericht, „hätte er mit der Mütze halten müssen, das sind Fehler, die hätte man einem Schüler-Torhüter nicht verziehen.“

Auch Robert Green (46) von West Ham United wurde für England zur tragischen Figur. Bei der WM 2010 ließ er im ersten Gruppenspiel gegen die USA (1:1) in Rustenburg einen Distanzschuss von Clint Dempsey ins Tor rutschen – und spielte danach nie wieder bei einer WM.

Armer Barbosa

Brasiliens unglücklichster WM-Torhüter war der nur 1,74 m große Moacyr Barbosa († 2000). Das 1:2 im letzten WM-Endrundenspiel gegen Uruguay am 16. Juli 1950 im riesigenMaracana-Stadion von Rio de Janeiro wurde ihm von Fans und Medien als Fehler angekreidet, Brasilien verlor den WM-Titel im eigenen Land trotz 1:0-Führung.

Dieses Finale verfolgte Barbosa wie ein Fluch. 1994 wurde ihm bei der WM in den USA der Zugang zum Mannschaftsquartier der „Selecao“ verweigert. Man sah den Keeper als Unglücksvogel…

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