Dreesen kritisiert UEFA nach Bayern-Aus: „Erstaunlich, dass er so ein Spiel leiten darf“ | OneFootball

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·7 de mayo de 2026

Dreesen kritisiert UEFA nach Bayern-Aus: „Erstaunlich, dass er so ein Spiel leiten darf“

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Nach dem knappen Halbfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain stand beim FC Bayern nicht nur der eigene Auftritt im Fokus. Vor allem die Leistung von Schiedsrichter João Pinheiro sorgte bei den Münchnern für großen Unmut. Besonders deutlich wurde Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel.

Schon während der Partie hatten sich bei den Bayern massive Emotionen aufgebaut. Mehrere strittige Szenen sorgten für heftige Diskussionen – sowohl auf dem Platz als auch an der Seitenlinie.


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Nach dem 1:1 gegen Paris Saint-Germain richtete sich der Frust der Münchner deshalb auch gegen das Schiedsrichter-Team um João Pinheiro. Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen fand in der Mixed Zone dabei bemerkenswert deutliche Worte. „Es ist mindestens erstaunlich, dass ein Schiedsrichter mit nur 15 Champions-League-Einsätzen so ein Spiel leiten darf“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern.

Damit spielte Dreesen direkt auf die vergleichsweise geringe Erfahrung des portugiesischen Referees auf, der erstmals ein Halbfinale der Königsklasse leitete.

Für den Bayern-Boss war genau das möglicherweise ein entscheidender Faktor für mehrere umstrittene Entscheidungen während des Spiels. „Und das erklärt dann vielleicht auch so manchen Pfiff“, sagte Dreesen weiter.

Mehrere strittige Szenen sorgen für Frust

Bereits in der ersten Halbzeit hatte João Pinheiro mehrfach im Mittelpunkt gestanden. Besonders viel Ärger verursachte zunächst eine Abseitsentscheidung gegen Harry Kane in der 23. Minute.

Der Engländer wurde bei einem vielversprechenden Angriff zurückgepfiffen, obwohl die TV-Bilder später zeigten, dass die Situation äußerst knapp gewesen war. DAZN-Experte Michael Ballack sprach anschließend von einer „Riesen-Fehlentscheidung“.

„Er darf das nicht selbstständig abpfeifen. Das ist ein Riesen-Fehler vom Schiedsrichter“, kritisierte der frühere Nationalmannschaftskapitän.

Noch größer wurde der Ärger wenige Minuten später. PSG-Verteidiger Nuno Mendes, der bereits verwarnt war, stoppte einen Angriff von Konrad Laimer mit dem Arm. Viele Bayern-Spieler forderten daraufhin Gelb-Rot gegen den Portugiesen.

Doch statt eines Platzverweises entschied Pinheiro auf ein vorheriges Handspiel von Laimer – obwohl die TV-Bilder nahelegten, dass der Österreicher den Ball mit Brust und Oberschenkel kontrolliert hatte.

„Das ist eine krasse Fehlentscheidung“

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Foto: Getty Images

„Das ist eine krasse Fehlentscheidung“, erklärte Sami Khedira bei DAZN. Der Weltmeister von 2014 kritisierte vor allem den Einfluss auf den Spielfluss: „Damit greift der Schiedsrichter in ein wunderbares Fußballspiel von zwei tollen Mannschaften ein.“

Kurz vor der Pause folgte dann die nächste Aufregung um eine mögliche Handspiel-Szene im PSG-Strafraum. Nach einem Klärungsversuch schoss Vitinha seinen Mitspieler João Neves aus kurzer Distanz an den ausgestreckten Arm.

Die Bayern reklamierten vehement Elfmeter, doch gemäß der aktuellen IFAB-Regelauslegung lag kein strafbares Handspiel vor. Da der Ball zuvor von einem Mitspieler gespielt worden war, blieb der Pfiff regeltechnisch korrekt aus.

Trotzdem blieb der Frust bei den Münchnern bis weit nach dem Schlusspfiff spürbar – allen voran bei Jan-Christian Dreesen, der mit seiner Kritik an der Schiedsrichter-Ansetzung ein deutliches Zeichen setzte.

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